Letzte Kommentare
- Übersetzer bei Ein Loblied auf das Schäufele!!!!
- websta bei Ein Loblied auf das Schäufele!!!!
- Weisswurst-Blog-Zwiesel-Bayern bei Dem Dackel geht es an den Kragen
- Hirndübel bei Hey, Hirndübel! Wir zahlen!
- Hirndübel bei Hey, Hirndübel! Wir zahlen!
Views
- Rauchen für die Wirtschaft! - 33.540 mal gelesen
- Grausame Kunst! - 7.951 mal gelesen
- Und bald: Saufen für die Wirtschaft! Und muhen für’s Klima! - 6.484 mal gelesen
- Dem Dackel geht es an den Kragen - 5.763 mal gelesen
- Wie sind sie unschuldig, unsere Politiker, und gar nicht korrupt - 4.302 mal gelesen
- Endlich, München wird scharf - 4.144 mal gelesen
- Fünf Halbe machen 1,09. Eine Aktualisierung - 3.993 mal gelesen
- Hey, Hirndübel! Wir zahlen! - 3.830 mal gelesen
- “Mein Gott” – so sieht Horst sich selbst - 3.002 mal gelesen
- Alles neu – oder doch nicht? - 2.336 mal gelesen
Blogroll
- Alle NN-Blogs
- Auf Sendung
- Aus meinem Kochtopf
- Der Clubblog
- Der Hirndübel
- Der Literaturblog
- Der Pendler-Blog
- Die oNNliner der Nürnberger Lokalredaktion
- Heldin des Alltags
- Heute Entdeckt – Ein Fotoblog
- Mein Leben als Mann
- Unser Mann in Berlin
Schlagwörter
Architektonisches
Aschermittwoch
Bahn
CSU
Essen
Fürth
FDP
Freunde und Helfer
Frost
Historisches
Kaffee
Katzen
Kinder
Klimawandel
Kreuth
Landtag
Lebensart
Lustiges
Luxus
München
Modisches
Musik
Nürnberg
Passau
Peinliches
Politik und sonstiges Gedöns
Polizei
Salz
Schäufele
Sinnloses
Sonne
SPD
Stadt
Stau
Streik
Streit
Style
Taxi
Tiere
Traditionelles
Tragisches
Umwelt
Weißwürste

Von Migranten und zugeschleiften Schuhen
Gott, es gibt schon schreckliche Wortungetüme: “Jugendlicher mit Migrationshintergrund” sagt unser Schulminister. Das mag ja politisch überaus korrekt sein. Aber der Begriff selbst klingt einfach grauenhaft, soll nicht diskriminieren, tut es aber gerade durch dieses krampfhafte Vermeiden. Und wirklich aussagekräftig ist der auch erst, wenn ich ihn im Mund wie ein Stück heiße Kartoffel ein paar Mal hin und her gedreht und mir dabei meinen Teil gedacht habe.
Alles nicht so einfach. Was, zum Beispiel, soll ich meiner Tochter antworten, wenn sie fragt, wie man einen Dunkelhäutigen richtig nennt. Afroamerikaner? Farbiger? Obama? Was ist zurzeit die korrekte, die politisch akzeptierte Formulierung? Und soll ich ihr jetzt beibringen, dass sie alles sauber durchgendert und nicht mehr nur von Klassenkameraden erzählt, sondern von Klassenkameraden und Klassenkameradinnen? Allein, was damit an Erzählzeit verloren geht – schrecklich.
Kinder zwingen einen manchmal dazu, dass wir über Dinge nachdenken, die wir als allzu selbstverständlich hinnehmen. Wir sollten gelegentlich einfach auf sie hören. Meine schnüren sich die Schuhe nicht einfach, sie “schleifen sie zu”. Ein wunderbares Wort. So simpel kann man es auf den Punkt bringen.