8. März 2010

Frauen fahren besser – wenn genug Platz zum Einparken ist

Selbstverständlich ist es an diesem heutigen Weltfrauentag völlig undenkbar, Frauen etwas Schlechtes nachzusagen. Es handelt sich bei ihnen ja in letzter Konsequenz um Wesen, ohne die menschliches Leben auf diesem Planeten nicht möglich wäre. Selbst der Papst gibt das zu – auch wenn er dabei vielleicht mit den Zähnen knirscht.

Und was soll denn dieser Satz? “Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist nur möglich, wenn die Frau sich unterordnet.” Das plapperte ein gewisser “Martialis” so etwa 40 vor Christus daher. Wahre spätrömische Dekadenz, also. Es hilft dieser Welt aber auch nichts, wenn eine linke Vereinigung am 8. März am Weißen Turm ...weiter lesen

6. März 2010

Armer Bruder Barnabas! Oberbayern ist ja sooo bedeutend.

Böser Bruder Barnabas, jetzt bist du weg.

Böser Bruder Barnabas, jetzt bist du weg.

Was ist das bloß wieder für eine dumme Affäre? Weil er angeblich allzu überspitzt formuliert hat, und deshalb heftig attackiert wurde, stellt Michael Lerchenberg ...weiter lesen

2. März 2010

Ring der Wiederkehr (2): Loddar wieder bei Liliana. Käßmann lauert

Der Ring der Wiederkehr macht alles immer nur schlimmer? Wem immer ich mit meinem jüngsten Beitrag zu Nietzsche, DSDS und Merkel den Blick in den gähnenden Schlund der Hoffnungslosigkeit gelenkt habe, sage ich nun: Ich bereue, ziehe zurück, dementiere. Denn Lothar Matthäus ist wieder bei Liliana.

Es gibt also auch die fröhliche Wiederkehr. Ja, es gibt hoffnungsvolle News aus der Welt der Schönen und Reichen. Loddar stellte in einem Interview klar: “Unsere Liebe war nie erloschen.” Und fügte an: “Die Liebe ist doch keine Glühbirne, die man einfach so ausknipsen kann.” Die süße, zuletzt gar wenig fotografierte Liliana wiederum beschwor: “Ich benutze ...weiter lesen

1. März 2010

Im Ring der Wiederkehr: DSDS und die Politik

Gesanglich der Einäugige unter den Blinden: Mehrzad Marashi.

Gesanglich der Einäugige unter den Blinden: Mehrzad Marashi.

Es war der geniale, letzten Endes aber ziemlich irre Philosoph Friedrich Nietzsche, der die Menschen im „Ring der ewigen Wiederkehr“ gefangen. ...weiter lesen

26. Februar 2010

Spaß gefällig? Ich empfehle Loriot!

Weil gleich Wochenende ist, will ich meinen Leserinnen und Lesern einfach mal knapp vier Minuten puren Spaß gönnen. Loriots Telecabinet von 1972 – mit Werbungs-Persiflagen und Wissenwertem zu meinem Lieblingshund, dem Mops.

Viel Vergnügen!

YouTube Preview Image

PS: Eventuell spielt das Layout des Blogs verrückt. Die weiteren Beiträge sind noch da. Weiter unten.

25. Februar 2010

Bischöfin Käßmann: Erst richtig dumm, dann klug

Schon seltsam: Da denkt man sich, dass man als fröhlicher Blogger zu jedem x-beliebigem Ereignis ein paar witzige Bemerkungen parat hätte. Aber dann kommt Bischöfin Margot Käßmann. Und man spürt, dass in diesem Fall ein Satz völlig reichen würde. Da hat jemand einen saudummen Fehler begangen, anschließend aber alles richtig gemacht.

Musste dieser Rücktritt sein? Logisch, ja. Er war die einzige Möglichkeit für Margot Käßmann, um einigermaßen schadensfrei aus der Schusslinie zu kommen. Für Boulevardjournalisten ist ihr Fall doch wie gemalt. Eine Sünde in der Kirche zieht immer. Und wenn dann auch noch eine Frau als Kirchenführerin etwas macht, was man eigentlich nur ...weiter lesen

23. Februar 2010

Jürgen Rüttgers, ein Mann wie Paris Hilton

"Ich sag jetzt gar nichts mehr…": Jürgen Rüttgers.

Das ist richtig dumm gelaufen, für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers. Da steht er kurz ...weiter lesen

21. Februar 2010

Hasi und Sabberschnute: Kosenamen können Lustkiller sein

So, jetzt ist aber genug geschimpft über Bischof  Mixa. Einen Beitrag widme ich ihm noch. Denn der Mann braucht Hilfe in seinem Kampf gegen den überbordenden Sexualtrieb der Gesamtbevölkerung. Tun wir was. Geben wir uns süße Kosenamen. Denn das sind zuverlässige Lustkiller.

Darauf hat gerade die Zeitschrift “Petra” die Welt hingewiesen. Sie macht dass, was Frauenmagazine mindesten einmal im Quartal tun: Sie versucht sich an Antworten auf die angeblich heikelsten Beziehungsfragen. Dabei widmet sie sich auch den psychosozialen Folgewirkungen verbaler Liebkosungen.

Demnach zeigen nette und originelle Spitznamen zwar, wie einzigartig Partnerin oder Partner angesehen ...weiter lesen

21. Februar 2010

Die kleine Sonntagspredigt: Horoskope lesen ist gottlos

Die Aufregung um den famosen katholischen Sexualtherapeuten Walter Mixa scheint sich allmählich wieder zu legen. Dennoch: Das Interesse an tiefgründiger Orientierung in Glaubens-, Lebens- und Liebesfragen ist vorhanden. Selbst bei den Leserinnen und Lesern meines Blogs.

Das hat mir mein Statistik-Tool gerade mitgeteilt. Danach belegt das Video eines fränkischen Hobby-Missionars, der bei YouTube unter dem Künstlernamen “JesusunserRetter” der Frage “Hast Du den Schlüssel zum Himmel”

nachgegangen ist,  bei den Klickzahlen zu meiner völligen Überraschung den 25. Platz unter 455 Beiträgen.

Nun, es ...weiter lesen

19. Februar 2010

Bischof Mixa: Die Bibel als Brett vor dem Kopf

Walter Mixa, der Schrecken der 68-er.Wer partout nicht akzpetieren will, dass die Wirklichkeit  anders ist, als er sie selber gerne haben möchte, lebt sein Leben als Fundamentalist. Eine klerikale Erscheinung in diesem Sinne ist der Augsburger Bischof  Walter Mixa. In der Debatte um sexuellen Missbrauch durch Priester macht er die sexuelle Revolution der späten sechziger Jahre ...weiter lesen

15. Februar 2010

Was macht der Westerwelle mit den roten Händen…

Was macht Herr Westerwelle mit der roten Farbe?

Fasching? Von wegen? Zwar hantiert unser Außenminister und neuerdings wieder hyperaktiver  Sozialpolitiker Guido Westerwelle auf unserem Bild offenbar mit Theaterschminke. ...weiter lesen

14. Februar 2010

DSDS 2010: Eine Pleite für den Feminismus

Die Fernsehkritik ist eigentlich nicht mein Feld. Aber beim Zappen in die erste Entscheidungsshow von „Deutschland sucht den Superstar“ wurde mir klar: Der Feminismus hat nicht gesiegt. Das muss einfach raus.

Anders ist kaum zu erklären, dass eine im allgemeinen Personalwesen gängige Formulierung bei der Publikumswahl der zehn Finalisten völlig negiert wurde. „Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt“ heißt es in Stellenanzeigen. „Bei gleich schwacher Gesangsleistung wählen wir Männer“, meinten die Menschen an den Telefon-Endgeräten.

Und was dann aufgeführt wurde, müsste frauenbewegte Menschen schlichtweg entsetzt haben. Männliche Sieger, ...weiter lesen

13. Februar 2010

An superscharfe Oberpfälzer will ich nicht glauben

Selbsverständlich steht es mir nicht zu, die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen zu kritisieren. Aber es gibt eben eben Zeitungsartikel, bei denen ich mir nach dem Lesen in größtmöglicher Heftigkeit sage: “Ich kann das nicht glauben. Ich werde das nicht glauben. Vor allem: Ich will das nicht glauben.”

So ging es mir gerade wieder bei dieser Geschichte, die in den Nürnberger Nachrichten unter der Überschrift

Die Lust wohnt in der Oberpfalz

erschienen ist. Sollte es wirklich so sein, dass es die “Moosbüffel” toller treiben als die Mittelfranken? Oder gar die von jeglichen ...weiter lesen

12. Februar 2010

Valentinstag: Liebesbeweise auf ziemlich dünnem Eis

Wenn man anderen Menschen zuhört, dann ist der Valentinstag so etwas wie die FDP oder das DSDS des Schenkens. Keiner ist oder war je dafür, keiner hat etwas davon gesehen oder gehört. Und doch wer­den die Floristen am Ende dieses Hochfestes der Liebenden am kom­menden Sonntag entweder reif fürs Sauerstoffzelt sein oder fröhlich in den teuersten Bars zechen.
Weil der Blumentag vom einschlä­gigen Handel erfunden wurde, ist der Zwang zum Mitmachen nicht hundertprozen­tig. Bei der Ziel­gruppe, den Män­nern, greift er jedoch massiv. Also fragt sich: welche Blume, welche Farbe, welche Größe? Und da lauert die Gefahr.
Nehmen wir die rote Rose. Sie gilt als Zeichen für ...weiter lesen

11. Februar 2010

“Anstrengungsloser Wohlstand”: Nervensäge Guido und Papa Boris

Seufz! Es wäre doch, gerade weil`s draußen so unaufhörlich schneit, höchste Zeit für eine gute, schöne, lustige, hoffnungsvolle Nachricht. Jedoch, diese Welt ist grausam. Wunderschöne Tier- und Pflanzenarten sterben aus – die Existenz der FDP dagegen ist möglich. Deren Ober-Lautsprecher Guido Westerwelle hat es jetzt geschafft, in Zusammenhang mit Hartz IV von Wohlstand zu reden.

Gut, man soll mit den Liberalen ein bisschen Nachsicht üben. Etwa mit Blick darauf, dass der junge Doktor Philipp Rösler offenkundig gar nichts auf die Reihe bekommt. Das ist okay, denn unser Gesundheitssystem ist dermaßen durchgeknallt, dass kaum jemand unter einer Einarbeitungszeit von mindestens ...weiter lesen