Dringend! Die Welt braucht ein Geld-App!

e Was waren doch die USA dereinst für eine Verheißung? Retter der Welt, Hüter der Freiheit, Kämpfer für die Gerechten, Auslöser jedweden Fortschritts, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und jetzt ist man auf einem umfassenden Pleite-Kurs. Stand am Ende der Amtszeit von George W. Bush der moralische Bankrott, so fehlt unter Obama auch noch das Geld.

Jawohl, es gibt einiges, wofür wir die Amis mal geliebt haben. Man denke an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, wo sie die Berliner mittels Rosinenbombern ernährt und uns nach der schrecklichen Nazi-Herrschaft mit Jazz, Nylonstrümpfen, Coca-Cola, Kaugummis und Zigaretten wieder in die Genussspur gebracht haben. Unter anderem lernten wir, dass man sich in einem öffentlichen Park auf den Rasen setzen darf. Dank der US-Soldaten sind wir alle lässiger geworden.

Aber die heiße Liebe ist abgekühlt. Insgeheim war uns klar, dass unter einer weißen Weste immer auch Dreck ist. Also wurden viele der jüngeren Segnungen der USA alsbald angezweifelt. McDonald’s macht dick, Microsoft-Programme laufen immer wieder mal anders als sie sollen. Der Fall der Berliner Mauer wurde Helmut Kohl und nicht Ronald Reagan zugeschrieben. Und Barack Obama kann entgegen früherer Annahmen doch nicht übers Wasser laufen.

Jetzt also stehen die Börsenexperten der Fernsehsender vor dem Spiegel und üben ihr schlimmstes Krisengesicht. Heiner Geißler baut noch an seinem Bahnhof und fällt als Schlichter aus. Helfen kann somit nur noch Apple. Diese Firma ist derart beliebt, dass sie inzwischen mehr Geld auf dem Konto hat, als die USA in der Staatskasse.

Bitte, lieber Apple-Chef Steve Jobs. Du und nur du bist der Rosinenbomber dieser schweren Zeit: Schenk dem Obama ein Geld-App. Die Welt wird es Dir danken.