Mittwoch, Januar 6th, 2010

Forchheim: Wie soll es heißen, das neue Bad?

Die Große Kreisstadt Forchheim leistet sich in diesen Tagen den Neubau eines so genannten Ganzjahresbades. Das heißt: Die Diskussion darüber begann schon vor 12 Jahren. Seinerzeit dachte der früh verstorbene Kämmerer Gerhard Schneider ein wenig über den Tag hinaus und machte folgenden Vorschlag: Wenn das alte Freibad in der Käsröthe mit Millionenaufwand saniert werden muss und auch das mit dem Landkreis gemeinsam betriebene Hallenbad eigentlich nicht mehr erhaltenswert ist – warum geben wir das Geld nicht gleich für eine große Lösung an einem einzigen Standort aus?

Sprach’s, und so kam’s. Nun gut. So schnell ging es ja nun nicht. Zuerst suchte die Stadt einen Privatinvestor, der ihr ein Spaßbad vor die Tür stellen sollte. Das führte zu viel bösem Blut im Stadtrat und zur Gründung einer Bürgerinitiative mit dem schönen Namen SOS – Save our Schwimmbad.

Schließlich kam die Sache doch als kommunales Unternehmen in Gang und die Bürgerinitiative richtete ihr Bürgerbegehren dann gegen aus ihrer Sicht zu viele und zu teure Spaß-Elemente auf Kosten von Bahnen im Schwimmerbecken – vergeblich. Im März soll es nun eröffnet werden, das – ja, das ist der Knackpunkt: Wie soll das schicke neue Bad eigentlich heißen?

In einem seltenen Anflug von Bürgerbeteiligung versprach die Stadtspitze, die Bürger sollten entscheiden. Und tatsächlich: Die Forchheimerinnen und Forchheimer hirnten über “ihr” Bad nach und machten fast 1400 Vorschläge (hier nachzulesen). Da war guter Rat teuer. Was mach ich, wenn ich nicht mehr weiterweiß? Richtig: Ich gründe einen Arbeitskreis. In die Jury wurden je ein Mitglied aller Fraktionen und Gruppierungen des Stadtrates berufen, außerdem je ein Vertreter des Bundesfachverbandes öffentlicher Bäder und des Werbeunternehmens, das das Bad vermarkten soll. Diese Koniferen Koryphäen der Namensfindung hockten sich zusammen und wählten stellvertretend für die Bürger (“Es eilt!”) drei Vorschläge aus: H2FO, Forchheimer Badewelten und Königsbad (in Forchheim wurden im frühen Mittelalter mal Könige gewählt…).

Man kann nicht behaupten, dass die Bürger sehr zufrieden wären mit den Vorschlägen. Und das ist ja auch verständlich. Unverständlich ist hingegen, warum die Jury meinte, geographische Bezugspunkte von vornherein ausschließen zu müssen. Zur Auswahl gestanden wären hier die Wiesent, die Trubach, die Regnitz (z. B. “TrubaMare”). Auch Fremdwörter wollte man keine. Damit war der Bezug auf Aqua und Mare perdu.

Seltsamerweise kam auch der Vorschlag Franzensbad nicht zum Zug. Wo der doch so schön zum Oberbürgermeister Franz Stumpf und zu seinem besten Freund Zweiten Bürgermeister Franz Streit gepasst hätte…

Wie auch immer: Aus drei nicht voll überzeugenden Namen soll jetzt das Beste herausgeholt werden, und zwar vom Stadtrat (d a s sind halt Experten!?). Wenn Sie sich online an einer Abstimmung beteiligen wollen, dann klicken Sie hier. Wenn Sie in der Namensliste oder durch eigenes Nachdenken andere, bessere Bezeichnungen gefunden haben, dann schreiben Sie sie in einen Kommentar. Man darf nicht alles einfach so hinnehmen, was eine Kommission sich so denkt…, oder?


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47 Kommentare

Januar 6, 2010
Markus

Leider fehlt in der Online-Abstimmung der vierte Punkt: “keiner der drei Vorschläge”

Selbst beim inFranken-Portal ( http://www.infranken.de/nc/nachrichten/lokales/artikelansicht/article/mehrheit-wuenscht-anderen-namen-fuers-bad-43996.html ) fällt die Online-Abstimmung alles andere als zu Gunsten einer der drei Vorschläge aus.
In der langen Liste der Vorschläge gibt es wirklich bessere Namen als die drei von der Kommission ausgesuchten. Ich hoffe wirklich, daß man sich hier noch eines Besseren besinnt. Die drei Vorschläge werden nämlich bestenfalls nur dem Schwimmbad gerecht. Daß es dort auch eine Saunalandschaft gibt, kann ich in keinem der drei Vorschläge erkennen.

