Wenn der Weihnachtsmann winkt

Einmal werden wir noch wach. . . Auf der Fürther Freiheit winkt der Weihnachtsmann freundlich zum Abschied vom Markt. Jetzt übernimmt das Christkind. Wie gute Kooperation ausschaut, konnte man übrigens bei den beiden hier lernen: Wer mochte, durfte nämlich beim Weihnachtsmann Briefe ans Christkind einwerfen. Ob’s geklappt hat mit der Wunschvermittlung? Wird sich jetzt zeigen. Sicher ist: Egon und Rosa wollen auch 2017 wieder ins Rennen gehen.

Fotos: -res-

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Vorfreude hoch drei

Die drei von der Feststelle auf der Fürther Freiheit wecken Vorfreude. Obwohl – die Chancen, dass wir bald durch frischen Schnee stapfen können, sind laut Wetterbericht nicht sehr groß. Der Weihnachtsmann lässt auch noch ein paar Tage auf sich warten. Was bleibt? Marc Vogel, der Gaukler vom Mittelaltermarkt, natürlich. Bis Freitag geht das bunte Programm hier und auf dem Weihnachtsmarkt weiter. Und dann, Kinder, wird’s was geben. . .

Foto: Hans-Joachim Winckler

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Höchste Eisenbahn für den Weihnachtsmann

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Es gehört zu den Geheimnissen von Weihnachten, dass es immer so plötzlich kommt. Gut, es gab Anzeichen. Das muntere Treiben auf der Fürther Freiheit, zum Beispiel. Dieser kolossale Lichterbaum am Centaurenbrunnen. Die kurzweilige Budenpracht am Waagplatz. Die opulente Deko im City Center.

Trotzdem.

Vom Überraschungseffekt kann auch die freundliche Frau in der Post am Bahnhofsplatz ein besinnliches Lied singen. Kunde für Kunde tritt an ihren Schalter. Brief, Päckchen und Paket werden vor ihr abgelegt und jeder hat nur eine einzige Frage: „Kommt das noch vor Weihnachten an?“ Zuvorkommend errechnet die Frau Wahrscheinlichkeiten, riskiert Prognosen. Kurz vor Feierabend hat sie dann selbst eine Frage: „Kann nicht mal Anfang Dezember in der Zeitung stehen, dass die Feiertage wieder am 24. Dezember beginnen?“

 

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Süßer die Engel nie klingen

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Engel im Anflug auf Fürth. Mag auch die Zukunft des City Centers nach wie vor im Dunkeln liegen – die Deko jedenfalls lässt sich nicht hängen. Auf güldenen Trompeten blasen die Putten und schimmernde Weihnachtskugeln spiegeln jeden Besucher.

Auf dem nahen Weihnachtsmarkt hat Lena Boog als Fürther Christkind dazu aufgefordert, im Advent Zeit für Besinnlichkeit einzuplanen. Wie dieser Bitte nachgekommen wird, haben Passanten den FN verraten: „Strategien für die Suche nach Besinnlichkeit“

Foto: Hans-Joachim Winckler

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Da guckst du

 

Herbstsonne

Da stellt man sich auf Winterschlaf ein und will es sich mal wieder gemütlich machen, aber was ist? Sonne, Terrassentemperaturen und nirgendwo Nebel. Goldener November nennt sich das jetzt wohl.

Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass am 27. November endlich Wetter und Jahreszeit bilderbuchmäßig zusammenpassen. Dann wird nämlich der Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit eröffnet. Und wer will schon schwitzend seinen Glühwein schlürfen?

Ganz andere Fragen beschäftigen augenscheinlich das emsige Eichhörnchen, das die freundliche Witterung nutzt. Wie? Das verrät: „Ein Tag im Leben eines Fürther Eichhörnchens“

Foto: Hans-Joachim Winckler

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Oh, Blautonne

Was für ein wohliges Gefühl, wenn beim Aufwachen als erster Gedanke ein „Heute ist Samstag“ durchs Hirn plätschert. Keine Termine. Ein bisschen dekorieren. Sauber machen, die Verwandtschaft naht schließlich. Aber wer wird sich damit stressen?

Drauß’ von Poppenreuths Straßen erklingt fröhlicher Schall. Die Müllabfuhr. Die Müllabfuhr? Am Samstag? Verflixt noch eins. Die blauen Tonnen sind dran. Die einzigen ihrer Art, die voll bleiben, wenn verschlafene Tonnenbefüller vergessen, die Dinger an die Straße zu rollen. . .

. . . Die Männer am Müllauto erweisen sich als Gentleman. Frauen, die im Nachthemd angerannt kommen und mit panischem Gesichtsausdruck eine Blautonne hinter sich herziehen, bis sie  ausrutschen, übers Glatteis schlittern und um Haaresbreite von der eigenen Tonne überrollt werden, sehen sie jeden Tag. Da gucken sie gar kein ein zweites Mal hin. Danke, Jungs.

