Air Schulz fliegt tiefer

„Schulz-Effekt verblasst. Merkel vorne“. Wieeine Rakete ist „Air Schulz“ vor einigen Wochengestartet. Jetzt stellen erste Beobachter die Begleitmelodie seines Wahlkampfes von Dur auf Moll um. Muss in Deutschland alles bleiben  wie es ist?

Schulz hat eine harte Gegnerin. Angela Merkels beruflicher Weg ist mit den Leichen begabter Männer gepflastert.  Konkurrenten in der eigenen Partei hat sie mehr oder weniger lässig abserviert. Redet heute noch jemand von Roland Koch?

Helmut Kohl galt als Meister des Aussitzens von Krisen  Seine Nachfolgerin ist es. Diese Kanzlerin bekämpft nicht.  Sie wartet, bis dem vermeintlichen Alpha-Männchen die Luft ausgeht.

Martin Schulz ist aber auch selber schuld. Die hart arbeitenden Menschen von Würselen haben wir in seiner Gerechtigkeits-Kampagne inzwischen gut kennengelernt. Aber wo ist das zweite Thema?

Und seine Vision war doch der Politikwandel. Der wäre mit Rot-Rot-Grün möglich. Doch das kleine Saarland hat der SPD den Mut genommen, darüber auch nur noch zu flüstern.  Stattdessen flirtet man mit der FDP. Jener Partei,  für die Gerechtigkeit herrscht, wenn alle Bürger mit über 300.000 Euro Brutto ungestört Kohle scheffeln können.

Also doch wieder GroKo? Danach sieht es tatsächlich aus. Aber Vorsicht: Sankt Martin ist nicht weg. Mit ihm hat seine Partei mächtig zugelegt und sein chancenloser Vorgänger Sigmar Gabriel wird von Woche zu Woche beliebter.

Der Schulz-Effekt, es gibt ihn also doch. Seine Partei und er müssten sich allerdings schon trauen.

 

Das Smartphone macht uns froh – und dümmer

Fünfzehn Jahre des neuen Jahrtausends sind vorüber. Und hervorgebracht haben der geballte globale Konstrukteursgeist vor allem ein ungefährt zirka 15 mal 7 Zentimeter große Geräte aus Hartplastik und Plexiglas: Das Smartphone wird von den Menschen als wichtigste Erfindung des 21. Jahrhunderts angesehen. Mächtige 45 Prozent haben dies bei einer Umfrage des Internetportals yougov.de so gesehen.

Tatsächlich ist das Smartphone zum externen Sinnesorgan des Menschen geworden. Das leuchtende Rechteck mit den vielen bunten Symbolen verbindet uns mit dem Rest der Welt. Wir lesen Informationen, schauen uns Bilder an, treffen beste Freunde, die wir gar nicht kennen und organisieren bei Bedarf eine Revolution. Nur zum Telefonieren benutzen wir es kaum.

Das Gerät ist so wichtig geworden, dass wir bei Spaziergängen den aufrechten Gang aufgeben. Wenn wir auf dem Weg zur Arbeit gegen Laternenmasten prallen, lächeln wir nur.

So spannend es allerdings auch ist, das komplette Internet in der Hosentasche zu haben und es jederzeit – so der Akku will – aktivieren zu können, so ist das Smartphone doch auch Symbol unserer Bequemlichkeit. Mehr und mehr setzen wir auf Maschinen, die uns anstrengende Aufgaben abnehmen. Wer merkt sich noch einen Termin? Es gibt doch den Organizer. Kopfrechnen? Schon lange passé. Wir fahren zum schwedischen Möbelhaus? Wir wissen, welche Autobahn-Ausfahrt wir nehmen müssen. Aber zur Sicherheit lassen wir das Navi mitlaufen. Wir haben Lust auf Pizza und Döner? Die App erledigt die Bestellung.

