Jetzt glaubt es doch: Heinrich ist ein Star

Eines merke auch ich immer wieder: In diesem Land fehlt es an Vertrauen. Zum Beispiel in die prophetischen Fähigkeiten des Hirndübels. Ich will ja nicht angeben, aber ich habe hier am 23. Juni, gleich nach dem EM-Viertelfinale dargelegt, dass und warum Spanien Fußball-Europameister wird.

Gut. Jetzt also werde ich angesprochen, dass es doch arg übertrieben sei, dass ich Schäfer Heinrich zum Superstar erklärt habe. Es sei nicht angebracht, ihn auf eine Stufe mit Daniel Küblböck zu stellen. Stimmt schon. Wenn man sieht, wie komplett manche „Superstars“ inzwischen in der Versenkung verschwunden sind, dann hat sich Küblböck vergleichsweise gut gehalten. Die Halbwertzeit von Schäfer Heinrich wird erheblich geringer sein. Es sei denn, in zwei Jahren kommt heraus, dass er die“Bauer sucht Frau“-Kandidatin nicht vom Hof gelassen, sondern in einem von drei Schäferhunden bewachten unteriridischen Bunker weggesperrt hat.

Aktuell ist er aber ein Superstar. Wer das glaubt, soll mal hier klicken. Der emotionale Höhepunkt kommt nach um die vier Minuten.

Die Redaktion der RTL-Sendung versucht indes alles, um die öffentliche Erregung hochzuhalten. Im Trailer zur letzten Folge hieß es: „Heute bei Bauer sucht Frau: Bei Geflügelbauer Hansi werden die Eier geschrubbt.“

Dass die sich nicht schämen…