"Geh waida, El Kaida!"

Und hier kommt mein Posting zum Ausklang des CSU-Parteitages: Ich hatte in einer   Umfrage nach einem stimmenträchtigen zuwanderungs- und islamkritischem Parteislogan gefragt. Die Zahl der Teilnehmer(innen) war mit 75 gut. Weitere Klicks sind willkommen.

Favorit meiner Leser(innen) war der Spruch “Geh waida, El Kaida”. 42,67 Prozent fanden ihn am besten. Mithalten konnte da nur noch die frauen- und dekolleté-freundliche Formulierung “Dirndl statt Burka” mit sehr ordentlichen 36 Prozent. Weiter lesen

Die Alufolie ist viel wichtiger als Merkel

Einer der schlimmsten Vorwürfe gegenüber der Politik ist der Satz, dass das ganze Geschehen im Raumschiff Berlin nichts, aber auch gar nichts, mit der Wirklichkeit zu tun habe. Die Menschen da draußen hätten doch ganz andere Probleme als die Politikerinnen und Politiker. Aber sind die vereinigten Staatenlenker überhaupt so bedeutsam, so unverzichtbar für uns? Versuchen wir eine Antwort anhand zweier aktueller Jubiläen: Ein Jahr schwarz-gelbe Koalition und 100 Jahre Alufolie.

Nun wird Frau Merkel und Freunden von vielen Menschen vorgeworfen, sehr schlecht gestartet zu sein und nach einem kurzzeitigen “Herbst der Entscheidungen” ähnlich schwach weiterzumachen. Aber: Hunderttausende Menschen sehen dank der Beschlüsse der Bundesregierung einer besseren Zukunft entgegen. Weiter lesen

Schock-Studie: Tabak zersetzt den Staat

Fehler muss man zugeben. Nun habe ich in meinem jüngsten Beitrag zur Tabaksteuererhöhung Folgendes geschrieben: “Als sicher können wir festhalten, dass die Bundesregierung keine höheren Ziele verfolgt hat.” Davon war ich fest überzeugt. Aber es gibt gewisse neuere Informationen, die mich an dieser Aussage zumindest zweifeln lassen. Weiter lesen

Liebe Nichtraucher, zahlt auch mal was

Seit Anbeginn dieses Blogs habe ich den Niedergang des Zigarrettengenusses in Deutschland sowie den lediglich von Altkanzler Helmut Schmidt gut überstandenen Imagewandel des Rauchers vom klugen Kopf zum  verachtungswürdigen Deppen sorgfältig dokumentiert. Richtige Feststellungen wie jene, dass Raucher sowohl als Frühsterbende wie auch als Steuerzahler der Gesellschaft dienen, stießen auf Widerspruch. Doch jetzt wird die Heuchelei der Qualmgegner überdeutlich. Weiter lesen

Zwei räumen auf: Barack O. und Dieter D.

Das alles überragende Problem auf dieser Welt ist doch die Schlamperei. Weil keiner die Probleme klar benennt und auf rhetorischen Samtpfoten ums Eck kommt, wird geschludert, wohin das Auge schaut. Inzwischen sind wir schon so weit, dass Bill Clinton die Atomcodes verschlampt und dass das modernste U-Boot der Welt vor Schottland an einem Felsen hängen bleiben.

Hier machen zwei Männer Schluss damit. Unser Lieblings-Präsident Barack Obama als Hausbesitzer. Und Herr Dieter D., der mal klar darstellt, was an Ebay-Käufern nervt. Zuerst der Präsident:

Und hier kommt die tollste Ebay-Produktbeschreibung, die ich je gesehen habe: http://bit.ly/bHZxk3

Ich danke in verschärfter Form den Twitter-Freunden @gillyberlin, @baranek, @kurzdielyrik, @littlewillsehen und @giesebrecht.

Dirty Tatjana: Rettet sie "Penthouse"?

Mit Schminke und Photoshop: Tatjana Gsell.

Mit Schminke und Photoshop: Tatjana Gsell.

Reden wir mal über Männermagazine. Also über jene Zeitschriften, deren große, weltumspannende Botschaft es immer war, von der mitunter unfassbaren Schönheit der Frauen zu künden. Sie hießen “Playboy” oder “Hustler” , ihre Macher wurden reich und berühmt. Doch wie alle gesellschaftlichen Institutionen haben auch diese Hefte an Glanz verloren und können sich wahre Luxusfrauen nicht mehr leisten.

Es waren doch so tolle Zeiten. Männermagazine wurden als Bückware behandelt, man kaufte sie verstohlen mit gebeugtem Haupt, Sonnenbrille und hochgeschlagenem Jackenkragen. Nur wenn ein Mann an der Kiosk-Kasse stand, tat man es mit einem verschwörerischen Grinsen. Einen Playboy vor Erreichen des 18. Lebensjahres zu kaufen, war für junge Männer eine Mutprobe erster Ordnung. Langjährige Ehemänner wiederum brauchten großes Selbstbewusstsein, um ihr Magazin offen auf ihren Wohnzimmertisch zu legen.