Viele alltägliche Dinge könnten wir in Frage stellen. Die Fernbedienung erscheint zwar unverzichtbar, seit wir 599 Fernsehkanäle haben. Andererseits nutzen wir von diesen nur fünf oder sechs. Zudem müssen wir die durch konsequentes Sofasitzen erworbenen Fettzellen entweder akzeptieren oder anderweitig mühsam abtrainieren. Beim Einparken blinkt und quietscht unser Auto wie wild, weil es uns vor Hindernissen warnt. Sich umdrehen ist sowas von Retro.

Ein einziger großer Selbstbetrug ist schließlich das E-Bike. Steigungen sind uns egal, Muskelkater war einmal, Rennradfahrer beißen wütend ins Gras, wenn wir mit sechs Bierflaschen im aufgepflanzten Einkaufskorb an ihnen vorbeischweben.

Über alldem verlieren wir einige unserer besten Fähigkeiten: Mut, Kraft, Lust zum Improvisieren, die Spannung, auch scheitern zu können. Smartphone und Co. sind somit auch ein Fluch. Vergessen wir nie: Nicht nur die Leber wächst mit ihren Aufgaben.

 

 

Wer ins Feuer geht, wird verehrt

Groß ist unsere Sehnsucht nach dem Puren, Schönen und Wahren. So auch nach Menschen, die selbst bei schlechter Bezahlung alles geben. Die helfen, ohne sich zu bereichern. Wir sehnen uns nach Helden – und finden sie in den Feuerwehrleuten.

Bei der jährlichen Frage der Zeitschrift Reader’s Digest nach Deutschlands beliebtesten Berufsgruppen sind die Männer mit der Drehleiter seit Jahren in Front. Zuletzt fuhren sie einen Zustimmungswert von 92 Prozent ein. Und das leuchtet ein. Schließlich gehen sie dorthin, wo andere weglaufen. Nur ausgesprochene Zyniker nennen die Feuerwehr eine Organisation, die ruiniert, was die Flammen verschont haben. Der Rest der Welt hat Respekt. Löschen, wo das schiere Chaos herrscht – es klingt wie eine große Aufgabe für viele Lebenslagen.

Auf Platz zwei rangieren die Krankenschwestern mit einer Zuneigungsquote von 88 Prozent, wobei man hier von einem Männer-Votum von deutlich über 100 Prozent ausgehen darf. Die Piloten wiederum, die zum Beispiel noch im Jahr 2002 die Spitzenreiter der Bewunderungs-Skala waren, schaffen zwar noch Rang drei. Nach der Streikerei der letzten Zeit werden sie aber allmählich nach unten durchgereicht. Mit 82 Prozent wurden sie eingeholt von den Apothekern. Einer Berufsgruppe, bei der blendendes Image und wachsende wirtschaftliche Not nicht so recht zusammenpassen.

Gibt es Beliebtheits-Trends? Auf jeden Fall weist die Liste ganz überwiegend Verlierer aus. Besonders stark getroffen hat es die Taxifahrer. Konnten sie sich noch vor zehn Jahren über eine Sympathiequote von 65 Prozent freuen, erreichen sie jetzt nur noch 49 Prozent. Das kommt davon, wenn man Mindestlohn will. Die Pfarrer und Priester, die vor fünf Jahren noch die Hälfte der Deutschen als Freunde hatten, liegen jetzt bei 39 Prozent. Deren Kundschaft geht eben nach und nach verloren.

Wo aber sind die großen geistigen Lenker des Landes? Journalisten kommen auf 26 Prozent Vertrauen, was sie auf ein Niveau mit den Gewerkschaftsführern bringt. Ein ganzes Stück schlechter schneiden mit mageren zwölf Prozent die Politiker ab. Man braucht sie. Man wählt sie. Aber man glaubt ihnen nur jedes achte Wort.

Und das Ende der Vertrauens-Skala? Dies zieren die Callcenter-Agenten. Nur fünf Prozent der Deutschen finden sie richtig gut. Und das, obwohl sie wichtige Qualitäten mitbringen. Ein allzeit offenes Ohr trotz beschissener Bezahlung und den festen Vorsatz, anderen Leuten oder wenigstens ihrer Firma zu helfen. Verstehe einer die Menschen dieses Landes…

 

 

 

Politik 2013: Nur Schweigen macht keine Fehler

Begreifen wir endlich: Die große Politik befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Dramatik, Emotionen, Charisma – können wir alles vergessen. Erfolgreiche Staatenlenker/-innen teilen sich die Kräfte besser ein. Sie gewinnen durch Schweigen.

