Dicke sind die wahren Rebellen

Es ist nichts Neues: Gerade ist wieder eine Studie erschienen, wonach Dicksein die eigentliche Geißel der Menschheit sei. Dafür spricht, dass es zumindest in den reichen Ländern immer mehr Dicke gibt. Aber braucht es dieses Klagelied?

In früheren Zeiten dachte man über runde Bäuche anders. Wer einen solchen hatte, war zum Beispiel Großfürst oder Sultan. Er hatte es im Leben geschafft. Gicht war ein Beweis von Wohlstand, der pochende Schmerz im großen Zeh wurde mit Stolz ertragen. „Auf vollem Bauch sitzt ein fröhliches Haupt“, meinte der neidische Volksmund.

Spätestens im 19. Jahrhundert drehte sich der Wind. „Wer dick und faul, hat selten Glück“, formulierte der Dichter Wilhelm Busch feindselig. Und dann dieser Liedtext: „Und darum bin ich froh, dass ich kein Dicker bin. Denn dick sein ist ’ne Quälerei. Ja ich bin froh, dass ich so’n dürrer Hering bin. Denn dünn bedeutet frei zu sein.“ Gesungen wurde er von Marius Müller-Westernhagen – vor 26 Jahren.

Diese Botschaft hat sich zur gesellschaftlichen Erkenntnis verfestigt. Laut der aktuellen Forsa-Untersuchung für die Krankenkasse DAK macht Fettleibigkeit krank und einsam.  Übergewicht wird als persönliches Versagen angeschaut, davon Betroffene werden wegen ihrer vermeintlichen Faulheit verspottet oder ausgegrenzt. 71 Prozent der Befragten empfinden stark Übergewichtige als unästhetisch, 15 Prozent meiden gar den Kontakt mit ihnen. Bei der Präsentation der Studie wurde vor mehr als 60 Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Depressionen gewarnt.

Tja, man schaue auf den Auftraggeber. Selbstverständlich haben Krankenkassen ein Interesse an gut trainierten, drahtigen Mitgliedern ohne Zivilisationskrankheiten. So wie die gesamte Wirtschaft. Der ordentliche moderne Mensch ist ein Unternehmen für sich. Weshalb er gut daran tut, sein Humankapital in Schuss zu halten. Körper und Geist stehen im Dienst der Rendite. So und nur so gehört es sich.

Abgesehen davon, dass das Nicht-Erreichen von Diätzielen depressiv machen kann, ist sowieso anzuzweifeln ob kollektives Dünnsein tatsächlich ein erstrebenswertes Ziel ist. Eine gute Demokratie, wie auch eine kreative Wirtschaft leben vom Mut zum Anderssein, von der Unterschiedlichkeit ihrer Menschen.

Alsdenn: Seid nett zu den Dicken. Sie tun uns gut,weil sie freundliche Rebellen sind. (Sagt einer, der offensichtlich auch zu wenig joggt.)

 

Jeder braucht seinen Feind

Die Sitten im Straßenverkehr verrohen immer mehr. Diese Nachricht rauschte in diesen Tagen durch alle Medien. Vor allem Männer am Steuer strotzten vor Selbstüberschätzung und Aggression. Und es werde immer schlimmer.

In der Tat: Man fragt sich, woher Menschen die Überzeugung beziehen, dass ihnen die linke Fahrbahn mehr gehört als anderen. Vielleicht spielt Politik insofern eine Rolle, als sie nicht akzeptieren mögen, dass sozialistische Gleichmacherei im Stau die für die Wirtschaft so wichtige Mobilität bremst. Aber sonst wohl deshalb, weil sie – aus ihrer Sicht – einfach geborene Chefs sind. Weil sie mehr Steuern hinterziehen als andere oder weil ihr Sportcoupé geleast und nicht bezahlt ist. Jedenfalls gibt es eine Denkstruktur, welche besagt, dass der Rest der Welt den eigenen Interessen zu dienen hat.

