Dienstag, März 22nd, 2011

Wir lassen lesen: Ludwig Fels

Ludwig Fels (F.: Sippel)Ludwig Fels, der auch als “Arbeiter-schriftsteller” bezeichnet wird, ist im aktuellen Podcast der Reihe “Wir lassen lesen” zu hören. Madeleine Weishaupt, die die Reihe organisiert, hat den Podcast in voller Länge (30 Minuten) bei seiner Lesung in der “bluebox” des Staatstheaters aufgenommen – dort trug er im vergangenen November aus seinem aktuellen Gedichtband “Egal, wo das Ende der Welt liegt” vor.

Ludwig Fels ist gebürtiger Treuchtlinger; er schlug sich lange als Arbeiter durch, unter anderem in einer Brauerei, zog 1970 nach Nürnberg, wo er als Packer tätig war. 1983 siedelte er nach Wien über.

Fels schreibt auch Romane, Erzählungen und Hörspiele. Für seine Arbeiten erhielt er schon viele Auszeichnungen – es sei ihm herzlichst gegönnt.

Heute geht es um seine Gedichte… über die der Klappentext zu vermelden weiß: “Mit Nachdruck schreibt Ludwig Fels seine Gedichte. Die Gelegenheit, in zehn, zwanzig, dreißig Zeilen zu sagen, was Herz und Kopf bewegt, was an Überwältigung jeder Art, an Enttäuschung und Zorn, aber auch an Liebe in diese Zeilen hineinwill, diese Gelegenheit ergreift Fels immer wieder, als ginge es nicht anders. Und so viel lässt sich wahrlich sagen: Es geht diesem Autor tatsächlich um etwas, es ist ihm nicht gleichgültig, wie das Leben mit sich selber umgeht, also mit uns. Er hat den Traum von einer besseren, menschlicheren Welt auch im kritischen Hellwach-Sein noch nicht verloren.”

Na, das klingt doch fantastisch. Hier kann man reinhören, in den Traum von einer menschlicheren Welt:  zum Podcast.


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