Wenn die Erbauer des Schwimmbades einen eigenen Namen dafür wollen, dann ist denen das bestimmt nicht erst vor zwei Wochen eingefallen. Und jetzt ist es zu knapp, die Bürger abstimmen zu lassen. Man könnte fast meinen, das ist Absicht.
H2FO als Name für ein Schwimmbad ist einfach selten dämlich.

Mal sehen, wie die Eintrittspreise sein werden. Von hier aus macht es streckenmäßig fast keinen Unterschied, ob ich nach Ebermannstadt oder nach Forchheim rein fahre. Zeitlich gibt sich das auch nichts (ich wage zu behaupten, daß ich schneller in Ebs bin), und Parkplätze? Hm, das ist jetzt schon immer knapp bemessen und voll gewesen in Forchheim.
Und in die Forchheimer Sauna gehe ich ohnehin ganz sicherlich nicht. Wenn’s schnell gehen soll, dann fahre ich nach Hirschaid, wenn ich mir einen Tag Auszeit nehme, dann geht’s nach Bad Staffelstein.


Januar 6, 2010
Seidla

Es ist sowieso eine Schande keines gleichen, dass uns in Forchheim das schöne Freibad kaputt gemacht wurde und gegen so einen Hallenbad-klotz ersetzt wird. Haha! :(

Die Schöne große Liegewiesen, die großen und alten Bäume, und der Sprungturm alles kaputt!
Das ganze Flair zerstört! :(

Wir werden das neue Forchheimer Hallenbad, wie es auch immer mal heissen soll, nur boykottieren!
Zum Glück gibts ja noch in Ebs oder in Höchstadt eines.


Januar 6, 2010
franz meier

…und sie lernen es nie:

Seit Jahren wird in Forchheim hinter verschlossenen Türen alles nur Denkbare beschlossen und die mündigen Bürger werden dann vor vollendete Tatsachen gestellt. So auch diesmal mit dem Namen des neuen “Spaßbades” – da vergeht einem aber schnell der Spaß, wenn man solche bescheuerte Namen zur “Auswahl” bekommt.

Es wird nicht mehr lange dauern und dann werden sie euch davonjagen, weil ihr denkt, ihr könnt machen, was ihr wollt!

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!!!


Januar 7, 2010
H2FO Fan

H2FO geht auf alle Fälle sofort ins Ohr. Dieser Name ist außergewöhnlich und kreativ! (nein der Name war nicht mein Vorschlag ;-) )
Warum muss ein Bad denn immer Mare, Funbad, Sea, Oase, Erlebnisbad, Lagune und was weiß ich noch alles im Namen haben?

Und wer hier behauptet das Forchheimer Freibad war schön, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Das alte Freibad war wirklich die allerletzte Wanne. Deshalb war ich auch schon seit über 20 Jahren nicht mehr dort (obwohl ich in Forchheim zu Hause bin). Das H2FO wird mich auf alle Fälle oft sehen.


Januar 7, 2010
reuther

Erst wussten sie nicht wo sie bauen, dann wussten sie nicht wie sie heizen, dann haben sie keinen Namen und was es uns kosten wird weiss auch keiner.
Aber eins weiss ich: Zur Eröffnung werden alle Beteiligten sich stolz auf die Brust klopfen. Und die Personen, für die das Bad wichtig und nötig wäre werden sich den Eintritt nicht leisten können.
Mein Namensvorschlag: Stumpflagune


Januar 7, 2010
Rainer Thieme

Beim Lesen der Wikipedia-Seite von Forchheim (http://de.wikipedia.org/wiki/Forchheim) fand ich den Satz: “Über viele Jahrhunderte hinweg wurde die Legende gepflegt, dass die Stadt Geburtsort des Pontius Pilatus gewesen sei”.

Das wäre doch was: Pilatus-Bad

Das ließe sich gut vermarkten, “kommen Sie ins Pilatus-Bad und waschen zusammen mit dem Sohn der Stadt nicht nur Ihre Hände in Unschuld” und hätte das Potenzial mehr Besucher nach Forchheim zu bringen. Wenn man eine Ecke des Bades (Saunalandschaft?) noch Pontius-Sauna nennen würde, könnte der Spruch “Lasst uns von Pontius zu Pilatus gehen” eine ganz neue (positive) Bedeutung gewinnen.


Januar 8, 2010
Gunther

Nachdem die Internet-Domaine H2FO.de bereits von der Forchheimer Marketingfirma claudisubähr+friends reserviert ist, darf man dreimal raten, welcher Name das Rennen macht…


Januar 8, 2010
S.

H2FO – ist zwar vielleicht ein interessanter Einfall, jedoch klingt das überhaupt nicht nach einem Schwimmbad!
Es hört sich an wie ein neues Mineralwasser oder eine Limo oder so etwas..