Wir dürfen den schnellsten Mitgliedern unserer Gesellschaft aber nicht zu böse sein. Wir alle wechseln mit der Fortbewegungsart unsere Manieren, wenn nicht gar unsere Daseinsform. Würde man eine Umfrage starten, wer wenn auf Wegen und Straßen am meisten hasst, käme wahrscheinlich heraus, dass das jeden trifft, der anders unterwegs ist als man selbst.

Fußgänger sehen sich als schwächste Verkehrsteilnehmer und sehen sich permanent bedroht. Doch auch sie ziehen sich Hass zu, wenn sie auf Wegen  elend langsam in Viererreihen schlurfen oder – neuerdings – tagblind auf der Jagd nach Pókemon in den fließenden Verkehr laufen.

Hundebesitzer sind insbesondere bei Radfahrern verhasst. Entweder, weil sie ihren besten Freund frei herumlaufen lassen. Oder weil sie ihn an einer zu langen Leine führen, die sich gelegentlich quer über den Weg spannt. Radler wiederum gelten allen anderen Verkehrsteilnehmern als rücksichtsloseste und  leichtsinnigste Spezies. Sie erschrecken Kinder, rauschen im Zentimeter-Abstand an alten Leuten vorbei oder fahren über die Kreuzung, egal, was die Ampel anzeigt.

Was aber wiederum nicht heißt, dass sie auch die schlimmsten Autofahrer sind. Der Anarchist im Fahrradsattel, kann am Steuer seines Wagens ein Vorbild sein.

Fazit: Jeder stört irgendwann jeden. Vielleicht braucht der Mensch ab und zu einen Feind, um sich seiner selbst zu vergewissern. Klingt nach Steinzeit. Ist aber so. Alles Weitere regelt – irgendwann – die Evolution.

Das neue Fastengebet: „Mein Freund ist Lokführer“

Ja, es ist wahr: Ich habe den vierten erfolgreichen Tag des neuen protestantischen Fastens hinter mir. Die evangelische Kirche hat ja empfohlen, bis Ostern bewusst auf jedweden Zorn zu verzichten. Man solle versuchen, so die Aufforderung, andere Menschen bewusst positiv zu sehen. Nun denn.

Die Fastenzeit hat in letzter Konsequenz den Sinn, uns unsere natürliche Neigung zur Sünde bewusst zu machen. Bisher haben wir uns an der Völlerei abgearbeitet. Mit einem, wie wir wissen, zweifelhaften Erfolg. Die Menschen werden im Durchschnitt immer dicker. Es ist wahrscheinlich dieser Diät-Effekt. Wer unter Qualen auf Genuss verzichtet, neigt dazu, besonders heftig zuzuschlagen, wenn er wieder darf.

Vermeidbare Todsünden gibt es noch ein paar andere. Man könnte sich fastend an Hochmut, Geiz, Wollust, Neid und Faulheit abarbeiten. Doch auch der Zorn ist beim Herrn nicht wohlgelitten. Er mag gute Gründe haben und grundehrlich sein. Aber ein Wut-Tornado  hinterlässt immer eine Schneise der Verwüstung. Böse Worte holt man nicht zurück.

Gewollte Sanftmut wirkt zunächst weniger schwer, als der Verzicht auf Fleisch und Alkohol. Aber das Zwischenmenschliche ist auch nicht so einfach zu regeln. Beziehungen, ob privat oder im Beruf, sind stets ein verletzliches System von Zuneigung, Gleichgültigkeit und Ablehnung. Niemand kann jeden mögen. Andererseits wissen Kriminologen: Je heißer die Leidenschaft, desto gefährlicher kann es werden, wenn sie sich in Hass wandelt.

