Wg. Quelle: Freistellung ist ein dreckiges Wort

“2000 Mitarbeiter gehen in die Freistellung.” So lauten neuere Nachrichten zum Schicksal der Quelle-Beschäftigten. Ich hasse dieses Wort.

Denn es wird der Situation der von der Quelle-Pleite betroffenen Menschen in keinster Weise gerecht. Suggieriert es doch, dass Arbeitslosigkeit etwas mit Freiheit zu tun hätte. Sicher, man muss nicht mehr jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit an seinem Arbeitsplatz antreten. Aber was nützt Freiheit, wenn sie nur Sorgen bringt, wenn sie mit Hoffnungslosigkeit verbunden ist?

Juristisch ist der Begriff völlig korrekt. Wer freigestellt ist, ist noch nicht arbeitslos. Er ist nicht gekündigt, er erhält weiter Lohn und Gehalt und kann an seiner Zukunft arbeiten. Von Fußballtrainern kennt man den Begriff “beurlaubt”.

Trotzdem: Wir alle, besonders auch wir Journalisten, sollten eine klarere Sprache sprechen als die Amtspersonen. Wer freigestellt ist bei Quelle, wurde abgeschoben, weggetreten, entsorgt. Per Telefonanruf, ohne ein persönliches Wort oder gar einen Dank für die erbrachte Leistung.

Man wünscht sich ja Firmen, in denen eine Sozialpartnerschaft gelebt wird. Aber die Wahrheit ist wohl eine andere: Wenn es hart auf hart geht, erleben Arbeitnehmer, was sie wirklich zählen. Wenig bis nichts.

Für sie gibt es den finalen Tritt. Und das heißt dann, zum Beispiel, “Freistellung”. Es ist ein dreckiges Wort.

Ossis sind Kämpfer – Merkel mag lasche Wessis

Menschen, die zu solchen Küssen fähig waren, mussten Kämpfer sein.

Menschen, die zu solchen Küssen fähig waren, mussten Kämpfer sein.

Was hat Angela Merkel da bloß gemacht? Die Frauenquote ihrer Ministerinnen liegt bei erbärmlichen 28,5 Prozent. Und nur sie selbst kommt aus den so genannten Neuen Bundesländern. Chance verpasst: Denn die im Sozialismus gestählten Ossis meistern Krisen besser als ihre verwöhnten Brüder und Schwestern in der BRD

Wessis könnten von den Ostdeutschen in vielen Lebensbereichen profitieren, wenn sie ihnen nur einmal zuhören würden. Dieses zentrales Ergebnis hat eine „tiefenpsychologische Studie“ des Kölner Rheingold-Institutes über die Menschen in der früheren Zone erbracht. Diesee hätten die Qualitäten eines Stehaufmännchens, da sie es allen Umbrüchen zum Trotz geschafft hätten, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Von ihren alltäglichen Bewältigungsstrategien könne auch der Westen gerade angesichts der Wirtschaftskrise profitieren, heißt es in der Auswertung der Studie. Allerdings litten die Menschen im Osten auch darunter, dass ihre Fähigkeiten und Eigenarten immer noch viel zu wenig vom Westen wahrgenommen würden und dass alles, was seine Wiege direkt im Osten habe, pauschal diskreditiert werde.

Nun ist die Auftraggeberin der Studie die nicht gerade für die allerseriöseste Berichterstattung bekannte „Super Illu“. Aber wenn die Ergebnisse so stimmen, hat die Kanzlerin bei der Wahl ihres Spitzenpersonals daneben gegriffen. Oder sie ist noch viel verschlagener, als wir ihr das zutrauen möchte.

Denn die wahre Herrscherin umgibt sich mit zahnlosen Figuren, die ihr nicht gefährlich werden können. Sie braucht keine Stehaufmännchen, sondern Menschen, die sie bei Bedarf geräuscharm entsorgen kann. Die nachgeben und nicht ums Überleben kämpfen.

Wie wir neuerdings wissen, gibt es von dieser Sorte im Westen genug.

Ein Leben ohne Döner? Kann es das geben?

Eine Todesdrohung? In den Labors von Gunther von Hagens laufen Versuche zur Döner-Plastinierung.

Eine Todesdrohung? In den Labors von Gunther von Hagens laufen Versuche zur Döner-Plastinierung.

Wir alle haben gelernt, dass Traditionsmarken einen zusehends schwereren Stand haben. Was früher groß war, verschwindet irgendwann. Das gehört zum Leben, könnte man sagen. Aber kritisch wird es, wenn der Sensenmann in Branchen wütet, die uns als unzerstörbar galten.

