Warum ich der Bahn wieder mal dankbar bin – komma, aber…
Unterführungen sind ja für sich genommen keine schönen Orte. Für viele Zeitgenossen genießen sie gar den Ruf eines Angstraums. So weit würde ich jetzt im Falle der Unterführung am Forchheimer Bahnhof nicht gehen. Der Zugang zu den Gleisen könnte aber zumindest optisch schöner sein.
Dabei hat sich die Bahn zuletzt einige Mühe gegeben: Über mehrere Wochen hinweg haben Elektriker eine neue, sehr aufwändig aussehende Beleuchtungsanlage installiert. Das war wirklich eine Schau, jeden Tag Zeuge dieser Montage zu werden. Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Der Bereich unter den Gleisen ist jetzt deutlich heller ausgeleuchtet als zuvor. Dafür bin ich dankbar.
Aber: Wäre es nicht zweckmäßig gewesen, vor der Installation von Licht- und Kabelkästen die Wände neu zu streichen? Nicht nur, dass die ehedem weißen Flächen 1. nicht mehr so recht weiß, 2. von Schmierfinken mit Anti-Fürth-Parolen versaut sind und 3. kommt durch das Abhängen der Fahrpläne die ursprünglich gelbe Farbe wieder zum Vorschein. Ein koordiniertes Vorgehen hätte meines Erachtens anders ausgesehen. Aber ich als zahlender Fahrgast habe ja nichts zu melden.
9 Kommentare
Vor dem Komplettumbau des Forchheimer Bahnhofs für die ABS/NBS Nürnberg-Erfurt, so etwas im Jahr 2040, wird da nix neu gestrichen oder behindertenfreundlich…
@Seidla: Dazu passt dieser Artikel: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1183672&kat=27 Der Bahn fehlen jährlich Milliarden, um die ehrgeizigen Schienenprojekte wie geplant fertigzustellen. Also ich glaube: 2040 ist noch optimistisch gedacht.
Tja, so wird aus Stuttgart 21 dann wohl eher Stuttgart 51^^
Nein!
Die Gelder für den ICE / S-Bahnbau hier bei uns wurden ja alle gekürzt, eben deswegen, dass das unsinnigste Aller Projekte – Stuttgart 21 – zügig fertig wird.
Stuttgart 21 braucht wirklich niemand. Ich sehe schon kommen, dass Stuttgart21 eher fertig ist als unsere KOMPLETTE S-Bahn und ABS/NBS Nürnberg-Erfurt.
Einige Schritte vor dem Forchheimer historischen Museum, genannt Bahnhof, erleben wir, wie kurzlebig moderne und öffentlich finanzierte wie (angeblich) beaufsichtigte Baumassnahmen sind: Keine sieben Jahre brauchts, um sowas vermeintlich lapidares, festes, dauerhaft angelegtes, wie einen Bodenbelag, austauschen zu muessen. Dagegen herrschen am Bahnhof selbst ja wahrhaft…dauerhafte, geraderzu nachhaltige Bauzustände…und das seit mehr als sechzig Jahren. Der “Vorteil” des Bus”bahn”hofs: “Der” muss nur einige Schritte ins Rathaus laufen, um sich die läppischen 50.000 Euronen fuer die Beseitigung des Problems vom Stadtrat abzuholen. Der Bahnnutzer muss.. darauf warten, dass die Instanzen der Bahn, angefangen beim Bahnhofsmanagement, das sinniger- und synergetischerweise in Ansbach sitzt, bis hinauf nach Berlin, die Mittel fuer die Verschoenerung desselbigen.. so alle 5 – 10 Jahre mal locker machen. Also…locker bleiben…wegen der paar Grafittis an den Wänden kann die Bahn nach wie vor nach Nuernberg und Bamberg rollen,; die Busse jedoch bald nicht mehr ueber den Bodenbelag, wenn da nicht schnell mal der Belag gefestigt, und die Kohle dafuer locker gemacht wird.
@Wolfgang: Da liest einer in der Ferne aufmerksam seine frühere Leib- und Magenzeitung, gell http://www.nn-forchheim.de/artikel.asp?art=1186332&kat=13
Ja, der Bahnhofsvorplatz… Einer der Plätze Forchheims, mit denen die Stadt ihre liebe Mühe hat. Der andere ist der Marktplatz, auch Säumarkt genannt. Der ist zwar wunderhübsch saniert – nur nutzt ihn keine alte Sau mehr. So what?
Ein ZOB als solches ist am Bahnhof sicher eine sinnvolle Sache.
Allerdings habe ich den Eindruck, daß sich der Architekt nicht wirklich mit diversen Gegebenheiten auseinandergesetzt hat, wie z.B. den notwendigen Platz für Busse, den diese für ihren Wendekreis benötigen. Das beweist schon die Spitzkehre am oberen Ende. Wenn der Architekt mit nur 10cm dicken Platten geplant hat, naja, vielleicht hätte man jemanden beauftragen sollen, der Ahnung hat. Ich glaube, da gab’s mal einen Werbespot mit den Gelben Seiten oder so …
Was ich auch nie verstanden habe: Warum können PKWs fast bis in den Bahnhof reinfahren, aber als Nutzer des Busses muß man immer eine Straße überqueren?
Den ZOB als eine Art riesigen Kreisverkehr zu konzipieren ist irgendwie kontraproduktiv. Daß das Konzept nicht sinnvoll ist, habe ich damals schon angemerkt.
Zum Glück hat man im Rathaus, wenn auch mit etwas Nachhilfe, inzwischen eingesehen, daß Busse am ZOB Vorfahrt haben sollten, und hat ein “Vorfahrt gewähren”-Schild für die PKWs, die von rechts an der Ausfahrt kommen aufgestellt. Allerdings wird das wohl nur von Fahrschülern und einer Handvoll anderer Autofahrer beachtet, der große Rest sieht es nicht oder ignoriert es geflissentlich.
@ wolfgang
das Bahnhofsmanagement Ansbach existiert bereits seit Jahren nicht mehr! Es ist näher gerückt – nämlich nach Nürnberg!



Ja, es war witzig zuzusehen, in welchem Schneckentempo diese Beleuchtungsanlage gewachsen ist. Nun ist es da unten gleißend hell, beinahe schon ungemütlich, die Hälfte an Röhren hätte gereicht und würde einen Haufen Strom sparen. Dafür wird am Zugzielanzeiger und der neuen Uhr gespart, die sind nur in Betrieb bzw. beleuchtet, wenn auch das Bahnsteiglicht an ist. Man muß eben Prioritäten setzen