Ich habe seit Aschermittwoch nicht gestritten, auch wenn gelegentliches Unterdrückungskribbeln spürbar war. Doch die große Prüfung kann noch kommen. Ich werde in diesen Tagen einen Zug brauchen. Wie rette ich mein Seelenheil, wenn GdL-Chef Claus Weselsky wieder zuschlagen sollte? Mein Plan: Ich werde die Hände falten und zehn Mal „Mein Freund ist Lokführer“ murmeln. Wenn das genügen sollte, habe ich es wohl geschafft. Darauf einen Fastenschnaps!

 

 

 

 

Keine Angst, es kann nur besser werden…

Wohin das Auge schaut: Krisen, Krisen, Krisen. In diesen Tagen ist jede Facette abgedeckt. Von Kriegen über scheinbar religiös motivierten Massenmord über Minuswachstum in den Nachbarländern und jetzt auch wachsende Sorgen um unsere so erfolgreiche Exportökonomie. Wäre es da nicht logisch, dass uns das Lächeln gefriert, dass wir allesamt Merkel’sche Stress-Mundwinkel ausbilden? Aber nein. Warum denn auch?

Bleiben wir Realisten. Wir haben das Alte Testament gelesen. Von daher ist uns bewusst, dass wir nicht auf dieser Welt sind, um eine lebenslange Non-Stop-Party zu feiern. Ja, als wir jung waren, bot sich unseren Augen ein weites Feld der unbegrenzten Möglichkeiten. Wir waren sicher, dass uns nichts und niemand würde aufhalten können. Wir trugen jenen Optimismus in uns, den uns zahllose Autoren in noch zahlloseren Büchern zu vermitteln versuchen. Das Stichwort „Optimist“ sorgt bei amazon.de für 604 Treffer. Ganz oben steht ein Ratgeber, wie sich „Schwarzmaler im Hirn“ überlisten lassen. Wir erfahren, dass ein Optimist in jedem steckt und dass es gut ist, den Weg des Glücks zu gehen. Denn: „Optimisten leben länger.“

Ratgeber leiten uns an, wie wir wahlweise in sieben oder 30 Tagen zum Optimisten werden. Wir können nachlesen, dass Freude auf die Zukunft zu einer stolzen Haltung führt. Und dass gute Gedanken Sex haben. Sie vermehren sich angeblich und gebären immer neue Glücks-Kinder. Optimisten sind in diesen Büchern erfolgreicher, leben besser, sind gesünder und schöner.

Papperlapapp. Unbekümmertheit lernen zu wollen, hat etwas Zwanghaftes. Richtig hingegen ist der Satz: „Pessimisten sind Optimisten mit Lebenserfahrung.“ Denn in keinem Leben geht es immer nur bergauf. Bedeutende Politiker werden abgewählt, berühmte Schauspieler kriegen keine Rolle mehr, famosen Fußballern reißt irgendwann das Kreuzband. Immer wieder gibt es Rückschläge oder Verluste, also Prüfungen, die wir mehr oder weniger gut bestehen.

Ein glücklicher Pessimist ist der, der trotz allem den Kopf oben behält und einen neuen Anlauf für seine Ziele unternimmt. Wobei er eben nicht das irdische Nirwana anstrebt  sondern ein neues Stolpern oder gar Scheitern für möglich hält.

Ganz nach dem Motto: Wenn etwas schiefgeht, ist die Hoffnung doch nicht weg. Oder anders gesagt: „Jetzt kann es nur noch besser werden“ ist ein wunderbarer Satz.

Nur zu: Fordern macht sympathisch

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ Der alte Dichterfürst und begabte Säufer Johann Wolfgang von Goethe hat uns diesen Floh ins Ohr gesetzt. Also gilt für unsere Karriereplaung: Wer immer Treu und Redlichkeit übt, wer anderen bereitwillig zur Hand geht, der wird im Leben schließlich belohnt. Er wird beliebt, geliebt und berühmt werden – und kommt am Ende in den Himmel. Schöne Theorie. Sie stimmt bloß nicht.

