Immer gefragt – trotzdem pleite

Verreist wird immer. Gegessen wird immer. Man darf diese Sätze gerne glauben. Denn sie stimmen. Nicht mehr so schlüssig ist allerdings die Erwartung, dass man mit Reisen und Lebensmitteln problemlos Geld verdienen kann.

Dramatisch führt uns das gerade die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook vor Augen. 21.000 Mitarbeiter*innen, zehn Milliarden Euro Jahresumsatz. Zu groß zum Scheitern, denkt man da. So, wie es bei den Banken war.

Doch es kommt anders. Und so sitzen nun Zehntausende im Urlaub fest und wissen nicht, wie sie rechtzeitig zurück zur Arbeit kommen. Schicksale über Schicksale, die wenigstens ein berühmter Mann nicht so schlimm finden dürfte: Papst Franziskus.

Denn dort, wo Traditionsfirmen sterben, ist eine Todsünde im Spiel, nämlich der Geiz. Weil wir unser Dasein schöner finden, wenn wir nach dem zehnten Preisvergleich auch noch den letzten Rabatt-Cent herausgequetscht haben, zerstören wir vieles, was nicht bloß billig sein will. Die nervtötende Check-24-Familie: Wir gehören dazu.

Niedergang geht aber auch anders: Ein Nürnberger Metzger hat entschieden, an jedem Wochenende eine seiner drei Filialen zu schließen.  Der Grund ist aber nicht ein massiver Trend zum Veganismus oder ein unerhört hohes Preisniveau.

Sondern es findet sich niemand mehr, der Wurst und Fleisch verkaufen möchte. Wenn aber die Plätze hinter der Theke leer bleiben,  gibt es eben Eingeschweißtes aus der Selbstbedienungs-Kühlzelle.

Unsere Fleischerei-Fachverkäuferin, wir mochten sie so gern. Aber seien wir nicht traurig.  Gestorben wird immer. Doch jede Garantie. Der Urnen-Preis wird längst gecheckt

 Überzeugen Sie sich, bei Sensenmann24.com.

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *