Samstag, September 27th, 2008

Bayerische Krisen, seit die Buddhas weg sind

Ist schon seltsam. Irgendwie befinden sich Mittelfranken und Bayern in einem scheinbar unaufhaltsamen Abschwung scheinbar unverwundbarer Institutionen. Nach einem grandiosen Jahr der Franken mit Pokalsieg und dem politischen Aufstieg eines Nürnbergers bis ganz oben siecht erst der Club dahin, die Bayern liegen nur noch auf Platz 8 und in ein paar Stunden steht am Ende die CSU bei 50 minus X? Was ist bloß los???

Ich vermute, dass die letzte Leidenphase damit begonnen hat, dass Jürgen Klinsmann die Buddhas vom Trainingsgelände hat entfernen lassen. Ich habe ja bereits nachgewiesen, dass Buddha viel Fußball-Sachverstand mitbrachte. Hinzu kommt: In seiner bisher vorletzten Inkarnation schlug er als “Stan” Libuddha die besten Flanken der Republik. Derzeit definiert er als Trainer Bruno Labuddhia in Leverkusen das Thema Angriffsfußball neu.

Aber jetzt geben wir doch mal dem “Klinsi” Hoffnung. In den Gesprächen mit Uli Hoeneß sollte ihm unbedingt dieser Satz helfen: “Das beste Gebet ist Geduld.” Ist so, nach dem heutigen Spiel hat er selbst auf die Winterpause verwiesen. So ist der – ich wiederhole mich- Satz zu verstehen: “Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.” Und die Fans müssen halt warten, wenngleich: “Nur wenige sehen ein, daß Dulden geduldig macht.”

Das gilt auch beim Club, bei dem gleichwohl die Zügel enger gezogen werden müssen.  Denn: “Fehlt der Eifer, schwindet die Weisheit”. Hart arbeiten ist auf jeden Fall, Denken nicht. Denn Buddha sagt auch: “Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung.” Jeder mittelprächtige Torjäger weiß das.

Und Günther Beckstein? Was ist mit ihm, falls er mit dem Hubers Erwin untergehen sollte? Dann hilft vielleicht diese Erkenntnis: “Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet.” Und ansonsten wohl nur noch buddhistische Gelassenheit: “Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.” Soweit ich informiert bin, wollte Marga Beckstein mit ihrem Mann schon längst nach Tibet (oder wars Nepal) reisen. Und so schließt sich vielleicht auch hier der Kreis….


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