Mancher glaubt, dass er für das Wohlbefinden seiner Umgebung höchstpersönlich verantwortlich sei. Man nennt das auch Co-Abhängigkeit. Wer an dieser Krankheit leidet, legt es darauf an, anderen Menschen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Du möchtest Urlaub in der Zeit, wenn ich wegfliegen möchte? Bitteschön, nimm ihn Dir! Du möchtest Kaffee? Ich koch ihn dir. Du machst diese Arbeit nicht so gerne? Ich erledige sie für dich.

Bestmöglicher Kollege, meint man. Doch wer immer nur hilft, wird auch recht schnell zur Nervensäge. Denn in unserem Kopf läuft etwas anderes ab. Sagen die Psychologen.

Unser Gehirn braucht Harmonie, es braucht das Gleichgewicht. Es folgt dem von Experten so genannten „Benjamin-Franklin-Effekt“. Der frühere US-Präsident hatte erfahren, dass einer seiner Kontrahenten ein seltenes Buch besessen hat. Er gab sich einen Ruck – und bat den anderen, ihm dieses Werk für ein paar Tage auszuleihen. Dieser tat ihm den Gefallen, aus Feindschaft wurde eine lebenslange Freundschaft. Und deshalb gefallen uns auch die nicht Hilfreichen, Menschen, die etwas von uns wollen und das auch aussprechen. Weil unser Hirn nämlich zu wissen glaubt, dass wir nur solchen Menschen einen Gefallen tun, die wir mögen. Fordern oder nachfragen – das macht sympathisch. Es führt zu Anerkennung.

Und somit ist die Frage beantwortet, warum Chefs , die ihre Sekretärinnen Kaffee kochen lassen, deshalb nicht zwingend unten durch sind. Genauso wenig wie die Mitarbeiter/-innen, die mehr Geld fordern. Alsdenn, lasst das Buckeln, seid ruhig mal dreist. Euer Gehirn – und das der anderen auch – wird es euch danken.

Klima wandelt sich, der Mensch nicht

„Klimawandel immer schlimmer“. So haben Schlagzeilen der vergangenen Tage gelautet. Wir haben erfahren, dass in hundert Jahren riesige Gebiete nicht mehr bewohnbar sein werden. Und dass auch wir in unserem schnuckeligen Landstrich damit rechnen müssen, dass uns zirka drei Mal im Jahr durch Regen und Sturm das Dach abgedeckt wird. Sofern unsere Häuser nicht umgeweht werden.
Und nun? Passiert was? Wird sich etwas ändern? Ich sage Nein. Denn wir sind bloß Menschen. Unsere Vorstellung von der Zukunft trügt, sie hängt auch stark von der allgemeinen Stimmung ab. Nach der Mondlandung 1968 war für uns klar, dass im Jahr 2000 die erste Mars-Kolonie Richtfest feiern und unsere Autos zehn Meter über dem Grund schweben würden. Als 1990 die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen wurde, glaubten wir gerne Franz Beckenbauers Prognose, dass die wiedervereinigte deutsche Nationalelf auf viele Jahre hinaus unschlagbar sein würde.
Heute sind uns Visionen jedweder Art abhanden gekommen. Bundesumweltminister Peter Altmaier etwa ließ zu den neuesten Klima-Katastrophenberichten Folgendes verbreiten: „Das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sei nur mit den richtigen Weichenstellungen zu erreichen.“ Diese billige Sprechblase wird es bestimmt nicht in die Stratosphäre schaffen. Wir wissen, dass uns, spätestens aber unserer Nachfolge-Generation, kollektive Altersarmut drohen wird. Wir sehen, dass wir kein Vermögen aufbauen können, weil es keine Zinsen mehr gibt. Was sollen uns da ein paar Naturkatastrophen schrecken? Die Zukunft wird öde, wir kriegen Hartz Fünf bis Zehn. Aber das ist halt so. Sollen sich die Eisbären eben anstrengen, dass ihnen Kiemen wachsen.
Wir Menschen sind nicht für den Wandel gemacht. Wer von uns schafft es schon, Gewohnheiten ersatzlos aufzugeben? Es mag sich ja mancher Ex-Raucher die Zigaretten abgewöhnen. Aber er lutscht dann eben Bonbons und wird dick und dicker. Durch die Super-Wahnsinns-Spezial-Diät verlieren wir 30 Kilogramm. Um innerhalb von sechs Monaten 40 Kilogramm zuzunehmen. Wir sind Pendelwesen, die den Drang haben, nach einer Phase der Veränderung in die Ausgangsposition zurückzukehren.
Ist demnach alle Zukunftshoffnung dahin? Nicht unbedingt. Nehmen wir an, die Klimaforscher seien ähnlich kompetent wie die so genannten Wirtschaftsweisen. Hoch angesehene Professoren, die der Politik das Handeln diktieren, aber mit ihren Prognosen meistens falsch liegen. Dann kommt alles ganz anders und der Klimawandel macht aus dieser Erde ein Paradies für alle. Das ist die Vision. Ansonsten möchte man kein Kind sein.

