Haustiere sind auch bloß Menschen

Der Mensch ist unberechenbar. Einen neuen Beweis für diese These haben Meldungen über die Situation der deutschen Tierheime geliefert. Viele von ihnen leiden unter akuter Geldnot. Manche sind von der Schließung bedroht.

Das ist wirklich erstaunlich. Denn es darf als gemeinsame Erkenntnis dieses Volkes gelten, dass das Tier der beste Freund des Menschen sei. Die bedingungslose Unterwerfung eines Hundes etwa lässt sich nicht einmal durch 100 Shades of Grey erreichen. Und nichts übertrifft die stille Duldsamkeit eines Korallenfischs in einem Reihenhaus-Aquarium.

Unsere Liebe zur Kreatur ist deshalb massiv. Wenn Tierheime ihre Insassen vermitteln, gehen dreibeinige Hunde und Kater mit Reizdarm am schnellsten weg. Denn nichts kann größer sein, als die Dankbarkeit eines behinderten Vierbeiners. Und die am schönsten gepflegten Gräber findet man auf Tierfriedhöfen.

Wir sorgen aber auch für schöne Hausgenossen. Bei führenden Hunde-Ausstattern gibt es neckische Mäntel, Dirndl, rosafarbene Bettchen und Schwimmwesten für den ersten Strandbesuch. Nachdem unsere Liebsten mit “Sir Henry Luxury”-Reinigungsschaum behandelt worden sind, bekommen sie im silbernen Napf biologisch-dynamische Tiernahrung serviert.

Dafür verschleudern wir lustvoll viele Millionen. Warum also die Not der Tierheime? Weil wir uns, wie sonst auch im Leben, nicht um alles kümmern können. Erschütternde Einzelschicksale sind zu regeln, das ist klar. Aber die soziale Hängematte für Alle ist nicht unser Ding. Tiere sind ja schließlich auch nur Menschen.

 

Aufgepasst: Aaron ist purer Sex

Es ist eine – manchmal bittere – Wahrheit. Mit der Wahl des Vornamens stellen Eltern entscheidend die Weichen für den Lebensweg ihres Kindes. Sogar das Liebesleben wird davon entscheidend beeinflusst. Denn Männer haben mehr Erfolg bei Frauen, wenn ihre Vornamen mit einem Buchstaben aus der ersten Hälfte des Alphabets beginnen.

Diese Erkenntnis haben Forscher der Queen Mary Universität in London gewonnen. Sie sind der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften auf Online-Kuppel-Seiten zum Erfolg führen. Und siehe da: Auf den Namen kommt es an.

Stimmen die Erkenntnisse, dann sorgen Aaron, Achim und Adam als erstgenannte deutsche Vornamen bei Frauen für ein Höchstmaß an Hormonausschüttung. Sexy sind aber auch andere Namen bis zum Grenz-Buchstaben M. Brad Pitt, Casanova, Clark Gable, Franz Beckenbauer, George Clooney und der jeweilige Bachelor sollten demnach definitiv zu den von vielen Musen Geküssten gehören. Sean Connery hingegen ist entweder die bei jeder Regel vorhandene Ausnahme oder ist von seinem Nachnamen gerettet worden.

Auch der Blick in die Politik spricht für die Londoner These. Barack Obama ist ein größerer Frauentyp als Waldimir Putin. Che Guevara ist sexier als Sigmar Gabriel,  Gregor Gysi schlägt Volker Kauder. Angela Merkel ist zwar kein Mann, wird aber häufiger angekreuzt als die meisten anderen angeklickt.

Bei alldem kann man nur feststellen: Erotik ist nicht alles im Leben. Auch die Uwes, Viktors, Willis, Xavers und Yannicks sind feine Kerle. Dass der Name Zacharias weitgehend von den Geburtsurkunden verschwunden ist, passt allerdings ins Bild. Ein richtig großer Mann dieses Namens war im 8. Jahrhundert Papst. Er rächte sich furchtbar und ließ den Verzehr von Hasenfleisch verbieten, weil ihm die Rammler als allzu sitten- und moralgefährdend erschienen. Andererseits brauchte er keine Frau.