Ein großes Opfer des aktuellen Trends ist SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Sein erster Makel ist, dass er als Kandidat von einem kettenrauchenden Altkanzler erfunden wurde, also der Profiteur eines anachronistischen Altmänner-Bündnisses ist. Hinzu kommt aber: Er ist ein Freund klarer Worte sowie lustiger oder provozierender Sprüche. Doch in dieser Gesellschaft ist politische Korrektheit nicht nur bei Kinderbüchern zum höchsten Qualitätsmerkmal geworden. Wer zu laut ist, wer die Ruhe des kollektiven Sofa-Schlafes stört, wird mit Ablehnung bestraft. So stark, dass Steinbrück inzwischen unbeliebter als unser Außenminister. Schlimmer als Westerwelle? Das hätte noch vor einigen Monaten niemand für möglich gehalten.

Nun, Guido Westerwelle profitiert davon, dass nunmehr ein gewisser Philipp Rösler die politischen Ziele einer nicht mehr erforderlichen Partei erklären muss. Bundeskanzlerin Angela Merkel wiederum hilft es, dass der Herausforderer zu viel redet. Für sie reicht es aus, gelegentlich darauf hinzuweisen, dass die Zeiten schwer sind, wahrscheinlich noch schwieriger werden, dass sie aber mit ihr an der Spitze erträglich gestaltet werden können. Und während die vorlaute Ursula von der Leyen in der eigenen Partei bekämpft wird, während Kristina Schröder sowieso immer aneckt, ist der neue Bundespräsident Joachim Gauck beliebt. Weil er wohldosiert ab und zu von Freiheit redet, aber ansonsten den Mund hält.

Die Menschen wollen also nicht mit großen Visionen belästigt werden. Sie wollen einfach nur wissen, dass jemand da ist und dass es deshalb gut wird.

Für Angela Merkel birgt das die Chance, das Spektrum ihrer Ministerriege um einen neuen Farbtupfer zu erweitern. Sie hat schon eine siebenfache Mutter, einen bekennenden Schwulen, einen Rollstuhlfahrer und einen ostasiatischen Migranten mit ungeklärtem Geburtsdatum. Vielleicht lechzt das Wahlvolk gerade nach einem taubstummen Minister. Aber nach einem, der die Gebärdensprache nicht beherrscht.

Der Rest ist Schweigen.

 

 

 

 

Frau am Steuer – einfach unsexy

Völlig unverständlich: Männer finden Taxifahrerinnen unsexy.

Völlig unverständlich: Männer finden Taxifahrerinnen unsexy.

„Tomatensaft bitte!“ Kürzlich hatte eine Umfrage aufgedeckt, dass diese Aufforderung bei vielen Männern mit einer hohen Testosteron-Ausschüttung einhergeht. Kurz gesagt, Stewardess gilt den Herren in Deutschland als erotischter Beruf. Es war klar, dass die Gegenfrage kommen musste. Welcher Beruf ist unsexy? Die Antwort: Es ist die Frau am Steuer.

Aber der Reihe nach: Wir erfahren zum Beispiel, dass laut Umfrage die Restaurantwirtin auf dem zehnten Platz des Unsexy-Rankings liegt. Also fragt man sich doch, warum ein Frau, die Pils zapft und Schnitzel serviert, langweiliger ist, als eine Frau, die in einem Flugzeug Kaffee ausschenkt. Rätselhaft. Die Erotik-Studie ist auch eine klare Absage an „Mädchen in Männerberufen“. Handwerkerinnen und Kfz-Mechanikerinnen landen auf den Plätzen 9 und 8. Na gut, hier ist wohl die natürliche Autorität des Durchschnittsmannes tangiert.