Angies Mundwinkel verjagen den Qualm

Wenn es um Veränderungen im menschlichen Handeln geht, schlägt die Stunde der Psychologen. Direkte Anweisungen funktionieren nur unter heftiger Strafandrohung nachhaltig. Allemal besser ist es, Menschen zu überlisten oder sie so anzusprechen, dass Hirn und Herz  gemeinsam erreicht werden. So, dass die Botschaft tief sitzt.

Andere auf die falsche Spur zu führen, ist ein bewährtes Erfolgskonzept. Man weiß zum Beispiel, dass eine auffällig hingestellte Radarfallen-Atrappe Autofahrer besser zum Abbremsen bringt als ein getarntes Blitzgerät. Bei der Bundeswehr befasst sich eine komplette Dienstvorschrift mit dem Thema „Tarnen und Täuschen“. Deren Botschaft lautet auf den Punkt gebracht: Wer zuletzt gesehen wird, kann als Erster schießen.“

Voll auf Frontalbeschulung setzt dagegen die Europäische Union. Sie plant, Zigarettenschachteln in Zukunft mit Ekelbildern zu versehen. Fotos von schwarzen Lungen oder entzündeten Raucherbeinen sollen die Qualmer dazu bringen, die Finger von den Glimmstängeln zu lassen.

Bringen wird das nicht viel. Die Raucherinnen und Raucher wissen schließlich um die Risiken für ihre Gesundheit. Wegen Geschwüren auf Pappschachteln werden die Verkaufszahlen für Tabakwaren nicht einbrechen. Eher wird der Verkauf von Etuis für Zigarettenschachteln angekurbelt.

Somit ist Psychologie gefragt. Viel besser wäre es doch, Politikerporträts auf die Schachteln zu kleben. Also eine Angela Merkel mit tief herunterhängenden Mundwinkeln oder ein fröhlich grinsender Philipp Rösler – verbunden mit der Botschaft: „Rauchen Sie ruhig weiter. Sie/Er freut sich über Ihre Steuern.“ Oder in der CSU-Variante: „Tabaksteuer? Da lacht der alte Grieche.“

Jede Garantie: Der Abgewöhnungseffekt wäre gewaltig. Denn wenn wir einem unser Geld nicht gönnen, ist es der Staat. Alsdenn.

 

Die Angst der Männer sitzt im Sprachzentrum

Sagen wir es doch einmal ohne falsche Umschweife: Männer in Beziehungen haben Angst. Vor ihrem Chef, vor dem Urologen, vor der Niederlage ihres Lieblings-Fußballvereins… Vor allem aber vor ihrer eigenen Frau.  Und das nicht nur, weil diese zuverlässig  just in jenem Moment aufwacht, in dem man bei der Heimkehr aus der Kneipe mit einem mühsam erarbeiteten Rausch ins Bett fällt. Weiter lesen