So ist es im Leben. Die Gründe mögen unterschiedlich sein, aber ein jeder hat sein Schicksal. Und das fügt sich. So oder so.

 

 

Der Mann schrubbt – leider oft vergebens

Männer, auch begabte Sexisten, müssen sich damit abfinden: Die einzige sichere Eigenschaft von Frau ist ihre Widersprüchlichkeit. Da läuft seit gut 30 Jahren unter dem Stichwort “Feminismus” ein riesiger gesellschaftlicher Feldversuch mit dem Ziel der Umerziehung des Mannes zu einem kooperativen, gerechten, sanften, hilfsbereiten Wesen. Und nun das: Ehemänner, die Hausarbeit leisten, verlieren die Lust auf Sex und werden von ihren Frauen als weniger attraktiv eingeschätzt.

Das behauptet Medien zufolge das Center for Advanced Studies am Juan-March-Institut in Madrid. Mittels einer Befragung von 7002 Teilnehmern will es herausgefunden haben, dass insbesondere das Erledigen von Arbeiten, die als typisch weiblich gelten, die Libido beeinträchtigen. Wogegen Männer, die im Garten arbeiten oder Rechnungen bezahlen, gemäß dieser Studie häufiger Tanzkarten verteilen.

Ich gebe zu bedenken: Hinter den meisten Umfragen steckt ein Auftraggeber. Und selbst Professoren sind bestechlich. Einen Geldgeber wird es auch hier gegeben haben, zumal es sich bei diesem bislang völlig unbekannten Institut entweder um eine frische Existenzgründung oder um eine betrügerische Briefkastenfirma handeln könnte. Wer weiß, vielleicht stecken die Baumärkte in der Umsatzkrise und wollen Hornbach-Erotik mit Nachdruck salonfähig machen. Eventuell wollen uns die darbenden Handelskonzerne einbleuen, dass das Abzeichnen von Quittungen ein majestätischer, mega-männlicher Akt ist. Oder die von einbrechenden Verkaufszahlen gebeutelte Autoindustrie wollen den Männern wieder klar machen, dass das Einseifen der verdreckten Karre schärfer macht als das Schrubben der Toilettenschüssel. Zumal Letzteres zwangsläufig den Anteil der Sitzpinkler steigert.

Vielleicht aber leben wir nur in seltsamen Zeiten. Wenn das RTL-Dschungelcamp für einen angesehenen Fernsehpreis nominiert wird, kann es ja sein, dass in unserer Wahrnehmung die Grenzen zwischen blöd und originell verwischen. Was auch für Umfragen gelten könnte.

Zumal es auch andere Studien gibt. Demnach hängt die Zufriedenheit von Frauen in der Ehe stark davon ab, ob und wie stark sich ihre Männer im Haushalt beteiligen. Tja. Frauen sind eben so – unbestimmt. Und für den Mann des 21. Jahrhunderts gilt wohl ein schöner fränkischer Satz. “Wäimers machd, is verkährd.” (Wie man es macht, ist es verkehrt) Und so putzen wir vergebens. Das ist die Tragik des Lebens.

Das Igelchen beweist: Print wirkt

Das Igelchen zeigt Reue

Verrückt, verrückt: Da stöhnt und ächzt die Zeitungsbranche seit vielen Jahren angesichts der Krise. Immer weniger Leser, immer weniger Werbeerlöse, immer höhere Papierpreise. Blätter verschwinden vom Markt, ganze Redaktionen werden gefeuert. Und dabei gäbe es die Rettung. Nämlich durch großflächige Beziehungskrisen-Inserate.

Da hat also in den Nürnberger Nachrichten ein unbekannter Ehemann seiner “lieben Ehefrau” mit einer annähernd halbseitigen Anzeige mitgeteilt, dass es ihm leid tue. Und dass er es rückgängig machen würde, wenn es gehen würde. Die Anzeige ziert ein süßer Igel. Mit einer deutlich kleineren Anzeige verabschiedet sich der Inserent weiter unten auf der Seite von seiner Geliebten.