In der langen Vorschlagsliste, welche veröffentlich wurde, waren tausend interessantere Namen dabei.

Kann ich einfach nicht verstehen so etwas…


Januar 8, 2010
H2FO Fan

Es sind auch einige andere Domains für diese Bad von cbf reserviert worden – nicht nur H2FO!


Januar 8, 2010
Ralf

Die Einfaltslosigkeit kennt in FO keine Grenzen …

H2 = Wasserstoff

Was ist mit dem Sauerstoff und dem Chlor? ;-) ;-) ;-)

Die Hofstaat vom König Franz in Forchheim macht mal wieder nur halbe Sachen …

… hmmm, oder ist der Franz schon Kaiser?


Januar 8, 2010
Ralf

Es ist doch ganz einfach:

Auf der Homepage von FO eine Seite für Namensvorschlägen reinstellen.

Drei Wochen warten.

Anschließend die Bürger aus der Stadt und dem Landkreis abstimmen lassen.

Danach heißt die Einrichtung: Stumpf-Lagune :) :):):):) … oder Stadtbad Kaiser Franz :) :):):):)


Januar 8, 2010
eri

ich finde alle 3 namen nicht gut. die kommentare der anderen sind zum teil sehr treffend und auch äußerst einfallsreich und witzig.

“stumpfes streitbad” wäre doch auch treffend…..

oder einfach “Forchheimer Stadtbad” wie “Forchheimer Adventskalender”


Januar 8, 2010
Heinz Kraus

Mein Enkel Niklas, der in Bamberg wohnt, machte mich darauf aufmerksam, daß in Bamberg ein
neues Hallenbad gebaut wird, welches den Namen BAMBADOS bekommen soll. In dem Namen
ist sowohl das BA für Bamberg sowie der Gegenstand, also das BAD enthalten. Das Ende soll
womöglich an die Karibik wie Barbados erinnern.

Er findet den Namen gut und hatte gleich für das Forchheimer neue Bad den Namen

FO BAD IS
Forchheims Erlebnisbad

bereit. Auch hier ist FO und BAD als wichtigster Baustein enthalten. Das Ende mit i und s könnte für “ist super” stehen. Also viel schlechter als alles das, was ich bisher gelesen haben, ist der Vorschlag meines 13-jährigen Enkels Niklas auch nicht.


Januar 8, 2010
PeterP

FO BAD (IS) errinnert doch sehr an “Faux Pas” ;) das würde nun auch wieder treffen. “Stumpflagune” hätte zumindest im Volksmund gute Chancen als “inoffizieller” Titel herzuhalten, ganz abhängig von den künftigen Eintrittspreisen….


Januar 8, 2010
Diddi vom Norden

hast Recht, Markus – h2fo klingt echt saublöd – aber die andern 2 Namen sind ja noch schlimmer. Man könnte meinen die hammse absichtlich ausgewählt, damit h2fo das Rennen macht. Aber passt ja eigentlich ganz gut zu dem kalten Klotz – h2fo – ich werde das alte Parkbad vermissen, das hatte noch Charme. Stumpflagune wär auch nicht schlecht, klingt besser als Stumpfsumpf. Das neue Bad wird jedenfalls der nächste “Meilenstein” für FO – man erinnere sich an den letzten “Meilenstein”, den neu gestalteten Säumarkt – ein echter Publikumsmagnet. Weiter so!
Ich drück den Eggolsheimern die Daumen, dass das mit ihrem Badesee klappt und geh dann dort schwimmen – Jau, denn schiffahoi …


Januar 8, 2010
Dennis Holdinghausen

Als ich gerade meine Badewanne bestieg, kam mir folgende Idee für einen spaßigen Namen, der vielleicht bei den Forchheimern mehrheitsfähig sein könnte:

Hubfmernei´sBad
Forchheim

Gemeint ist erst mal eine freundliche Aufforderung im hiesigen Dialekt, das Bad zu besuchen und zwar in Gemeinschaft mit Freunden, Familie etc..

Daraus könnte man auch ein schönes Logo machen, mit dem Foto einer Gruppe von Jung und Alt beim gemeinsamen Sprung ins Wasser.

Und der Name wäre noch ausbaufähig: Die Rutschen bekämen die Namen Rutschmernei I, Rutschmernei II usw.. Wie dann die Saunalandschaft wohl heißen müsste? ;-)

Damit stünde auch schon fest, worin der Höhepunkt der Einweihungsfeier für das Hubfmernei´sBad bestünde, wenn der OB gemeinsam mit dem Stadtrat … na was wohl? Kneifen gilt nicht! Zeit wäre bis dahin genug, an der Badehosen-/Bikinifigur etwas zu arbeiten.


Januar 8, 2010
Julius Trautner vom Obstmarkt Trautner

Ich hätte auch noch einen guten Namen für die neue Forchheim-Lagune!