Erstaunlich hingegen ist der siebtletzte Platz der Verkäuferinnen. Das kann eigentlich nur daran liegen, dass Männer zu selten sehenden Auges zu Douglas oder in Schuhgeschäfte gehen. Hormontechnisch unbedeutend sind ebenfalls Schaffnerinnen und Büroangestellte, die keine Sekretärinnen sind.

Dass Macht und gegebenfalls Klugheit Frauen nicht sexy machen zeigen die Plätze vier bis zwei: Sie gehen an Programmiererinnen, Beamtinnen und Politikerinnen.

Die Anti-Sex-Frau schlechthin ist jedoch die Taxifahrerin. Logisch: Sie dringt in die Männerdomäne des Fahrens ein, trägt ausschließlich bequeme Kleidung, muss nicht mal nach dem Weg fragen, soll möglichst nicht zu sehr vollgequatscht werden und verlangt für ihre Dienstleistung in aller Regel viel zu viel Geld. Schlechte Papiere. Allerdings geht es den Herren am Steuer nicht besser. Auch Frauen gilt der Taxifahrer als besonders unsexy.

Ich stelle also abschließend fest, dass ich Liebesbeziehungen von Taxifahrerinnen und -fahrern für sehr wahrscheinlich halte. Sonst will sie ja keiner.

Liebe Männer: Finger weg von Teilzeit!

Zwei Typen von Menschen verursachen mir Pickel auf der Seele: Vorneweg notorische Lächler, die anderen Leuten genauestens erklären, was „Glück“ ist und wie man dahin kommt. Und außerdem Experten, die behaupten, dass sie die Zukunft kennen.

Eine solche Einrichtung ist die Bertelsmann-Stiftung. Diese beschäftigt sich damit, die Gesellschaft zu erforschen und den Spitzen der Politik Entscheidungshilfen für Themen zu geben, von denen diese nichts verstehen. Zu Fragen von Familie und Kindererziehung zum Beispiel. Politiker/-innen sind ja selten daheim.

Diese mächtige Stiftung hat also eine Umfrage in Auftrag gegeben. Und siehe da: Für sechs von zehn Deutschen ist der männliche Alleinverdiener in der Familie ein Auslaufmodell. Wobei das für mehr als 30 Prozent der Befragten mit dem gesellschaftlichen Fortschritt zu tun hat. Frauen seien grundsätzlich berufstätig und sollten in Gesellschaft und Beruf gleichberechtigt sein, meint diese Gruppe. Der Aussage, dass es wichtig sei, dass auch Frauen Karriere machen könnten, stimmen dann allerdings nur noch 17 Prozent in Ostdeutschland und äußerst magere fünf Prozent im Westen zu.

Wenn das mit dem Auslaufmodell „Papa Dagobert“ stimmen sollte, würde das allerdings bedeuten, dass es in Zukunft immer mehr Teilzeit-Männer gäbe. Und da muss ich leider warnen und deutlich sagen: Liebe Männer, Finger weg! Lasst es bleiben!

Unsere Wirtschaft ist nämlich noch weit weg von dieser Zukunft. Frauen, die zuerst in die Familienpause gehen und danach Teilzeit arbeiten, können froh sein, wenn sie das Karriereniveau aus der Zeit vor der Geburt ihres Kindes erhalten können. Eine berufliche Förderung von Teilzeitkräften gibt es selten, weil zumeist männliche Chefs ihre Mitarbeiter/-innen ausschließlich anhand ihres eigenen Verhalten bewerten. Was bedeutet: Karriere wird durch ständige Präsenz, also im Grunde genommen mit dem Gesäß gemacht. Wer seltener da ist, arbeitet zwar meistens effektiver, verschwindet aber vom Aufstiegs-Radar.

Der wahre Grund, warum sich die Gesellschaft weg vom Alleinverdiener entwickelt, ist doch, dass dann Geld und Sicherheit nicht reichen. Es wäre reizvoll und wichtig, wenn Väter eine Chance hätte, ihre Kinder zu betreuen oder wenigstens zu kennen. Aber dafür müsste sich unsere Wirtschaft gewaltig ändern.

