Gesucht: Ein Draufhau-Tisch für Mutti Merkel

Sieht so der richtige Tisch für Angela Merkels Machtwort aus?

Sieht so der richtige Tisch für Angela Merkels Machtwort aus?

Mutti, jetzt mach doch mal. Zeig`s den Mädels und Knaben – und hau mal richtig auf den Tisch. Zurzeit fordern das alle möglichen Leute von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Warum in aller Welt macht sie es nicht?

Ganz klar, es ist eine Frage des Materials. Bei den wichtigen Akteuren der derzeitigen Koalition reicht ein damenhaftes Klopfen mit Sicherheit. Es ist derart viel Sand im Getriebe, dass man eher an Karate denkt. Daran, dass sich die Kanzlerin einen schwarzen Gürtel um ihren roten Blazer schnürt und mit einem lauten Schrei eine Konstruktion aus 36 Backsteinen zermörsert.

Jedoch: Backsteine sind rar, im Regierungsviertel. Angela Merkel regiert und lebt in einer Welt aus Beton, Stahl und Glas. Ein zerstörerischer Hieb auf einen Glastisch ist aber nicht zu empfehlen. Verletzungsgefahr! Marmortische zerbrechen weniger kleinteilig, werden aber unter dem modischen Aspekt inzwischen als derart hässlich empfunden, dass man sie nur noch vor einer geschnitzten Eichenschrankwand sehen will. die aber fehlt im Kanzleramt.

Vielleicht reicht ja zum Üben ein plastifizerter Ikea-Tisch. Da es die Serie „Lack“ derzeit zum Sonderpreis gibt, würde man mit dieser Lösung auch der Schuldenbremse gerecht.

Aber was soll das denn? Ein solcher Tisch würde keine härtere Berührung überstehen. Er müsste immer wieder ersetzt werden.

Am Ende bleibt doch nur ein Qualitätsprodukt aus bei Vollmond geschlagenem Baumriesen aus einem heimischen Wald. Ein solcher ist robust und kann nach Einigungen auch für gesellige Koalitions-Runden verwendet werden. Außerdem: Er hält was aus.

Und das wird wichtig sein, denn bei dieser Regierungskoalition reicht ein Haudruff-Machtwort auf keinen Fall. Zehn wahrscheinlich auch nicht…

1 Kommentar in “Gesucht: Ein Draufhau-Tisch für Mutti Merkel

  1. Mensch Klaus, das ist ja alles richtig – und deshalb so klar die Lösung, die Dir abgeht: Papiermöbel sind angesagt im Kanzleramt und in der Bundespressekonferenz. Papiermöbel und nix, aber auch gar nix Anderes! Die werden aus Abfallprodukten gewonnen – daran dürfte in Merkels Umfeld nun wahrhafitig kein Mangel herrschen -, sie sind leicht zu zerdeppern bzw. zu zerknüllen und voller (vermutlich vergeblicher) Hoffnung auf die „Wiedergeburt“ eines besseren Etwas zu recyceln. UND: Das Draufhauen auf dieselben macht keine blauen Angie-Knöchelchen. Ach, was sind wir doch wieder lieb und fürsorglich. Und wenn dann nach dem 723. Machtwort und der entsprechenden Zahl an niedergemalmten (Papier-!!)Tischen unser alller Angie ebenso wie der ewige Papiertiger-Guido, der „Nein-das-war- kein-Verwandter-von-mir-der-damals-die-scheiß-sorry-super-bibel-gedruckt-hat“ Meister Guttenberg unter allgemeinem Gesödere von einem gigantischen Papierhaufen begraben werden, dann – ja dann – möge sich eine gnädige und ordnungsliebende Seele finden, die noch über die ruhige Hand verfügt, in staatstragender Andacht das Zündholz zu reiben . . . und es möge ruhen in Frieden: Angela’s Ashes und die aller Anderen. P.S.: All dies ist nun hoffentlich nicht wirklich nötig – oder doch?? Wer weiß das schon genau . . . IKEA ist jedenfalls keine Lösung.

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