STUMPF-SUMPF

Das wäre einprägsam und einfach zu merken!

Wer ist den bitte auf die Idee mit Pontius Pilatus gekommen, so ein Schmarrn. Dann kömma ja gleich den Tod von Forchheim auch noch mit einbauen!

Ich freu mich ja schon wenn unser OB des Plantschbecken einweiht! Bin auf jeden Fall dabei!

Gruß und Kuß
Euer Julius


Januar 8, 2010
Harry Kramer

ich würd beim Begriff in Franken bleiben und das Bad schlicht und einfach:
“Hupfnei” taufen…..


Januar 9, 2010
Dennis Holdinghausen

Find ich auch gut, die Variante “Hupfnei” zu meinem gestrigen Vorschlag “Hubfmernei”, vielleicht phonetisch noch treffender als “Hubfmanei” zu bustabieren.
Dazu noch weitere Ergänzungsvorschläge für die einzelnen Bereiche:
Für die Saunalandschaft “Hoggmasinei”,
für das Kinderplanschbecken “Dieglannadonei”,
für die WCs “Bieseldonei”,
für die Umkleiden “Machmasifrei”,
und schließlich für die Gastronomie einfach “Haunei” (bzw. beim Getränkeausschank “Abieroddazwei”).
Jetzt fällt mir im Moment nichts mehr ein. Hab ich noch was wichtiges vergessen?


Januar 10, 2010
R.S.

…da fehlen doch nur noch die Forchheimer Mauerscheißer im Namen…, meinte meine Tochter!
Das “Hupfnei” ist witzig, aber dann findet doch kein Urlauber das Schwimmbad.
Ob AQUA FrankOnia, oder H2O Badewelten Forchheim, auf jeden Fall besser als die Könige.. und Forellen…! Auch FOBADIS ist nicht so altertümlich,auch wenn es sich ein bisschen nach “Quo vadis” anhört.., ins Schwimmbad eben!


Januar 10, 2010
Harry Kramer

wenn so viele Auswärtige ins “Hupfnei” neihupbfn, is doch ka Blods mehr drinn, also had der Begriff auch a Schudsfungdsion ;)


Januar 11, 2010
R.S.

….herrlich, ich bin inzwischen beinahe auch schon fürs “Hupfnei”, denn auch als leichtes Nordlicht möchte ich “Blods” beim “neihupbfn” haben! ;-)


Januar 11, 2010
Christian

Also für mich gibts eigentlich nur einen Namen…

TRUBAMARE :-)

Ganz einfach, weil die Trubach dran vorbei fließt :-)

Das andere, sorry… Wir brauchen keine chemische Formel oder sonst was…

MfG
Christian


Januar 11, 2010
Wolfgang

Zukunft braucht Visionen – so titelt das offizielle Forchheim (auf einschlägigen Plakaten) seinen Versuch, gegen erheblichen Widerstand aus weiten Bevölkerungskreisen ein weiteres, möglicherweise nur bedingt gegen die etablierte Konkurrenz in unmittelbarer Nachbarschaft bestehendes sogenanntes “Spassbad” in haushaltstechnisch unerwartet kritischen Zeiten jetzt auch nach mit einem Namenswettbewerb erfolgreich “am Markt zu platzieren”. Bis auf den wirklich ernstzunehmenden Beitrag von Herrn Thieme konnte auch der NN-Pendlerblog das nicht erreichen, was vorher schon etliche Einreicher, ein immerhin ganzer Hauptausschuss und zum Schluss George, Stumpf und Mirsberger versemmelten: Dem mit dem Bade ausgeschuetteten Kind wenigstens einen einprägsamen, möglicherweise sogar visionären Namen zu verpassen, der nicht sogleich Gegenstand humorvoller Spötteleien ist. Ich will nicht nur meckern und lästern: Meine Zukunftsvision fuer diesen teueren Luxusklotz am Bein einer klammen Kreisstadt hat auch einen Namen: Defizitquelle


Januar 12, 2010

Wie wär’s denn mit ‘Siemens Bad’ oder ‘Hegele Bad’. Früher oder später reicht das Geld im Stadtsäckel eh nicht und man muss sich auf die Suche nach einem Sponsoren machen.
Siehe am Beispiel ‘Easy Credit Stadion’


Januar 12, 2010
lächerlich

Die drei Namen, welche zur Auswahl standen, (wenn das den wirklich eine Auswahl war) sind meiner Meinung nach wirklich lächerlich. Es kann doch wohl nicht sein, dass diese drei wirklich die besten von ca. 1400 Vorschlägen sind. Aber so haben die Nachbarstädte wenigstens etwas zu lachen. Und vermutlich der Großteil des Landkreises. Natürlich mit einer großen Portion Sarkasmus.

