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Worum es geht
Mein Leben als Mann begann vor ziemlich langer Zeit in den unendlichen Weiten des Westens, des mittelfränkischen Westens. Die Stadt heißt Neustadt/Aisch.
Meine Mutter erzog, assistiert von Lehrerinnen. Die Sitten waren rau damals, und für Verfehlungen setzte es Ohrfeigen. Für Liebe gab es meine Großmutter. Aber die war nicht immer da.
Ich lernte: Frauen können ziemlich garstig sein. Liebe gibt es gelegentlich, aber nicht immer.
Mein Vater war damit beschäftigt, Deutschland nach dem Krieg wieder aufzubauen, besonders die Deutsche Bundesbahn. Er war deshalb ziemlich selten zu Hause. Dann hatte er wieder ein paar Haare weniger und ein paar Pfund mehr.
Ich lernte: Übergewicht und Haarausfall sind uncool und deshalb zu vermeiden, unbedingt. Wesentlich besser sind Porsches und tollen Frauen. Und ein Waschbrettbauch, wie ihn James Dean hatte. Nur zum Beispiel. Und das Leben mit starken Frauen am Strand verbringen.
Es hat, zugegeben, nicht alles geklappt. Lehre Nummer eins erwies sich zwar als tragfähig. Statt Lehre Nummer zwei aber, Beachparties und Rock’n Roll, existiert ein Reihenmittelhaus. Die Haare fallen aus, und der Gang auf die Waage … naja.
Eine tolle Frau aber, das war neu für mich, gibt es nicht nur am Strand, sondern auch im Reihenmittelhaus. Unglücklicherweise ist sie, anders als bei James Dean, ziemlich eigensinnig. Sie würde das völlig anders sehen, aber darum geht es hier nicht.
Sondern: Es geht um den Alltag in einer Familie, der schnell zum Wahnsinn entartet. Vor allem, wenn ein Mann darüber nachdenkt. In diesem Fall ich.
Vielleicht hat alles auch sein Gutes. Jedenfalls für diesen Blog – jeden ersten Montag im Monat frisch! Und, gelegentlich auch zwischendurch.