Da gab es doch diesen Satz “Essen und Trinken gehen immer.” Und vor allem die gut organisierten Fastfood-Ketten hielten wir lange Zeit für Selbstläufer. Wie etwa Mc Donald`s. Allein wie viel Hass hat der Hamburger-Konzern überstanden? Als er sich sogar in Paris oder Rom ansiedelte. Und nun hat er seine Nürnberger Stammfiliale aufgegeben, worüber ich  hier

erst vor wenigen Tagen philosophiert habe. Es kommt aber noch viel schlimmer.

Island wird zu einem komplett McDonald’s-freien Land. Aber nicht die Slowfood-Bewegung oder die Wiederentdeckung des guten Geschmacks sind schuld, sondern  die Finanzkrise.  Die  drei Restaurants der US-Kette schließen, weil die Rohstoffe unerschwinglich teuer geworden seien. Skandinavische Medien zitierten den Betreiber der Restaurants, Jon Ogmundsson, mit der Bemerkung: “Es ist unfassbar. Für ein Kilo Import-Zwiebeln aus Deutschland zahle ich inzwischen so viel wie für eine Flasche guten Whiskey.”

Hintergrund ist der dramatische Verfall der Landeswährung Krone. Sie hat seit dem Frühjahr mehr als drei Viertel ihres Werts gegenüber dem Euro verloren.

Island  mag  ein Spezialfall sein. Aber Ham- und Cheeseburger schwächeln auch hier. Was aber,  wenn andere Errungenschaften für Schnellesser in den Abwärtssog geraten? Wie Pizza und Nummer 65 beim China-Schnellimbiss?  Oder gar der Döner? Was würde aus unserer Welt, wenn der Drehspieß stillsteht? Bliebe es für immer dunkel? Wären wir verloren?

Frau Bischöfin Käßmann würde an dieser Stelle sagen: “Lasset uns beten.”

Steuersenkung: Bitte ein anderes Wort für Betrüger…

Achtung, hier ringt einer akut nach einem Wort. Seit dem Wochenende frage ich mich, mit welcher Person man die neue Bundesregierung treffend und doch nicht geifernd vergleichen kann.

Wenn wir es an Wolfgang Schäuble personifizieren, dann ist da jemand, der Geld verschenkt, das er gar nicht hat, das aber die Beschenkten über kurz oder lang selbst zurückzahlen müssen. Ich habe herumgefragt  und immer wieder das Wort “Betrüger” gehört. Das ist mir zu hart, also:

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Was  Schäubles Kompetenz angeht, ist diese Frage nicht dumm. Anschauen lohnt sich:

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Miss Franken lieben? Vergiss es, sie hat keine Zeit

Alle Jahre wieder: Franken bekommt eine neue Miss.

Alle Jahre wieder: Franken bekommt eine neue Miss.

Bin ich schön? Bin ich schöner? Bin ich schöner als alle anderen? Gerade wurde in der Nürnberger Meistersingerhalle dieses Spiel wieder vor großemPublikum gespielt: Die neue “Miss Franken Classic” wurde gewählt – gewonnen hat eine 15-jährige Schülerin namens Jasmin Herzinger. Hier der Artikel.. Ich bekomme immer wieder zu hören, dass eine solche Fleischbeschau ein riesengroßer Krampf sei. Und frauenverachtend dazu. Keine Zeile sollte man über so etwas verlieren. Ich sehe das anders.

Zunächst: Man kommt während einer solchen Veranstaltung   auf besondere Gedanken. Etwa diesen, dass man sich nicht zu wundern braucht, wenn Beziehungen immer schwieriger werden. Wenn man in den Bühneninterviews hört, was junge Frauen heute alles tanzen, kickboxen, klettern, radfahren und joggen, lernt man, dass neben Beruf oder Schule und Sport kaum noch Zeit mehr für eine Partnerschaft bleibt.

Außerdem: Die Jugend ist nicht so schlecht , wie viele denken. Zwar haben einige Miss-Aspirantinnen eine deutliche Neigung zu Kirchweih- und Volksfest-Besuchen erkennen lassen, aber da waren auch junge Frauen, die ihre Gäste und Verwandten in Kirchen und Museen führen. Und eben nicht zur nächstgelegenen Komasauf-Station. Interessant ist jedoch, dass fast alle Kandidatinnen deutlich älter wirken als sie sind. Kommt das einfach, wenn Mädchen schminktechnisch aufgetakelt und in Extrem- Staksschuhe gestellt werden?

Schlimm sind Misswahlen deshalb nicht. Benchmarking, das Vergleichen mit anderen, begleitet uns  doch unser Leben lang. Eltern tauschen sich darüber aus, welches Kind die ersten Zähne bekommt, als Erstes “Mama” sagen. In der Schule gibt es Noten, für attraktive Jobs ein Auswahlverfahren. Männer vergleichen sich anhand ihrer Autos. Im Internet gibt es massig Seiten, auf denen Menschen freiwillig die Frage “Bin ich schön?” stellen. TV-Castings sind sichere Quotenrenner.