Ich denke auch nicht, dass sich dieser Name im Volksmund durchsetzen wird. Wer sagt denn schon: “Ich geh heut ins H2FO”?????

Ein einfacher, schlichter Name wäre wohl die beste Wahl gewesen. “Ganzjahresbad Forchheim” oder “Stadtbad Forchheim”

PS: Wieder mal ein Eigentor des Stadtrates


Januar 12, 2010
LP

Es wäre interessant zu wissen, wie viele derer die hier und beim FT schreiben und abstimmen nur deswegen alle drei Vorschläge ablehnen, weil ihre eigene Einreichung zum Namenswettbewerb nicht zum Zuge kam.
Ich vermute es ist eine deutliche Mehrheit.

Meine persönliche, nicht repräsentative Umfrage im Bekanntenkreis außerhalb des Landkreises Forchheim (um jegliche Voreingenommenheit zu vermeiden) zeigte einen deutlichen Favoriten: H2FO.
Und nicht in einem einzigen Fall wurde wie von “Lächerlich” (vorheriger Beitrag) vermutet über H2FO gelacht. Im Gegenteil dieser Name wurde z. B. als pfiffig klassifiziert.

Mit einem durchaus üblichen, kurzen Namenszusatz wie z. B. “Forchheimer Ganzjahresbad” oder “Forchheimer Bade- und Saunalandschaft” sollte überdies jedem klar sein, dass es sich um ein Schwimmbad handelt.

@Lächerlich: Ein einfacher, schlichter Name ist werbetechnisch das Dümmste. Der Name muss Aufmerksamkeit erregen und neugierig machen.


Januar 12, 2010
Fahrdienstleiter

Warum alles so kompliziert? Die Sache ist doch ganz einfach:

Worum handelt es sich? Um ein BAD. Und wo liegt dieses Bad? In FORCHHEIM.
Welcher Name bietet sich also an? BAD FORCHHEIM.

Das ist einfach, pfiffig, wahrscheinlich auch einzigartig und weckt keine falschen Erwartungen. So einfach wird Forchheim (oder wenigstens ein Teil davon) nie wieder zum “Kurort” mit dem begehrten Ortsnamen-Zusatz BAD. Die Möglichkeiten beim Marketing sind fast grenzenlos:

Waren Sie schon mal in BAD FORCHHEIM?
Ich fahr’ heute zur Kur. Nach BAD FORCHHEIM!

Damit die Schöpfer der anderen Namen zu Ihrem Recht kommen könnte man ja den einzelnen Becken einen Namen verpassen. H2FO klingt z.B. nach Wellnessbecken …


Januar 12, 2010
Hartmut Demele

Ob lächerlich oder nicht ! So langsam wird die Debatte hinsichtlich der Namensgebung richtig peinlich; nicht nur für die Stadt – Stadtverwaltung, sondern für jeden Bürger. Schlimm genug, dass das “alte” Freibad den modernen Gegebenheiten – veränderten Freizeitverhalten oder wie auch immer – weichen musste bzw. dafür ruiniert wurde, jetzt werden wir / Forchheim auch noch zum Gespött.

Die einzig treffende Bezeichnung für das Bad – von der Planung über die Ausschreibung, dem Bürgerentscheid bis hin zur Diskussion der Namensgebung – wäre “Seltsambad”.

O.K. klingt doch irgendwie seltam. Also ganz einfach “Ganzjahresbad” ist doch neutral und irgendwie in Ordnung, war ja schließlich auch das Ziel – oder ?


Januar 12, 2010
LP

Fahrdienstleiter, es reicht nicht nur Gas geben zu können. Man sollte die StVO kennen.

Anlalog zu ihrem Vorschlag des Kurortes “Bad Forchheim” gilt die
“Verordnung über die Anerkennung als Kur- oder Erholungsort und über die Errichtung des Bayerischen Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen (AnerkV)”.


Januar 12, 2010
möve

Mir fallen gleich drei Namen ein, die es garantiert nicht mal eine Vorauswahl geschafft hätten:
1. Spaßbad für Arme, 2. Planschi, 3. Kommunbadewanne.
Gemeinsame Begründung:
Anstatt das Sprungbecken mit dem Fünfer beizubehalten und damit ein gewisses Alleinstellungsmerkmal (jedenfalls in der näheren Umgebung) zu schaffen, ist man dem Trend zum Spaßbad hinterhergelaufen, ohne großen Spaßbädern wie dem Atlantis oder einem Wellnesstempel wie Obernsees das Wasser reichen zu können.
Planschi ist die Anspielung auf das legendäre Kinderschaumbad der sechziger oder frühen siebziger – man kommt eher zum planschen als zum Schwimmen; und Kommunbadewanne ist für die Zielgruppe passend, die eigentlich nur hingeht um sich gleich (am besten ohne sich vorher abzuduschen!) in ein Blubberblasenbecken zu legen und das Wasser für die Badewanne daheim zu sparen.

