Sonntag, Oktober 26th, 2008

Tatjana Gsell gibt das allerletzte Hemd

gsell01.jpgWenn Gedanken zu Prophezeiungen werden… Wenn man an die grandiose Karriere der Tatjana Gsell zurückdenkt, hätte man sich immer zwei denkbare Lebenswege vorstellen können. Diese Frau würde entweder zu sagenhaftem Reichtum an der Seite eines arabischen Königssohnes kommen beziehungsweise dank geschickter Einheirat Platz 847 in der englischen Throfolge erringen. Oder sie müsste für das allerletzte Zipfelchen vom Ruhm ihr letztes Hemd verkaufen. Und so kommt es nun. Gsell war Botschafterin der Sexmesse “Venus 2008″, und wird, so der Veranstalter, bald in einem Film auch das Letzte geben. Ihren Körper.

Als “Werbekörper“ der Erotikmesse (so “Bild”) trug Nürnbergs einstieg Top-Society-Lady nur einen schwarzem Slip und zwei winzige Brustwarzenknöpfe.  In Berlin blickte sie so von zwei 400-Quadratmeter-Bannern. Dazu kamen bundesweit Hunderte Plakate in 700 Wartehallen und 150 Bahnhöfen.

Wartehallen, Bahnhöfe. Über viele Jahre hinweg hätte sich die geborene Oberfränkin Tanja Gick nicht einmal annähernd mit diesem Milieu abgegeben. Brachte es die gelernte Kosmetikerin an der Seite des 45 Jahre älteren Schönheitschirugen Franz Gsell doch zu beachtlichem Ruhm. Dank seiner Künste kam sie zu einem sagenhaften Körper, über die Schonheit ihres Gesichtes streiten sich die Kenner. Vor allem darüber, ob diese irgendeine Rolle spielt. Jedenfalls kam sie von der öffentlichen Aufmerksamkeit her ihrem Vorbild Verona Pooth ziemlich nahe. Seit ihr wurde als Nürnbergerin nur noch Eisbärmädchen Flocke ähnlich berühmt.

Die Gier nach einem Luxus-Lebensstil brachte sie aber auf die abschüssige Bahn.  Erst starb ihr angeblich geliebter Franz an den Spätfolgen eines Überfalls, schließlich brachte sie das Schicksal an die Seite des prolligen Prinzen Ferfried von Hohenzollern. Als “Sweetie” und “Foffi” sorgten sie für einiges Aufsehen, beide scheiterten erst, als sie unbedingt die Stufe von “Mörtel” und “Mausi” (das Wiener Opernball-Paar Lugner) erklimmen und im Fernsehen scheinbar ihre Traumhochzeit zelebrieren wollten. Tatsächlich war es ein Versuch, in die Schlagzeilen zu kommen.

Foffi zog die Reißleine – und seitdem ist es vorbei mit der großartigen Society-Lady. Dass sie auf ihrer Homepage einen mit ihrem Namen bemalten Helikopter zeigt, der über dem Hafen von Monaco schwebt, ist nur noch ein müdes Zucken.

Stattdessen zeigt es sich, dass sie vielleicht nie mehr zu bieten hatte, als einen vom Chirurgen geschickt geformten Körper. Selbst für die übelsten RTLII-Soaps ist sie inzwischen verbrannt. Nur das Sexbusinesss zeigt derzeit noch Interesse. Fragt sich nur noch: Hat irgendjemand Mitleid? Dann bitte vortreten.


Kategorie: Standard
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3 Kommentare

30. Oktober 2008
Deregulus

Ja, ich! (Vortret..)..

Und zwar mit den armen Teufeln, deren einziges Sexualleben im reinziehen von Pornos besteht.

Die Akteure in derlei “Kunstwerken” sind beliebig austauschbar, da ist es völlig egal, wer da gerade stöhnt. Ob Gsell, Maier, Müller oder Schmid, das kratzt doch kein Schwein.


6. Mai 2010
Henriette

ich weiß gar nicht, was es darübner noch zu berichten gibt. Die ist doch nur noch peinlich…..



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