Zu viel Sex – da ruft er die Polizei

Es ist vielleicht der Traum so manchen Mannes. Für ihn hier war es der Alptraum. In einer Kneipe hatte der Münchener eine Frau kennen gelernt. Sie erwies sich als übraus willig, ließ sich nicht lange bitten und nahm ihn mit in ihre Wohnung.

Er hätte gewarnt sein können – so leicht wie das ging. Er war es nicht. Und am Ende um eine Erfahrung reicher. Denn die vier Jahre ältere Frau wollte. Sie wollte viel, sie wollte alles und noch ein bisschen mehr. Mehrere Nummern hat er durchgestanden, berichtet die Polizei. Dann hat es ihm gereicht. Er wollte nicht mehr, wollte nur noch gehen, nach Hause, in die Kneipe, wohin auch immer.

Sie aber wollte. Wollte ihn noch lange nicht gehen, verrammelte die Tür, forderte weiteren Sex. Sehr viel mehr Sex. Der Mann zahlte quasi mit Naturalien, mühte sich ab, schaffte noch ein paar Mal. Und war dann endgültig erledigt. Nur gehen, gehen durfte er noch immer nicht.

Er ist dann geflüchtet, auf den Balkon. Hat zum Telefon gegriffen, die Polizei gerufen. Die schickte Hilfe, wenn auch eine andere, als sich die noch höchst unbefriedigte Frau vorgestellt hat. Denn die Beamten wollten partout nicht für den geschundenen Liebhaber einspringen. Sie nahmen ihn statt dessen mit. Und die so renintente wie unersättliche Liebhaberin auch.

Demnächst werden sie sich wohl vor Gericht wieder begegnen. Denn für ihren Sexhunger hat die Frau eine Anzeige kassiert, wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung und Freiheitsberaubung.