Aber im Ernst: Das neue Ganzjahresbad ist grundsätzlich ok, man kann jetzt auch im Sommer in Forchheim schwimmen gehen, wenn das Wetter mal nicht mitspielt.
Von den offiziellen Namensvorschlägen ist H2FO der am wenigsten schlechte, aber die obigen Vorschläge “Hupfnei” oder “Hupfmernei” gefallen mir besser – die sind echt originell.


Januar 13, 2010
Fahrdienstleiter

Hallo LP,

da habe ich mit meinem Vorschlag ja offenbar einen Volltreffer gelandet …

Wer an einem Werbeplakat für BAD FORCHHEIM vorbeitgeht denkt natürlich erstmal an einen Kurort oder an ein Heilbad. Genau das wäre ja auch der Zweck einer solchen Werbung. Die Wirkung haben Sie mit Ihrer Reaktion eindrucksvoll bestätigt.

Natürlich will ich nicht die Stadt Forchheim in BAD FORCHHEIM umbenennen, sondern BAD FORCHHEIM ist ein Namensvorschlag für das Ganzjahresbad – und darum geht’s ja in diesem Thread, glaube ich.

Nun kenne ich zwar die “AnerkV” nicht. Dass man nicht über Nacht zum Kurort wird, ergibt sich ja schon aus dem GMV (gesunder Menschenverstand). Mir ist aber keine Verordnung bekannt, welche den Namen BAD FORCHHEIM für eine öffentliche Einrichtung verbietet, es sei denn, jemand hätte den Namen schützen lassen.

Für die Werbung – auf die man ja offenbar großen Wert legt – würde der Name BAD FORCHHEIM (für das Ganzjahresbad) ungeahnte Möglichkeiten bieten.

Alles klar?


Januar 13, 2010
Markus

@LP:
Ich habe keinen Vorschlag eingereicht – ich wußte nichtmal, daß man welche einreichen konnte, was auch bezeichnend für die Informationspolitik der Stadt ist. Wenn die Grundsteuer erhöht werden würde, dann hast du garantiert einen Tag nach dem Beschluß den Schrieb im Briefkasten liegen …
Bei den NN habe ich gar nicht abgestimmt, beim FT habe ich abgestimmt mit “Keiner der drei”.

H2FO könnten auch die Wasserwerke Forchheim sein. Dieser Name ist genauso dümmlich wie die Volkswagenwerbung “Das Auto”. Diese Begriffe lassen zu viel offen, sind im Grunde vieldeutig und haben auch kein Alleinstellungsmerkmal. Wischiwaschi eben.


Januar 13, 2010
lächerlich

ich glaub ja, dass H2FO von “LP” eingereicht wurde

;-)

Aber zurück zum Thema. Ändern kann man ja jetzt anscheinend sowieso nichts mehr am Namen, da die Zeit drängt. Also wird es wohl auf H2FO rauslaufen und man muss sich damit abfinden. Ob das jetzt ein “werbetechnisch pfiffiger” Name ist, lass ich mal dahingestellt. Hauptsache ist doch, dass Forchheim endlich mal ein neues modernes Bad bekommt.

In diesem Sinne….


Januar 13, 2010

@alle: “Hupfmernei” ist ja schön und gut. Aber von hier ist es nicht mehr weit bis zum altbekannten Begriff “Hupfla” – und wer will da schon nei? (Für die, die es nicht mehr wissen: Hupfla ist der volkstümliche Begriff für die Nervenheilanstalt, also das Bezirkskrankenhaus…)


Januar 13, 2010

@LP: Warum geben Sie sich eigentlich nicht als Stadtratsmitglied zu erkennen?


Januar 13, 2010
rich

ANNAQUARIUM hätte mir gut gefallen; hab nur den Einsendeschluß verpaßt…
Mal sehen wie die Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Wassertemperaturen festgelegt werden;
Das wäre doch wieder was für einen Wettbewerb :)


Januar 14, 2010
Wolfgang

Nun, jetzt wissen wir es, na, was wir noch nicht wussten: Dass wir eine stattliche Menge an Königen in Forchheim hatten. Dank des Kulturbeauftragten werden wir daran erinnert. Einen König vergass er dabei: Den aktuell Regierenden. Insofern scheint der Kompromiss “Königsbad” gar nicht so schlecht. Denn er will ja auch baden gehen, der aktuelle König. Wenn seine Hohheit denn baden geht, wollen wir natuerlich gerne alle dabei sein. Der Kulturbeauftragte wird dabei bei abgedunkeltem Bad und Kerzenschein eine Lesung halten. Aus Forchheims reichhaltiger Geschichte derer, die auch schon baden gegangen sind.
Frau Dr. Prechtel, liebe Annette: Ich fuerchte, die Eintrittspreise werden alles andere als sozialverträglich sein. Sie werden eben…königlich sein. Denn in einem Königsbad zu baden, ja ggf. mit dem König das Wasser zu teilen, sollte uns allen auch was wert sein.


