Aufgepasst: Aaron ist purer Sex

Es ist eine – manchmal bittere – Wahrheit. Mit der Wahl des Vornamens stellen Eltern entscheidend die Weichen für den Lebensweg ihres Kindes. Sogar das Liebesleben wird davon entscheidend beeinflusst. Denn Männer haben mehr Erfolg bei Frauen, wenn ihre Vornamen mit einem Buchstaben aus der ersten Hälfte des Alphabets beginnen.

Diese Erkenntnis haben Forscher der Queen Mary Universität in London gewonnen. Sie sind der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften auf Online-Kuppel-Seiten zum Erfolg führen. Und siehe da: Auf den Namen kommt es an.

Stimmen die Erkenntnisse, dann sorgen Aaron, Achim und Adam als erstgenannte deutsche Vornamen bei Frauen für ein Höchstmaß an Hormonausschüttung. Sexy sind aber auch andere Namen bis zum Grenz-Buchstaben M. Brad Pitt, Casanova, Clark Gable, Franz Beckenbauer, George Clooney und der jeweilige Bachelor sollten demnach definitiv zu den von vielen Musen Geküssten gehören. Sean Connery hingegen ist entweder die bei jeder Regel vorhandene Ausnahme oder ist von seinem Nachnamen gerettet worden.

Auch der Blick in die Politik spricht für die Londoner These. Barack Obama ist ein größerer Frauentyp als Waldimir Putin. Che Guevara ist sexier als Sigmar Gabriel,  Gregor Gysi schlägt Volker Kauder. Angela Merkel ist zwar kein Mann, wird aber häufiger angekreuzt als die meisten anderen angeklickt.

Bei alldem kann man nur feststellen: Erotik ist nicht alles im Leben. Auch die Uwes, Viktors, Willis, Xavers und Yannicks sind feine Kerle. Dass der Name Zacharias weitgehend von den Geburtsurkunden verschwunden ist, passt allerdings ins Bild. Ein richtig großer Mann dieses Namens war im 8. Jahrhundert Papst. Er rächte sich furchtbar und ließ den Verzehr von Hasenfleisch verbieten, weil ihm die Rammler als allzu sitten- und moralgefährdend erschienen. Andererseits brauchte er keine Frau.

So ist es im Leben. Die Gründe mögen unterschiedlich sein, aber ein jeder hat sein Schicksal. Und das fügt sich. So oder so.