Rieu am Nordpol! Rettet die Eisbären!

Hallo Pol, ich komme...

Hallo Pol, ich komme...

Selbstverständlich wäre jetzt die Stunde, um über gute Vorsätze zu schreiben. Dann aber taucht diese Mega-Nachricht auf: André Rieu will am Nordpol spielen. Um ein Signal in Sachen Klimawandel zu setzen.

Verzeihung, aber das ist absurd. Handelt es sich bei ihm doch um einen Schmelzgeiger der übelsten Sorte, bei dem sich selbst der längstgereifte Gouda in ein feines Rinnsal verwandelt würde. Was passiert da mit dem Eis? Und wie werden die Eisbären auf das Gefidel reagieren? Werden sie in wilder Panik davonlaufen, ins Wasser stürzen und somit präventiven Suizid begehen?

Bevor Rieu tun darf, was er tun möchte, müsste es einen Praxistest geben. Er müsste im Nürnberger Tiergarten 30 Minuten lang unseren Eisbären Rasputin beschallen. Erst wenn dieser – trotz allem – auf die Tötung eines gerade anwesenden Pflegers verzichtet, darf der Geiger nach Norden düsen.

Falls nicht, gilt dieses kleine Gedicht:

Lieber Nordpol, bilde doch/

für Andre Rieu ein Loch/

Lass ihn reinfall`n und frier`s zu/

dann ist auf der Erden Ruh.