Januar 14, 2010
reuther

Königsbad ist gut. Forchheimer Adria-Alpe-Strudel wäre auch noch eine Alternative. Warum wird um die Eintrittspreise und die Kalkulation eigentlich so eine Geheimniskrämerei betrieben?
Der Forchheimer Bürger wird hier in Zwangshaftung genommen für ein überaus riskantes Geschäft, über dessen wirtschaftliche Risiken, warum auch immer, er nicht informiert wird. Ein privater Unternehmer könnte seine Kapitalgeber nie so behandeln.
Das zu erwartende und wohl auch erwartete Defizit in bisher nicht veröffentlichter Höhe trägt die Allgemeinheit, also auch die die wegen der hohen Preise sich das Bad nicht oder nur selten werden leisten können.
Mein Vorschlag: Die Kosten trägt komplett der Stadthaushalt, das wäre eine sehr transparente Lösung. Jeder Forchheimer Bürger erhält ein All-Inclusive-Armband für freien Eintritt, Auswärtige Badewillige ziehen entweder nach Forchheim oder zahlen eine kostendeckende Zwangsspende.


Januar 14, 2010
möve

Da hat Herr Graser natürlich recht; von “Hupfmernei” oder “Hupfnei” kann man leicht die sprachliche Brücke zur “Hupfla” schlagen.
Aber für mich überwiegen doch die positiven Seiten: Frisch, frech, fröhlich, fränkisch – das kommt doch viel sympathischer rüber als H2FO oder das schon arg gequält wirkende Königsbad. Mal ganz abgesehen davon, daß so ein Name in Mundart ein wirksames Marketinginstrument sein kann.

Man könnte den Hinweis von Herrn Graser natürlich auch ganz bösartig aufgreifen: Passt doch prima – die Enstehungsgeschichte des Bades (z.B. ein Nichtschwimmerbecken im Außenbereich wird erst eingeplant, als ein Bürgerbegehren dafür anläuft) hat ja durchaus etwas von einem Irrenhaus… Aber wir sind ja nicht bösartig.


Januar 15, 2010
Harry Kramer

nein, wir sind nicht bösartig, und in Werbeagenturen versucht man Hochdeutsch zu sprechen, fast wie in Schwaben….Nur der Trend dreht sich vom Globalen zum Regionalen, daher mein “Hupfnei”.
Allerdings hätte ich mit einem Forchheimer” Pflantschi” (sorry Norbert) auch leben können :)


Januar 20, 2010
Wolfgang

Die liebe Not…mit dem kommunalen Planschbecken: Oder: Den Betreibermodellen gehört die Zukunft!

Beispiel? Die 21.000 Einwohner Stadt Finspång unweit von Norrköping verfuegt seit August 2008 ueber die landesweit modernste Bade- und Sporteinrichtung. Ein Freizeitbad mit 25 m Anlage, Saunenlandschaft, Fitness- und Wellnessbereichen, sowie einem Rutschenturm und ueberschaubarem Spassbadbereich (Stroemungskanal usw.)

Interessant ist das Betreibermodell. Das ehemalige städtische Hallenbad von Finspång wird nämlich von einer privaten Firma (http://www.medley.se/medley/?view=fakta) betrieben. Das Unternehmen managt, im Auftrag von 15 schwedischen Städten, insgesamt 25 Bade- und Freizeiteinrichtungen und erzielt dabei einen Jahresumsatz von umgerechnet ca. 20 M EUR. 200 MitarbeiterInnen kuemmern sich um das Wohl der Badegäste.

Abgesehen davon, reden die Kommunen, was die Eintrittsgelder angeht, noch ein gewichtiges Wörtchen mit.

Das Preismodell ist so aufgebaut, dass man entweder nur fuers Baden und Plantschen oder in Kombination auch fuer das gesamte Paket einschl. Saunabenutzung und Wellnessbereich bezahlt.

“Nur baden” kostet in Finspång fuer einen ganzen Tag umgerechnet etwa 8 EUR (Kinder von 3 – 15 zahlen immerhin noch 5 EUR). Die Jahreskarte ist fuer 320 EUR (200 EUR) zu haben. Das beinhaltet die Nutzung der Schwimmhalle sowie des Spassbadebereichs. Eine Trennung dieser beiden Bereiche ist nicht vorgesehen.

Im Vergleich: Das Gesamtpaket (also Nutzung aller Einrichtungen) kostet am Tag fuer einen Erwachsenen ca. 12 EUR.