Der Effekt? Den Menschen zerreißt es das Herz. Eine ganze Region hat ein gemeinsames Gesprächsthema. Andere Medien sind aufgewühlt. Wer immer in Stadt und Region als Mitarbeiter der Verlags-Anzeigenabteilung bekannt ist, wird ausgefragt, wer denn dieser reumütige Gatte sei. Und was ihn seine Versöhnungsaktion gekostet habe. Ein Zeitungsleser forderte in einer eigenen Anzeige, dass “Igelchen” doch bitte öffentlich erklären möge, was denn da passiert sei. Ein lokaler Radiosender flehte in einem Inserat “Bitte melde dich”.

Letztlich beweist die Geschichte Folgendes: Print wirkt. Auch in diesen ultradigitalen Zeiten ist es möglich, mit einem gedruckten Text oder einer Anzeige einen riesigen Effekt zu erzielen. Den Verlagen wird somit von dieser Stelle in aller Vertraulichkeit angeraten, Projektgruppen für fingierte Beziehungskrisen-Inserate zu gründen. Diese wären beste Werbung für’s Produkt und bestes Entertainment für’s Volk.

Aber zurück zu “Igelchen”. Seine Chancen auf ein Herzerweichen bei der Angetrauten sind eher gering. Es fällt nämlich auf, dass seine Abschieds-Anzeige zwei wesentlich kleiner, aber dafür viel inniger formuliert ist. Wendet er sich oben als “Dein Ehemann” an die “Liebe Ehefrau”, so steht unten folgender Text: “Sommersprosse, Sonnenschein. Die Liebe ist vorbei. Die Liebe gehört meiner Frau. Ade Igelchen.”

Kommentar einer lieben Ehefrau, in diesem Fall meiner: “So ein Depp!”

Lothar, Du Sysiphus der Silikonhügel

Liebe Leute, Ihr könnt lästern, schwatzen und flüstern wir ihr wollt. Ich stecke den Sand nicht in den Kopf. Ein Hirndübel lässt sich seine Meinung nicht von der Schwarmintelligenz der Boulevardpresse diktieren. Für mich ist Lothar Matthäus ein Held. Ein tragischer zwar, aber er ist einer. Punkt. Aus. Ende.

Wie jetzt bekannt wurde, ist auch sein Dessous-Model Joanna Tuczynska nach gut eineinhalb Jahren gemeinsamer Zusammengehörigkeit beziehungstechnisch dahingeschieden. So wie vor ihr Ariadne, Liliana, Marijana, Maren, Lolita und Silvia. Wieder war es nix. Und was sagt Loddar dazu? “Wir haben uns einvernehmlich getrennt. Ich hege keinen Groll und wünsche Joanna alles Gute für die Zukunft.”

Genau das ist die dem Franken eigene Größe in Reinkultur. Schauen wir doch einmal herum, wie andere Männer reagieren, wenn sie verlassen werden. Sie randalieren, demolieren Autos,  zertrümmern Wohnungseinrichtungen, brechen die Nasenbeine der Nebenbuhler oder fallen in Suff und Depression. Gute Wünsche für die Ex? Nie und nimmer.

Wir lernen daraus: Lothar Matthäus geht mit verflossener Liebe extrem großzügig um. Er ist eine wahre Diva, gewissermaßen die Zsa Zsa Gabor des Weltfußballs. Nein, dieser Mann glaubt an sich und sein Glück. Er wird nie aufgeben, wird nie zweifeln – und doch immer wieder scheitern. Man könnte ihn auch den Odysseus der Schlauchbootlippen oder den Sysiphus der Silikonhügel nennen. Dieser unverbesserliche Romantiker steht parabelhaft für das Leben und Leiden von uns allen, für unser immerwährendes suchen, finden und verlieren.

Nur eines kann ihn erlösen: Wenn der Sexualtrieb der Altersweisheit weicht. Das dauert noch ein bisschen. Gebt ihm also erstmal einen netten Verein, wie etwa 1860 München. Loddar braucht jetzt Fußball. Denn wie heißt es so schön? Ein Tor würde dem Spiel gut tun.

