Die fiese Frage: “Schatz, war ich zu laut?”
Es ist einfach so: Das Leid ist auf dieser Welt einfach überall. Und sei es in den Betten all jener, die sich eigentlich doch nur lieben wollen. Denn es ist zu laut.
Erholsam tief und fest schlafen und dann frisch in den Tag starten. So wünschen wir uns das. Doch die Nacht ist anders gelaufen. Nein, unser Problem war nicht, dass 20 Schwertransporte am schlecht isolierten Fenster vorbeigedonnert sind. Wir haben nicht unter den Laubbläsern gelitten, die um 4 Uhr früh ausrücken. Es hat uns auch nicht der psychopathische Köter vom Nachbarn geärgert.
Nein, es war Schatzi, Putzi oder Bommel. Denn fast jede/r zweite Bundesbürger/in (44, Prozent) hat einen Menschen im Bett, der zumindest ab und zu schnarcht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau“. Fast jede/r fünfte Betroffene (18,5 Prozent) gibt an, das Geräusch sei ziemlich oder sogar unerträglich laut. Acht von Zehn (81,5%) halten das schnarchen des Partners für gerade noch erträglich, so dass sie nur selten davon aufwachten.
Insgesamt schnarcht in Deutschland jede zweite Frau (49,8% Prozent) zumindest ab und zu, bei den Männern sind es über zwei Drittel (68,8 Prozent).
Und so wird uns wieder bewusst, wie sehr die Frage nach dem Glück von kleinen Rahmenbedingungen abhängt. Wie zärtlich könnte die Antwort auf die Frage “Liebling, war ich zu laut?” klingen. Und wie bitter fällt sie oft tatsächlich aus…
2 Kommentare
Der Genießer schweigt und schnarcht. Oder so.

Verehrter Herr Hirnduebel,
Ihr Artikel offenbart doch einen gewissen Leidensdruck. Insofern stellt sich hier soch dringend die Frage: Schnarchen Sie etwa ?
Oder schlimmer gar: Werden Sie etwa beschnarcht ?
Hier fragt mitnichten die Neugierde als vielmehr die echte Anteilnahme Ihrer
dr sarkozy