Das Massaker von Paris: Die Religion ist nicht schuld

In Paris haben wir gerade wieder den feigen Wahnsinn in dieser Welt erlebt. Das Massaker in der Redaktion der Zeitschrift „Charlie Hebdo“ erklärt uns nichts. Es wirft Fragen auf. Wie kann so etwas passieren? Wer macht so etwas? Sind am Ende die Opfer selbst schuld?

Und: Darf man über Religion spotten? Selbstverständlich. Jede Religion hat ihre Lügen und ihre Komik. So, wie alles, was Menschen erfunden haben. Erst recht, wenn sie es als angeblich einzige Weisheit propagieren.

Aber geht es bei einem Massaker wie in Paris überhaupt um Religion? Das kann nicht sein. Nirgends steht geschrieben, dass jemand verpflichtet sei, Menschen anderen Glaubens zu töten. Wäre das der Fall, wäre Mord den Göttern ein Wohlgefallen, würde im so genannten Paradies eine Horde schießwütiger Arschlöcher auf uns warten. Diese wären die Helden – der Herr demnach ein krimineller Mafia-Boss.

Nein, es geht um Macht. Angeblich große Führer, ob sie sich nun Präsident oder Kalif oder auch nur Kommandant nennen, nutzen die Sehnsucht nach dem Höheren, um vor allem junge männliche Idioten für ihre Ziele in einen Krieg zu schicken, den die Lügner „Heilig“ nennen. Indem man ihnen als Entschädigung für ein beschissenes irdisches Dasein ein herrliches Jenseits verspricht.

Deshalb ist es völlig verkehrt, Menschen deshalb schon deshalb für verdächtig zu halten, weil sie in Kirchen, Moscheen oder Synagogen gehen. Es ist auch keine gute Vision, dass die Welt besser wäre, wenn es keine Religion mehr gäbe.

Ganz bestimmt: Mörder und andere machtgeile Psychopathen finden immer einen Grund. Sie brauchen keinen lieben Gott. Wir anderen schon. Wenn man bei alldem an ihn glauben könnte…

3 Kommentare in “Das Massaker von Paris: Die Religion ist nicht schuld

  1. Nirgends steht geschrieben, dass jemand verpflichtet sei, Menschen anderen Glaubens zu töten.

    Die Sache ist wohl etwas komplizierter: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers

    Wenn du damit argumentierst, was geschrieben steht oder nicht, begibst du dich auf das Glatteis der Fundamentalisten (der religiösen wie der antimuslimischen Sorte).

    Hier ein Lehrvideo dazu (islamische Version leider noch nicht verfügbar):
    https://www.youtube.com/watch?v=Fp9J3lUbtXQ 😉

  2. Schöne Worte. Erklären Sie das doch so den Angehörigen! Vielleicht hilft das ja. Die Religion ist sehr wohl schuld. Sie wurde von Menschen in der Absicht geschaffen, sich selbst über andere zu stellen und das eigene Tun durch vorgebliches Befolgen der Wünsche eines Gottes rechtfertigen zu können. Darüber hinaus können diese Vorschriften auch noch beliebig ausgelegt werden. Der Islam ist keine friedfertige Religion, er ruft in seiner wichtigsten Schrift mehrfach dazu auf, Ungläubige nach Belieben zu Töten, wo immer man ihrer habhaft werden kann. Der Schutzmantel der Glaubensfreiheit ermöglicht es ALLEN Unterschlupf zu finden, militanten und nicht-militanten Gläubigern, Fanatikern und Gemäßigten. Fakt ist, dass der Islam jedoch das höchste Potential zu besitzen scheint, aus Gemäßigten blitzschnell Fanatiker werden zu lassen. Aus diesem Grund kann man nicht einfach so tun, als habe man es nur mit einer harmlosen Glaubensgemeinschaft zu tun. Sonst werden sich die Geschehnisse in Paris noch oft wiederholen.

  3. Glauben heißt ja immer, nicht wissen. Von daher ist die Unwissenheit sicher das Grundübel. Unwissenheit schützt vor Torheit nicht. Das Tor ist jedenfalls das falsche.
    Die Massen sind das Hauptproblem. Die Massen in die richtige Richtung lenken, das größte. Es gab schon immer Herrscher, und Gerechtigkeit nie.
    Unsere moderne Zeit macht offensichtlich eine Kehrtwende, getrieben von labilen Menschen, die das „Glück“ suchen. Fragt sich halt nur welches …

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