Und wann wird das sein? Da halt ich mich an den Dichter George Bernhard Shaw: „Prognosen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“

Nur echte Doktoren werden verehrt

Wen mögen, wen lieben, wen verehren wir? Diese Frage zieht sich durch unser gesamtes Leben. Die damit verbundenden Konsequenzen sind allerdings unterschiedlich. Je weiter jemand weg ist, umso leichter legen wir uns fest. Das klappt beim so genannten Politiker-Ranking, fällt uns aber noch leichter, wenn es um Berufe geht. Und Sieger ist der, der Karl-Theodor zu Guttenberg nicht mehr ist: der Doktor.

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46 Prozent: Die CSU wird wieder frech

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Da schau her, die CSU bekommt wieder Oberwasser. Laut einer neuen Umfrage ist die absolute Mehrheit in Bayern mit angeblichen 46 Prozent Stimmenanteil wieder in Reichweite.  Also wird man wieder frech.

Ein Zeichen für das gestiegene Selbstvertrauen: Der Fahrer von Innenminister Joachim Herrmann stand anlässlich eines Redaktionsbesuches bei den Nürnberger Nachrichten etwa eine Stunde lang seelenruhig im absoluten Halteverbot. So wie früher, als Bayern definitiv der CSU gehörte. Und das Video zeigt, dass sich die Partei wieder stark genug fühlt, um politische Gegner verächtlich zu machen. Mit einem Spot, der vom Niveau her, auf 9Live oder  vergleichbaren Bumssendern am besten kommen sollte.

Aber warum geht es der CSU immer besser? Die Frage nach den Erfolgen von Horst Seehofer hat mir seit gut einem Jahr niemand beantwortet. So groß können sie auch nicht sein. Schließlich sind 2,6 Prozent gegenüber der angeblich unfassbar schlechten Beckstein-Wahl kein dramatischer Zugewinn.

Verbesserte Umfrageergebnisse wird es trotzdem gehen, weil es sich um ein religiöses Phänomen handelt. Die CSU lebt nämlich zurzeit von der Verheißung, dass irgendwann der Messias kommt. Der Weltenretter in Gestalt von Karl Theodor zu Guttenberg.

Bei einer traditionell spirituell veranlagten Bevölkerung – in Ober- und Niederbayern durch regelmäßigen Kirchgang, in München durch Prosecco und Kokain – kommt so etwas natürlich sehr gut an.

Eigentlich stört nur noch Horst Seehofer…

Hirndübel-Leser sind rauchende Menschenfreunde

Aus gegebenem Anlass möchte ich anmerken, dass ich mich mit meinen Leserinnen und Lesern wohlfühle. Offensichtlich handelt es sich nämlich um Menschen mit einem sozialen Gewissen, die rauchen oder Raucher zumindest tolerieren.

Dies hat die Umfrage ergeben, die ich vor gut einem Monat unter dem Titel Atomdeal-ja-aber-bitte-fur-alle

gestartet habe. Die Fragestellung war, was meine Leser(innen) vereinbaren würden, wenn sie, anlag zu den Stromkonzernen, einen Deal mit der Regierung machen könnten.

Die klare Favoritin unter den Antwortmöglichkeiten war „Rauchzeitverlängerung bis 2024“. Weiter lesen

Horst Seehofer, der Umfragewert-Konservative

Das Bild zeigt: Horst Seehofer ist stets offen für die Belange des Volkes. Foto: Matejka

Am 13. Februar wollte ich es wissen: „Was sind Seehofers Erfolge?“ hatte ich meine Leser(innen) gefragt, und 58,8 Prozent wählten die Antwort „Erfolge???“. Würde diese Quote heute anders ausfallen? Aus meiner Sicht eher nicht. Oder kann man diese Frage gar nicht beantworten? Weil die Erfolge und Misserfolge des Bayerischen Ministerpräsidenten so schleierhaft sind, wie seine politische Linie ganz generell?

Eine solche müsste er haben, als selbst ernannter Held der Wertkonservativen. Weiter lesen