Archiv für Juli, 2010
Beim Tête-a-Tête mit Ministerin Schröder
Ja, wie ist die denn eigentlich so? Mehr muss, mehr will man gar nicht wissen, wenn man sich zum Date mit der neuen Familienministerin Kristina Schröder geht. Der größere Teil der heimischen Twittergemeinde wollte die CDU-Politikerin in Nürnberg treffen – der andere Teil, der Polit-Inszenierungen verabscheut, saß bei einem Sushi-Wirt nahe der Stadtgrenze zu Fürth. Ich war bei Schröder. Alsdenn: Wie war`s? Wie ist die Frau?
Ab 1. August: Raucher drängt es in die Luftschutzbunker
Ab 1. August gilt in Bayern das schärfste Anti-Raucher-Gesetz aller Zeiten. Und schon jetzt steht fest: Die Bezeichnung “Luftschutzbunker” bekommt eine ganz neue Bedeutung.
Bei meiner am 5. Juli gestarteten Umfrage zur Frage “Wo kann man überhaupt-noch-rauchen?”
haben 41,2 Prozent der Teilnehmer(innen) nämlich die Antwort “Im Keller, da geh ich auch schon zum Lachen hin” gewählt.
Loveparade-Tragödie: Warum beherrscht uns dieser Herdentrieb?
Furchtbar: Da machst du Urlaub in einer WLAN-freien Zone, in der du dir Nachrichten nur über überteuerte deutsche Tageszeitungen zum Taschenbuchpreis oder über die von einer Zimmerantenne grießelig herbeigesaugten Nachrichten italienischer Fernseh-Stationen beschaffen kannst. Und du denkst, dass Ole van Beust ein nettes Blog-Thema wäre. Weil da ein CDU-Politiker abspringt, der vor nicht allzu langer Zeit noch “junger Wilder” genannt wurde. Und dann siehst du diese Bilder aus Duisburg…
Sechster Sinn: Frauen bleiben unerklärlich
Als sich Oswald Kolle in den 60-er Jahren aufmachte, die erwachsenen Deutschen über Sex und Erotik aufzuklären, versah er die Titel seiner Filme über die Gefühle der Geschlechter mit dem Zusatz “Das unbekannte Wesen”. Heute ist festzustellen: Männer sind weitgehend durchschaut. Frauen bleiben unerklärlich.
Gesucht: Ein Draufhau-Tisch für Mutti Merkel
Mutti, jetzt mach doch mal. Zeig`s den Mädels und Knaben – und hau mal richtig auf den Tisch. Zurzeit fordern das alle möglichen Leute von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Warum in aller Welt macht sie es nicht?
Ganz klar, es ist eine Frage des Materials.
WM-Schönheitspreis: Unser Poldi schlägt Wayne Rooney
Jetzt nehmen wir es doch endlich hin: Die Fußball-WM ist – Spiel um Platz drei hin oder her – für uns gelaufen. Die spanischen Paella-Kicker waren besser. Aber: Wir haben wenigstens gut ausgesehen. Anders als, sagen wir mal, Wayne Rooney.
Rache für den Raucherentscheid: Das Rasenmäherverbot!
Wo bleibt eigentlich Thilo Sarrazin? Es wird doch höchste Zeit, dass sich grausamste Rächer der öffentlichen Finanzen zu Wort meldet. Schließlich ist das bayerische Rauchverbot ein erheblich härter Schlag für Hartz-IV-Empfänger, als es jede Leistungskürzung sein könnte. So jedenfalls würde es Sarrazin formulieren, wenn er denn etwas von sich geben würde.
Man muss es doch einmal sagen: Das bayerische Rauchverbot ist ein Triumph der Jägerzaunbesitzer über die Bewohner von Mietskasernen und Bepflanzer von Kleinstbalkonen.
Die große Frage: Wo kann man überhaupt noch rauchen?
So hatten wir das nicht erwartet: Der Sieg der Nichtraucher-Fraktion beim Volksentscheid war in dieser Klarheit eine ähnliche Überraschung wie das 4:0 gegen Argentinien. Es war, wenn man die einzelnen Ergebnisse anschaut, ein Triumph der Besitzer gepflegter Vorgärten über die Bewohner von Mietwohnungen in Stadtvierteln mit hoher Wirtshausdichte.
Die Raucherinnen und Raucher bewegt nunmehr vor allem die Frage, wo sie ihr Laster überhaupt noch ausleben können. Ich bitte um Meinungen:
Qualm in WM-Zeiten: Wer kriegt eins in die Fressi?
Ach ja, das Rauchen. Sollten sich nachher beim Public Viewing Menschen in einem super-spannenden Moment eine Zigarette anzünden, geht es vielleicht wirklich nur darum, ob sich die heutige Prophezeiung von Deutschlands meistgekauftem Satireblatt erfüllen wird, die da lautete: “Messi kriegt eins in die Fressi.” In Zukunft könnte diese “Bild”-Schlagzeile alle treffen, die an einem öffentlichen Ort qualmen wollen.
Ratzfatz umgepolt: Das wandelbare Gewissen unserer Politiker
Es war uns doch klar: Christian Wulff ist unser neuer Bundespräsident. Meine Nürnberger Redakteurs-Kollegin Daniela Schadt wird nicht die neue First Lady. Zwar wurde Wulffs Sieg gegen Joachim Gauck speziell in Funk und Fernsehen so geschildert, als würde da im Reichstag ein WM-Schicksalspiel erster Ordnung laufen. Dazu aber hätte es nur kommen können, wenn alle Wahlleute ihrem Gewissen gefolgt wären.
Anfangs war das wohl so…




Tatjana Gsell zeigt alles – der Plastinator lauert schon
Kunstprodukt , Society-Lady, Prinzgemahlin, Party-Stargast, Pornonudel: Tatjana Gsells Karriere verläuft genauso geradlinig, wie in diesem Blog mehrfach beschrieben. Sie gebe nun das allerletzte Hemd, heißt es in der Überschrift in einem derzeit wieder sehr gefragten Beitrag vom 26. Oktober 2008. Aber bei ihr geht es immer noch ein bisschen schlimmer.