Nur der Nacktflug ist wirklich sicher

So sehen wir gescannt aus....

So sehen wir gescannt aus....

„Ausziehen, alle Ausziehen!“ So hieß ein niemals wirklich berühmt gewordener Faschings-Hit, den die stets in feinstem Rosa gewandete Münchner Schlagersängerin Petra Perle im Jahr 1999 in einem Münchner Bordell vorgestellt hat. Wegen des nigerianischen Beinbombers von Detroit könnte das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen: Der Nacktscanner ist zurück.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurde über das elektronische Nackigmachen von Flugpassagieren nach entsprechenden Versuchen auf dem Amsterdamer Flughafen heftig diskutiert.

Siehe hier.

Man kam damals überein, es zwecks Wahrung der Intimsphäre bleiben zu lassen. Der gerade kläglich gescheiterte Terrorist bringt den Scanner – Filmfreunde kennen das Verfahren aus einer Szene mit Arnold Schwarzenegger – wieder aufs Tapet.

Warum aber? Weil die Politik den Menschen vorgaukeln muss, dass sie im Zweifelsfall alles im Griff hat. Und eine Sicherheit bieten kann, die es nun mal nicht gibt. Unsinnig ist och schon, dass immer unmittelbar nach einem Vorfall die ganze Sicherheitsmaschinerie ins Laufen kommt? Glaubt man ernsthaft, dass Terroristen genau dann losschlagen, wenn weltweit besonders scharf kontrolliert wird?

Wir müssen akzeptieren, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gibt. Denn würden Nacktscanner zum Standard, würden Selbstmordattentäter das explosive Zeug vermutlich schlucken. Was dann? Muss dann jeder, der von Nürnberg nach Berlin fliegt, auf dem Flughafen zu Magenspiegelung?

Größtmögliche Sicherheit eine Geschäftsidee, die ebenfalls hier im Blog besprochen wurde, nämlich das Veranstalten von Nacktflügen. Selbige haben uns

hier

im Januar 2008 beschäftigt. Solche Flüge hätten mit Intimsphäre natürlich gar nichts mehr zu tun. Aber sicher wäre: Die verklemmten islamistischen Religionsbomber würden kochen – vor hilfloser Wut.

1 Kommentar in “Nur der Nacktflug ist wirklich sicher

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