 

 

 

 

Die Liebe lässt uns mächtig rudern

Wo die Liebe hinfällt, bleibt nicht selten ein Krater zurück. Aber muss man eine Frau dafür bestrafen, dass sie mit einem Deppen zusammen ist? So wie im Rudersport? Und was ist schön daran, jeden Abend Helmut Schmidt zuzuhören? Denken wir darüber nach…
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122 Millionen Mal Glück ist nicht genug

Wer heutzutage das Glück sucht, dem stehen viele, viele Helferlein zur Seite. Der Suchbegriff „Glück“ führt bei Google zu 122 Millionen Treffern. Beim Internet-Händler Amazon meldet die gleiche Anfrage 44.744 Produkte, für die dieser Begriff verwendet wird. Tipps für die Suche nach seliger Zufriedenheit fehlen also nicht. Warum sind dann viele Menschen so furchtbar unzufrieden?

Ein Grund ist sicher, dass das, woran wir gerade denken, immer woanders ist. Eine neuere wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass die meisten Männer beim Aufstehen die Arbeit im Kopf haben. Dort angekommen, denken sie an Sex. Und wenn sie wieder daheim sind, denken sie an Sport, vorzugsweise Fußball. Tatsächlich aber werden sie, falls sie verheiratet sind, mit der Frage konfrontiert: “Wie war Dein Tag?”. Die ehrliche Antwort – prallvoll mit Sexphantasien – verbietet sich. Die sonstige Ratlosigkeit jedoch wird als Kommunikationsverweigerung aufgefasst. Also müssen die Männer erklären, warum während bedeutender sportlicher Begegnungen Gespräche nicht erwünscht sind.

Diese Unterredung endet erst, wenn die spannendsten Momente des Sportereignisses vorbei sind. Unser Mann trinkt einen Absacker, schläft zornig ein – und träumt vermutlich von der Arbeit.

Ja, aber wo ist da die Liebe? Wo ist die Erotik? Braucht es nicht, denn nach einer anderen Studie würden 57,6 Prozent der Frauen lieber ein Jahr lang auf Sex verzichten als auf Fernsehen. Dieser ist zuverlässig vorhanden. Sport läuft ja nicht immer.

Bei Männern soll es übrigens ganz anderes sein: Für 61,6 Prozent ist TV eher verzichtbar als Erotik. Sagen die Männer über sich selbst. Gelegenheiten, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu untersuchen gibt es in Kürze während der Olympischen Spiele.  Der Test für Frauen geht so: Bestehen Sie auf der Übertragung vom Dressurreite, während zeitgleich Beach-Volleyball der Damen läuft.

Es wird sich – meine Prognose – der große Wahrheitsgehalt einer anderen Studie erweisen: Es gibt einen starken Trend zum Zweitfernseher.

 

Unser Leben klingt in Moll

Manchmal fragen wir uns: Wie kann es sein, dass es Menschen in anderen Ländern so vergleichweise mies geht und sie trotzdem so vergleichsweise fröhlich sind? Es liegt bestimmt auch an unserer Musik. Wer heute einen populären Radiosender einschaltet, dem springt das Leiden dieser Welt ins Ohr. Wir führen ein Leben in Moll.

Dieser Eindruck ist nun auch wissenschaftlich belegt. Die Wissenschaftler des Exzellenzclusters “Language of Emotion” der Freien Universität Berlin haben heutige Top-Hits mit erfolgreichen Liedern aus den 60-er Jahren verglichen. Und tatsächlich klang Erfolg damals anders, nämlich überwiegend in Dur. In Deutschland etwa waren vor genau 50 Jahren “Zwei kleine Italiener” , der  “Peppermint Twist oder der absolute Frohsinnsunfug  “Auf meiner Ranch bin ich König” hervorragend in der Hitparade platziert. Spaß war ausdrücklich erlaubt.