Es scheint also so zu sein: Die jungen Frauen wollen es – die Leser(innen) interessieren sich sowieso brennend für “Du-schaffst-es-Geschichten”.

Womit alles in Butterwäre. Nur: In eine Miss verlieben sollte sich niemand. Sie muss ja tanzen, kickboxen, klettern, radfahren und joggen…

Wolfgang Schäuble, der Schattenmann der Finanzen

Wolfgang Schäuble, Finanzminister - und Experte für Verdunkelung.

Wolfgang Schäuble, Finanzminister - und Experte für Verdunkelung.

Richtig lieb haben wir den Schatten in all seinen Erscheinungsformen nur dann, wenn die Sonne brutalstmöglich vom Himmel knallt. Schattenspender mögen wir. Sonst sieht das mit den verdunkelten Bereichen des Daseins anders aus. Ein Schattenreich macht uns Angst, auf die Schattenseite wollen wir normalerweise nicht. Spezialisten für Schattenboxen nehmen wir nicht sonderlich ernst.

Neben der staatsfeindlichen Schattenwirtschaft gibt es aber noch den vorübergehend zurückgestellten verfassungswidrigen Schattenhaushalt. Ihn zu managen, gelingt nur einem außerordentlichen Spezialisten. Seit heute wissen wir, wie er heißt: Wolfgang Schäuble wird neuer Finanzminister.

Der Mann ist zwar schon 67, aber offenbar unersetzlich für die deutsche Politik. Weil er so wahnsinnig viel Ahnung von Finanzen hat? Ein Zitat von ihm geht so:  “Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das.” Sehr vereinfacht gesagt, aber für den Anfang gar nicht schlecht.

Eventuell hat man ihn auch deshalb genommen, weil er wie kein anderer von der Mimik her den Schmerzens- beziehungsweise Krisenmann geben kann. Und: Weil er wie kein anderer Innenminister vor ihm (außer vielleicht Otto Schily) nach Wegen gesucht hat, um die Kommunikationsgewohnheiten der Bürger auszuspionieren, weiß er auf der anderen Seite ganz genau, wie sich unangenehme Wahrheiten vertuschen lassen.

So einer ist der Mann der Stunde, wenn Steuersenkung und Staatspleite zusammengehen sollen. Schattenmann, fahr Du voran!

Flocke geht – und keiner weint

Flocke geht, und keiner sagt Tschüss

Flocke geht, und keiner sagt Tschüss

Warum lieben manche Menschen Hunde so sehr? Richtig, weil es kaum ein treueres Wesen auf dieser Welt gibt als einen hechelnden Vierbeiner. Das lieben wir – aber wie anders sind wir selbst.

Das sehen wir gerade an Flocke. Als bekannt wurde, dass die kleine Eisbärin am 11. Dezember 2007 im Nürnberger Tiergarten geboren wurde, brachen alle Dämme. Zwar lief die Vermarktungsmaschine nicht ganz so heiß wie beim Berliner Eisbär-Baby Knut, aber für fränkische Verhältnisse war die Begeisterung schon enorm. Das bis dahin beliebteste Knuddel-Objekt der Stadt, Club-Trainer Hans Meyer, geriet in Vergessenheit und war auch bald seinen Job los.

Die Menschen drängten in Zoo, als wäre der Heiland vom Himmel gefallen. Eine Tribüne wurde vor dem Gehege aufgebaut, für die Besucherströme wurden Einbahnstraßen ausgewiesen, Flocke-Pflege Horst Maußner brachte Nürnberger Ur-Dialekt via ZDF einer ganzen Republik näher.Noch heute löst der Suchbegriff „Flocke“ bei Google 595.000 Treffer aus. Das Stichwort „Christkindlesmarkt“ sorgt für 107.000.

Aber wie das bei Menschen so ist: Wenn das Baby kein Baby mehr ist, passt es nicht mehr ins Kindchenschema. Das liebste Tier der Stadt geriet mehr und mehr in Vergessenheit. Spätestens ab ihrem neunten Lebensmonat war Flocke kaum noch interessanter als Giraffe oder Pinguin.

Jetzt meldet der Tiergarten, dass uns die Eisbärin verlässt. An der Seite ihres Gefährten „Rasputin“ soll sie im Zoo “Marineland” im südfranzösischen Antibes möglichst viele kleine Eisbären zur Welt bringen.

Und was sagen wir dazu? Gibt es einen Aufschrei? Fordern wir eine Flocke-Abschiedsshow. Nichts, wir nehmen die Angelegenheit zur Kenntnis. Wir sagen „Bassd scho“.

In einer Abendveranstaltung vor einigen Monaten habe ich einen führenden Klimaforscher gefragt, wie es sein kann, dass wir beim Anblick eines Mini-Eisbären aus dem Häuschen geraten, dass uns aber die Eisbären am Nordpol scheißegal sind. Er wusste keine Antwort.  Das Ex-Baby gibt uns da einen Hinweis. Wir haben jetzt ein kleines Nashorn.

