Rein und raus
Rein und raus, das ist der Rhythmus des Pendlers. Rein in die Stadt, raus aus der Stadt. Rein in die Arbeit, raus aus der Arbeit. Tagein, tagaus. Tagein, tagaus.
Klingt öde, ist es aber nicht (immer). Der Berufspendler ist eine Spezies für sich. Wenn er seine Arbeit antritt, hat er schon einiges erlebt. In der Bahn, auf der Straße. Am Schreibtisch angekommen, sind die ersten Gedanken schon gedacht, eventuell sogar durchdacht. Berufliche, private, politische Gedanken, die Kollegen betreffend, den Nachbarn, die Vorgesetzten.
Der Pendler ist auf dem Weg. Diese innere Einstellung soll auch den Pendler-Blog auszeichnen. Er wird davon handeln, wie ein Pendler, der täglich nach Nürnberg rein- und abends wieder rausfährt, die Welt sieht. Im Großen wie im Kleinen. Subjektiv, einseitig, parteiisch.
Die Fahrt geht los.
6 Kommentare
Erinnere mich gern an unser gemeinsames Tagesseminar in FFM. Viel Erfolg mit den Blogs. Finde sie richtig schick.
Das Thema “Pendeln” habe ich während meiner Berufspendelei nach Hannover ja auch gern in meiner Rubrik “bahnblogging” verarbeitet. Es tat gut, sich so manches von der Seele zu schreiben.
@haltungsturner: Gestürzt? Hoffentlich nix Ernstes. Vor genau 10 Jahren bin ich auch mal mit dem Rad aufs Glatteis geraten. Sturz, Arm geprellt, eine Woche Schlinge, au weh. Danach trug ich jahrelang Helm und hab nie wieder der Asphalt geküsst. Jetzt schnell dreimal aufs Holz geklopft…
@Hannes Korten: Danke für die Blumen. Werde mir das Bahnblogging mal ansehen.
@no 4: neinnein, nicht schlimm – aber das Rad und die Hose müssen in die Werkstatt. Immer noch besser als der Kopf. Insofern pendel ich nun auch ein paar Tage per ÖPNV

Herzlich willkommen in der Blogwelt. Und das Thema finde ich klasse. Ich pendel zwar nur innerhalb der Stadt und das auch noch meist mit dem Rad – aber es stimmt: Nach den rund 45 min auf dem Rad habe auch ich die ersten Dinge im Kopf sortiert und bin außerdem richtig wach. Außer heute. Aber da bin ich auch gestürzt….