Heute jedoch ist es so: Der junge Mensch der Neuzeit liebt nicht mehr fröhlich in den Tag hinein. Nein, er hofft, bangt, bebt, leidet, hasst, liebt, verzehrt sich – um schließlich festzustellen, dass sich der/die Angebete jemand anderem an den Hals wirft. Und wenn es doch klappt, dann nur im festen Bewusstsein, dass jede Beziehung wohl nur befristet sein wird. So, wie er es aus der Arbeitswelt kennt.

Den dazugehörigen Klangteppich liefern Stars wie,  Adele , Silbermond , Xavier Naidoo Xavier Naidooo und viele weitere Abgesandte der Depropop-Industrie. Wir lernen, dass unser Weg kein leichter sein wird. Während lachende Leute auf Karibikinseln ihren Hunger mit Salsa wegtanzen.

Wahrscheinlich ist grundlose Melancholie Teil unseres Wohlstands. Ohne Trübsinn fehlt uns was. Trotzdem sollten wir es uns gönnen: Und wenn ein Lied seine Lippen verlässt, dann schalten wir ruhig mal ab, wechseln den Sendern, laufen wir davon. Und summen wir ein Lied. In Dur.

Hurra, die Liebe bricht herein!

Geldbeutel raus! Heute muss alles weg! Es ist doch schön, dass es in all dem Leid, in all dem Stress, der auf dieser Welt ist,  Tage gibt, an denen die Liebe dramatisch über uns hereinbricht. So auch heute. Es ist Valentinstag. Überall werden die Sendboten der Innigkeit zu Bündeln verschnürt und in Papier oder Folie verpackt.

Man kann am Sinn dieses Tages zweifeln. Mann sowieso, denn ein solches Ereignis bringt die eigene Routine völlig durcheinander. Schließlich muss  zu Arbeitsplatz, Heimweg, Sofa, Abendessen und Champions League ein Abstecher zum Floristen hinzugefügt werden. Immerhin, man leistet etwas für ärmere Regionen. 30 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen kommen aus Entwicklungsländern. Das findet Dirk Niebel gut, den im Pestiziddampf arbeitenden Frauen und Kindern hilft es wenigstens zum Teil.

Ein weiteres Gegenargument: Blumen schenken hat etwas vom Jahr der Behinderten oder vom Jahr der Frau. Man(n) geht, besorgt etwas, bringt es durch Schnee und Matsch nach Hause. Frau freut sich. Aber dann muss es auch wieder gut sein. Bis zum Muttertag. 

Auf jeden Fall sollten Schenkende die Sprache der Blumen kennen. Es hat eine bittere Ironie wenn der Sofahocker, der jeden Abend nach dem dritten Bier vergisst, dass er nicht alleine lebt, mit roten Rosen daherkommt. Die damit signalisierte Leidenschaft ist vermutlich schwer einzulösen, weshalb die Beschenkte dazu neigen könnte, ein schlechtes Gewissen zu vermuten. Nelken sind modern, werden aber auch gerne  für Trauerkränze benutzt. Das kann falsch verstanden werden.

Die Gerbera sieht hübsch aus, ist aber eine Blume, die man völlig leidenschaftslos auch an die eigene Oma verschenken kann. Recht clever ist es, die Iris in den Valentinstag-Strauß einzubauen. Sie steht für echte Liebe, worunter man ja durchaus auch den gemeinsamen Kartoffelchips – und Erdnussverzehr verstehen kann. Wer aber ganz sicher nichts verkehrt machen will, sollte zur Kamille greifen. Diese Blume steht für Hoffnung. Die können alle brauchen, Mann und Frau, zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Wie dem auch sei: Ich war, Stand heute, 13.30 Uhr, noch nicht im Blumenladen. Aber ich werde tun, was ein Mann tun muss. Und vielleicht werde ich sogar überrascht, wenn Bier und Chips schon bereitstehen. Das ist dann mein schönes Geschenk. Bis zum Vatertag.

Heiße Herzen in eisiger Kälte

Alle bibbern und jammern über die eisigen Temperaturen. Aber Kälte und Wärme sind relative Begriffe. Wo der ein fröstelt, streift der andere Sandalen über. Aber was rettet uns wirklich durch frostige Zeiten? Die Auflösung in meinem Video…
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