"Keine Quelle". Es bleibt nur Wut

Der Leuchtturm Quelle bricht weg.

Der Leuchtturm Quelle bricht weg.

Ironie und Spott enden dort, wo der andere am Boden liegt. So ist das mit der Quelle. Sie wird abgewickelt. Es gäbe genügend Gründe, die frühere Führungsspitze des Versandhauses mit dem famosen Manager-Darsteller Thomas Middelhoff an der Spitze den Kakao zu ziehen. Aber das Schicksal der Beschäftigten ist einfach zu ernst.

Ich gehöre jedenfalls zu denen, für die eine Abwicklung dieses Unternehmens Quelle bis zuletzt völlig undenkbar war.  Was vielleicht auch daran liegt, dass ich im Schatten der Quelle aufgewachsen bin. Weshalb ich mich noch an Zeiten erinnern kann, als der Einkaufsbummel etwas Besonderes war. Ein Haus, in dem es alles gibt, war für mich als Kind einfach beeindruckend.

Nun also darf das Werbeliedchen von “Meine Quelle” in “Keine Quelle” umgetextet werden. Allgemeine Not wird deswegen nicht ausbrechen. Denn alles, was es dort gibt, verkaufen andere zu ähnlichen Preisen.

Aber wenn es so etwas wie eine fränkische Seele gibt, dann liegt darauf seit heute ein Schatten. Es stirbt ein Unternehmen, das nach meinem Gefühl noch mehr als die AEG zu unserer Region gehörte. Menschen brauchen ein gewisses Maß an Sicherheit, sie brauchen verlässliche Leuchttürme. Stürzt ein solcher ein, sorgt das für Unsicherheit und Hilflosgkeit. Was bleibt, ist Wut.

Schweinegrippe: Lasst doch den Politikern ihr Serum

Impfen tut gut. Auch den Politikern.

Impfen tut gut. Auch den Politikern.

Tut mir leid, ich kann es nicht mehr hören. Erstens das Wort “Schweinegrippe” und zweitens und drittens die Begriffe “Wirkverstärker” sowie “Zwei-Klassen-Medizin”. Lasst doch den Politikern ihren eigenen Impfstoff.

Sonst haben wir sie doch auch nicht so gern. In Umfragen, in denen es um die Menschen mit dem geringsten Ansehen geht, landen sie meist ganz unten. Kopf an Kopf mit Gewerkschaftsführern und Buchhändlern. Und in einer im Internet erfragten Liste der unbeliebtesten Berufe finden sich Politiker unter den Top Ten, nicht weit hinter Bestattern, Kanalarbeitern, Müllmännern und Investmentbankern, aber noch vor Klofrau und Metzger.

Solche Ergebnisse sowie die stetig sinkende Wahlbeteiligung signalisieren doch zweierlei: Wir wollen mit diesen Leuten nichts zu tun haben. Wir sind anders als die. Und zwar besser.

Mindestens sind wir Nicht-Politiker ehrlicher. Wie uns die Steuerlüge zu beweisen scheint. Dabei sollte aber doch gerade hier die Frage erlaubt sein, ob es überhaupt um eine Lüge handelt, wenn sowieso jeder weiß, dass Unmögliches versprochen wird. Erleben wir da nicht eine Form des Entertainments, nämlich Polit-Science-Fiction?

Oder, und das wäre tatsächlich schlimm, grassiert in bestimmten politischen Kreisen die völlig neue Steuergrippe? Ein Extra-Impfstoff wäre dann doch erst recht angebracht. Vielleicht mit einem kleinen Spritzer Wahrheitsdroge? Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie ihren mittelständischen Geheimdienst.

Wieder nix, Herr Seehofer!

Über Horst Seehofer zu lästern, fällt immer leichter. Bekanntlich hat er im Wahlkampf mit Versprechen und Komplimenten leichtfertig um sich geworfen.

Unter anderem nannte er das Nürnberger Herbstvolksfest anlässlich des Bieranstiches “das stimmungsvollste Volksfest in Bayern”. Trotz Oktoberfest-Konkurrenz. Und versprach von der Bühne herunter, dass es in Zukunft eine Live-Übertragung dieser Zeremonie im Bayerischen Fernsehen geben würde.

Gestern nun war BR-Intendant Thomas Gruber zu Gast im Nürnberger Presseclub. Auf das Seehofer-Versprechen angesprochen, stöhnte er zunächst: “Muss ich wirklich antworten”? Um das Seehofer-Versprechen danach kurz und schmerzlos abzuhaken:  “Das ist für uns völlig irrelevant.”

Wieder sieht man: Die CSU verbreitet keinen Schrecken mehr.