Kein Gold? Deutsche Roboter für Olympia!

Welch Leid, welch Leid! Ein ganzes Wochenende hat unsere Nation vergeblich gehofft und gebangt. Zum Olympia-Auftakt hat es keine einzige Goldmedaille gegeben. Doch wir haben Hoffnung: Setzen wir auf deutsche Ingenieurskunst.

Es ist das Wesen des Sportfans, dass er die kleinen Männchen und Weibchen, die da über seinen Bildschirm laufen, als Maschinen betrachtet. Für die Generation Playstation etwa unterscheidet sich ein virtueller Ronaldo kaum noch vom echten. Und so erwarten wir, dass diese Sportlerinnen und Sportler  gefälligst funktionieren und gewinnen. Was aber, wenn sämtliche Schwimmer absaufen und wenn es nicht mal mehr in Randsportarten wie dem Tontaubenschießen oder dem Frauenradfahren  zu Goldmedaillen reicht?

Es muss etwas geschehen. Denn der Anblick des Medaillenpiegels bohrt tief in unsere offenen Wunden. So lernen wir aus dieser Statistik, dass der Kommunismus tatsächlich die überlegene Gesellschaftsform ist. Und wir stellen fest, dass Klasse auch aus Masse entsteht. Ein Volk, das in der Fortpflanzung versagt, gerät irgendwann zwangsläufig ins Hintertreffen.

Wenn aber nicht einmal eine Ministerin wie Kristina Schröder einen Babyboom auszulösen vermag, bleibt uns nur noch der Blick auf die Olympischen Spiele für Roboter, die es in diesen Tagen gegeben hat. Dort treten Maschinen in sämtlichen olympischen Sportarten an und schneiden meist besser ab als die tollsten Menschen.

In China wird ein Schwimm-Teenager dank eines 2wissenschaftlichen Trainings“ auf Männerzeiten hingezüchtet? Lächerlich! Das wird ihnen nichts mehr helfen, wenn die deutschen Athletinnen und Athleten direkt den Labors und Hallen des weltweit einmaligsten Maschinenbaus entspringen. Von wegen „Der Sozialismus siegt!“. Gehen wir es an – mit einer kleinen Ausnahme. Beachvolleyball der Damen sollte weiterhin von echten Menschen gespielt werden.