Hallo Welt! Hallo Welt?

Hallo Welt? Hallo Nürnberg!

Irgendjemand hat mir die erste Seite eingerichtet, mit Überschrift und Bild und allem, was so dazu gehört. Seitdem frage ich mich, was er mir mit diesem Bild sagen wollte. Okay, in München gibt es „Fleischpflanzerl“. Okay, meistens enthalten sie sogar  Spuren von Kalbfleisch (jedenfalls die Kälbernen), Petersilie und sehr viel Weißbrot. Gut, billig ist das nicht. Seit aus Brot, respektive aus seinem Urgrundstoff, sich Benzin machen lässt, gehen auch in München die Fleischpflanzerl-Preise durch die Decke. Wenn das so weiter geht, wird es irgendwann sogar billiger, in die Dinger echtes Fleisch zu tun. Aber so weit sind sie hier dann doch noch nicht.

Dennoch. Ich weiß nicht, liegt es am Alter oder an der kulinarischen Unerfahrenheit – ich habe keinen Schimmer, was da noch auf dem Teller sein soll. So etwas servieren die nicht mal hier. Oder?

Na, egal. Jetzt bin ich hier, ein Franke, den es nach München versetzt hat, vor… vor vielen Jahren schon. Der München kennt und, ich bekenne es, auch mag, seine Biergärten, die nahen Berge, die Seen. Und der trotzdem in seinem Herzen ein Franke, genauer, ein Nürnberger geblieben ist. Der nur das Nürnberger Bier nicht vermisst, echt nicht, dafür aber die Bratwürste, das Schäufala (Scheufala? Oder wie?), die Klöße. Und die Nürnberger auch, mit ihrer zurückhaltenden Art und ihrem angenehm breiten Dialekt. Weil, die protzen nicht so rum wie die Münchner.

Ja, die Münchner, sie werden mich begleiten in diesem Blog, so wie ich sie begleite in meinem Leben. Doch, es geht los.

Und deshalb: Nix hallo Welt! Hallo Heimat!