Mittwoch, Dezember 8th, 2010 von Matthias Oberth

Schnee und Eis beim 34. Forchheimer Nikolauslauf

34. Forchheimer Nikolauslauf

34. Forchheimer Nikolauslauf

Griffiges Schuhwerk und warme Klei­dung waren gefragt bei der 34. Auf­lage des Forchheimer Nikolauslaufes auf der Forchheimer Sportinsel. Mit etwas mehr als 400 Teilnehmern waren aufgrund der schwierigen Witte­rungsbedingungen deutlich weniger Teilnehmer angetreten, gut besetzt erwies sich dennoch jeder der acht Läufe von ein bis zehn Kilometer.

Mit viel Aufwand hatten es die Helfer der LG Forch­heim und die Mitarbeiter des Forch­heimer Gartenamtes geschafft, die Laufstrecke zu einer passablen Renn­bahn für die aus ganz Nordbayern angereisten Laufspezialisten herzu­richten. Stürze blieben die Ausnahme, so dass auch die Helfer des Roten Kreuzes einen ruhigen Nachmittag erlebten.

Anders als in den Vorjahren kam auch kaum einer der vollverkleideten Nikoläuse unter seinem Gewand ins Schwitzen, einzig der eine oder andere aufgeklebte Schnurrbart hing am Ende etwas schräg.

Der Hauptlauf über zehn Kilome­ter, dessen gut 250 Teilnehmer in die­sem Jahr vom 2. Bürgermeister Franz Streit auf die vier Runden geschickt wurden, stand ganz im Zeichen des LAC Quelle Fürth, der heuer erstmals in derart großer Mannschaftsstärke sowohl in den Jugend- als auch in den Haupt- und Alterklassen angetreten war. Darunter befanden sich auch etli­che Crosslauf-Spezialisten, die auf Bundes- und Landesebene regelmä­ßige vordere Platzierungen erreichen.

Fans beim 34. Forchheimer Nikolauslauf

Die Fans hatten trotz der Kälte ihren Spaß

Schnell hatte sich das Feld nach dem Start auf der einführenden Stadi­onrunde sortiert und auseinandergezo­gen, während sich die Favoriten vorne zusammenfanden. Die Führungsar­beit übernahm zunächst der Fürther und Vorjahresdritte Daniel Höflinger vor seinem Vereinskollegen Hermann Bauer und dem Pretzfelder Sascha Burkardt (TSV Windeck Burgebrach). Zur Mitte des Rennens ließ Her­mann Bauer seine Crosslauf-Fähigkei­ten aufblitzen, ein Zwischenspurt brachte ihn an die Spitze, die er mit 15 Sekunden Vorsprung bis ins Ziel (34:32 min) verteidigte. Zweiter wurde Daniel Höflinger (34:47 min), Dritter Sascha Burkhardt (35:09 min.). Burkhardt war erstmals mit speziell für eisige Straßen konstruierten Spikes-Schuhen mit versenkbaren Dornen unterwegs.

Insgesamt brauchten fast alle Läu­fer aufgrund des Wetters im Schnitt zwei Minuten länger. Schnellster Forchheimer Läufer war Wolfgang Förtsch (38:57 min) vor Simon Chris­tel (SSV Forchheim, 39:12 min), Mat­thias Schlurick (40:11 min) und Tho­mas Trzewik (40:21 min).

Einen dreifachen Sieg erzielten die Fürther gar bei der Frauenkonkur­renz: Kerstin Steg, Zweite des Köln-Marathons, überzeugte in 40:26 min vor Lea Süss (40:36 min) und Silke Bit­tel (41:31 min). Nach dieser Dominanz bei den Einzelwertungen war es klar, dass auch die Mannschaftswertungen nach Fürth gehen mussten, bei den Damen wurde das Team der BSG Sparkasse Forchheim zweiter.

Die weibliche Altersklassenwer­tung gewann Lina Ende (LG Forch­heim 25:15 min) vor Verena Krammel (TSV Ebermannstadt 25:49 min). Ebenfalls nicht vor Kälte und Schnee abschrecken ließen sich die 120 Kin­der in den Schülerläufen und dem Bambinilauf. Im A-Schülerlauf über 2,9 Kilometer wurde der Forchheimer Markus Baginski Dritter, bei den Mäd­chen siegte Bambinja Wirth (TSV Ebermannstadt) vor Sarah Westerholt (LG Forchheim) und Vanessa Schießl (LG Röthenbach).

Der B-Schülerlauf über 1,2 Kilome­ter sah die altbekannte Kombination Tobias Henning (LG Eckental) vor Mo­ritz Hecht (LG Forchheim) bei den Jungen an der Spitze; bei den Mäd­chen war es eine klare Sache mit Ce­line Landgraf und Caroline Schmitt (beide LG Forchheim 4:40 und 4:57 min) und Lisa Geißler (TSV Eber­mannstadt) auf dem Siegerpodest.

Eine Altersklasse tiefer überzeugte einmal mehr Cosima Gundermann von der LG Forchheim als Gesamtsie­gerin des Schülerlaufes C vor dem Eckentaler Moritz Perwitzschky und bei den jüngsten Schülern (8/9 Jahre) gab es einen Dreifach-Triumph für den TSV Neunkirchen mit Jan Car­valho, Simon Köhler und Moritz Hie­meyer. Die schnellsten Mädchen hier waren Eileen Heberlein (TSV Hemho­fen) und Annalena Höhn von der LG Forchheim.

Rüdiger Hecht für die Nordbayerischen Nachrichten Forchheim

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