So “nette” Preise, wie sie so mancher “Badenostalgiker” noch in good old Forchheim in Erinnerung hat (“…a Fuffzgerl fuers boodn…”) bleiben Wunschdenken und sind…Geschichte.

Wir werden in Deutschland auf mittlere Sicht auch damit rechnen muessen, dass die Kommunen derartige Einrichtungen nicht mehr aus eigener Kraft und im Wettbewerb gegeneinander betreiben, sondern es zu synergetischen Zusammenschluessen auf Basis privater Betreibermodelle kommen wird. Nicht nur im Bildungs-, auch im Bade”wesen” haben uns die Skandinavier…was voraus.

Viel Spass beim Plantschen!


Januar 23, 2010

Anmerkungen zu Leserbriefen im NN vom 2010-01-23:

*****

Die Idee von Hrn. N. F. den Namen zu verkaufen, ist sehr gut – davon hätte jeder badende Bürger etwas. “Wöhrl-Pool” trifft die Angelegenheit zwar nicht ganz (das Bad besteht ja hoffentlich nicht nur aus einem Whirlpool), zeigt aber zumindest einen neuen Ansatz auf. Weiter so …

*****

Der Name / die Bezeichnung “Königs-Bad” sollte etwas kritischer betrachtet werden.

Als Zugezogener bin ich nach 24 Jahren immer noch nicht der fränkischen Sprache mächtig, denke mir aber, dass die Schreibweise von Königsbad “Königs-Bad” Anlass zu Irritationen geben könnte. Man stelle sich nur vor, dass Gäste aus dem Ausland (z. B. Bayern) in Forchheim verweilen … Ich sehe jetzt schon das hämische Grinsen in ihren Gesichtern …

Also, nicht “Königs-Bad”, sondern “Königsbad” …

Anders wäre es bei:

- Stadtbad Kaiser Franz
- “Kaiser Franz”-Bad
- Stumpf-Bad (ein möglicher Sponsor? … siehe Ansatz oben … Herr. N. F.)

Ooops, oder mache ich vielleicht einen Denkfehler? Wurde eine Dame, ein Herr oder eine Firma Namens “Königs” bereits als Sponsor gefunden? Dann sollte man allerdings immer einen erklärenden Text dem Namen / der Bezeichnung beifügen: “Königs-Bad” – gesponsert von Firma “Königs GmbH” … damit niemand von einem Schreibfehler ausgeht (z. B. die eingangs erwähnten Gäste aus dem Ausland)

*****


Januar 23, 2010

@RalfSykosch: Das erinnert mich an eine Glosse, die ich vor fast vier Jahren aus Anlass der Umbenennung des Frankenstadions geschrieben habe: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=470828&kat=10
Der Benennung einer öffentlichen Einrichtung nach einem Sponsoren(produkt) aus finanziellen Erwägungen kann ich mich, wenn überhaupt, nur satirisch nähern. Alles andere halten meine Nerven nicht aus. Die Vereinnahmung des öffentlichen Raumes durch Markennamen (ambient media genannt, ein eigenes Feld der PR) ist bereits so weit fortgeschritten, dass wir uns kaum noch wundern. Und das tut weh.
In diesem Sinne: Toni-Dress-Bath, Obi-Bad – für Selberduscher, Spar-Oase – Erholung mit der Spaßkasse, Wauer-Power-Sauna, Löbleins Brötla-Boodla, Prechtels Brause-Sause etc….


Januar 27, 2010

@UlrichGraser:

Die Glosse ist gut …

Ich verfolge das “Namensgebungsspektakel” (hmmm, … besser: debakel”) im NN und hier mit Belustigung … ;-)

Man könnte das Objekt der Begierde ganz einfach, eindimensional gedacht “Freibad Forchheim” nennen … jeder würde es verstehen – sogar unsere ausländischen Gäste … s.o. ….

Im Grunde genommen bin ich gegen die Vermarktung des Namens …

Der Aspekt “Kommerzialisierung der Namensrechte” wäre dennoch eine Überlegung wert. Ganz einfach vor dem Hintergrund der Kosten für den Betrieb der Gesamtanlage. Da kommt einiges zusammen. Und die Geldtöpfe sind leider leer. Besser: Der Füllstand wird in der Zukunft ein zunehmend negatives Wachstum erfahren … ;-) … Jede Geldspritze tut gut. Es wird die Belastung der Badegäste reduziert … Familien mit einem Kind oder mehreren Kindern werden verstehen, was ich meine …

“Prechtels Brause-Sause-Bad” könnte allerdings der Preis dafür sein … ;-)

Persönlich finde ich “König (oder Kaiser?) Franz Bad” allerdings auch nicht schlecht … ;-)

@König (oder Kaiser?) Franz

Nicht böse sein, wir schimpfen ja nicht über den Adel. Wir verewigen ihn …


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