Der Name Hugh Hefner galt uns als wörtliche englische Übersetzung von Rudi Rammler. Aber heute ist der Erfinder der Häschen-Frauen ein 84-jähriges Faltengesicht, dessen Kunden ihr Heft neben der Häkel-Klorolle ins Auto legen können, ohne bei Passanten auch nur einen Hauch von Empörung auslösen zu können. Soweit neue Männermagazine Erfolg haben, weht darin der Hauch der Gleichberechtigung: Wer die Superfrauen betrachten will, muss beim Blättern auf der Fitness-Seite vorbei, auf der er den Weg zum Sixpack erklärt bekommt.

Bei den Traditionsheften dagegen herrschen Not und Elend statt Glanz und Glamour. Oder was soll es uns sonst sagen, dass die November-Ausgabe des Penthouse-Magazins unser aller Tatjana Gsell zum Covergirl und großem Thema macht?

Zwar wurden uns ihrem Fototermin in Wien unter anderem folgende Worte übermittelt: “Puren Luxus verkörpert Tatjana Gsell in sexy Dessous und in Budka Pelzen.  Vor allen Gästen posiert sie hocherotisch auf einem Flügel. Fotograf Lars Graf ist begeistert, ebenso die Gäste, die die Schönheit bei der Arbeit beobachten dürfen.”

Aber diese sprachliche Erregung müssen wir uns nicht so sehr zu Herzen nehmen. Der Mann, der das geschrieben hat, wurde dafür bezahlt. Das wissen wir ganz sicher.

Kanzler zu Guttenberg? Niemals, er ist nicht integriert

Es ist wirklich eine drollige Debatte, die da um den möglichen neuen Bundeskanzler Karl Theodor zu Guttenberg geführt wird. Er werde, so flüstern es manche Politik-Experten, Angela Merkel spätestens dann beerben, wenn die Wahl in Baden-Württemberg für die CDU verloren gegangen sei. Lassen wir uns nicht wirr reden. Es wird nichts. Unser oberfränkischer Sonnenkönig hat keine Chance.

Gut, der Mann sieht aus, als hätte ein Genlabor den Auftrag bekommen, den idealen Politiker zu schaffen.  Weiter lesen

Hirndübel-Leser sind rauchende Menschenfreunde

Aus gegebenem Anlass möchte ich anmerken, dass ich mich mit meinen Leserinnen und Lesern wohlfühle. Offensichtlich handelt es sich nämlich um Menschen mit einem sozialen Gewissen, die rauchen oder Raucher zumindest tolerieren.

Dies hat die Umfrage ergeben, die ich vor gut einem Monat unter dem Titel Atomdeal-ja-aber-bitte-fur-alle

gestartet habe. Die Fragestellung war, was meine Leser(innen) vereinbaren würden, wenn sie, anlag zu den Stromkonzernen, einen Deal mit der Regierung machen könnten.

Die klare Favoritin unter den Antwortmöglichkeiten war “Rauchzeitverlängerung bis 2024″. Weiter lesen

Ein Präsidenten-Wurm tut nichts und macht berühmt

Deutschland jubelt: Bundespräsident Wulff hat die russische Wurm-Attacke überlebt.

Deutschland jubelt: Bundespräsident Wulff hat die russische Wurm-Attacke überlebt.

Aus gegebenem Anlass eine wichtige Nachricht aus der Welt der Stars: Im nächsten RTL-Dschungelcamp werden ab Januar 2011 Pop-Sternchen und Kachelmann-Kurzzeit-Schatzi Indira Weis, Schlager-Nervensäge Michael Wendler und vielleicht auch “Richter Gnadenlos” Ronald Schill dabei sein. Und alle werden sie sich irgendwann zwischen Kakerlaken-Bad und Opposumnasen-Lutschen jener Probe stellen, die ein anderer berühmter Mann namens Christian Wulff gerade mit Würde bestanden hat: dem Wurmessen.

Da soll sich doch tatsächlich beim Moskauer Festbankett Weiter lesen

Bier- statt Beduinenzelt! Was wird der neue CSU-Slogan?

Jetzt hat er aber mal wieder ordentlich Wind gemacht, der Seehofer Horst. Hat erklärt, dass es keine weitere Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen mehr bräuchte und dass sich Türken und Araber nur mühsam integrieren. Meint er das wirklich so? Das Schlimme ist: Man weiß es nicht.

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Eigentlich würde es genügen, auf ein Posting von Anfang August hinzuweisen. Damals habe ich geschrieben, Weiter lesen