Bleibt noch die Sache mit der Deko. Kann man übertrieben finden, tun aber die wenigsten. Immerhin steht das Schmücken in einer aktuellen Statistik auf Platz vier der schönsten Weihnachtsaktivitäten. Noch vor dem Kirchbesuch übrigens. In unserem Fall erübrigt sich der Aufwand. Im fahlen Licht des inzwischen grauenden Morgens fällt auf dem Teppichboden ein Muster auf, das gestern definitiv noch nicht da war. Ein Mitglied des festlich gestimmten Haushalts, das auf Nennung verzichtet, hat in der Nacht die Zahnpasta verkleckert. Blöderweise bin ich anschließend auch noch reingetreten und hab’ das Zeug flächendeckend verteilt. Der schmückende Effekt wird überbewertet. Trostversuche („Sieht aus wie Schneeflocken, wolltest du nicht weiße Weihnachten?“) kommen auch nicht gut.

Unsere Blautanne, die darauf harrt, geschmückt zu werden, bleibt jetzt erst einmal so, wie sie ist. Später beim Gang über den Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit, sieht das plötzlich wie eine richtig gute Idee aus. Oder fordern die Ziegen in der lebenden Krippe, diese klugen Tiere, etwa Beilagen zu ihrem immergrünen Festmenü?

 

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Besinnlich glühen

So kurz vor dem ersten Kerzenschimmer am Adventskranz kann es einem schon warm ums Herz werden. Es ist aber auch zu schön. Und das liegt nicht daran, dass Fürth in Sachen Weihnachtsmarkteröffnung einen 24-Stunden-Vorsprung gegenüber einer gewissen Nachbarstadt hat.

Nein, da ist mehr. Wenn wir nun Glühwein bechern, dann tun wir das nämlich mit einem beschaulichen Grinsen. Schmücken doch Waltraud und Mariechen quasi als Fürther Ober-Engele eine Reihe ganz besonderer Tassen. Weiter lesen

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Niko in Aspik

Von drauß’ vom Walde kommt er her und er muss sagen, es regnet sehr. . . Machen wir uns nichts vor, so ein Nikolaus in Aspik hat’s nicht leicht. Mit leuchtenden Kinderaugen hat er gerechnet. Vielleicht auf Gedichte gehofft. Ein paar ernste Worte hätte er gerne gesagt. Zu denen zumindest, die nicht artig waren. Und jetzt? Steht er auf dem Fürther Weihnachtsmarkt und kriegt nicht mal einen Regenschirm ab, sondern bloß eine blöde Plane.

Wobei der Gute in diesen Tagen nicht alleine ist. Nicolas Sarkozy, zum Beispiel, hat Carla Bruni geheiratet. Eine Frau, die nicht einfach Model war. Nein, Super-Model galt bei ihr als völlig zulässige Berufsbezeichnung. Modisch ist Carla auch als junge Mutter ein Hingucker. Und mit wem verbringt ihr Gatte derzeit seine Tage?

Sarkozys Verhältnis zu Angela Merkel, das kann man in der „Tagesschau“ sehen, ist prima. Ob er Hosenanzüge mag? Man weiß es nicht. Ahnt aber was.

Ein Phänomen, das sich übrigens auch einstellte, als Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei ihrem Auftritt im „Star Quiz“ der ARD bekannte, sie habe sich schon als junges Mädchen gewünscht, Herbert Feuerstein als Quiz-Partner zu bekommen. Der so Gelobte wurde leider nicht befragt, wen er sich denn als Frage-Partnerin erhofft hatte. Feuerstein blieb stumm.

Also, lieber Nikolaus vom Fürther Weihnachtsmarkt, was lernen wir daraus? Plane tragen ist schick, wenn man’s genau betrachtet.

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Nikolausbrille

Heute Nachmittag wurden in Poppenreuth Menschen gesichtet, die in der Novembersonne – bitte, wie das allein klingt: Novembersonne! – auf der Terrasse ihren Kaffee genossen. Inklusive Streuselkuchen. Nun gut, kuschelige Fleecedecken waren auch im Spiel. Trotzdem.

Mag sein, dass das jetzt Maulen auf hohem Niveau ist, aber wie soll’s einem bei diesem Wetter besinnlich im Gemüt werden? Nieselregen müsste gefälligst auf dem Programm stehen. Grau in Grau darf’s sein und im Wetterbericht können ruhig Wörter wie „garstig“ auftauchen. Ganz nebenbei sei auch die Frage erlaubt, womit man denn im Moment eine gescheite Novemberdepression begründen soll?

Die große Entscheidung lautet allerdings: Sonnst du noch oder schmückst du schon? Schließlich ist der erste Advent bereits in Rufweite. Ein paar unentwegte Zeitgenosse haben sich dem Kalender gebeugt und Lichterketten montiert. Andere können sich einfach nicht von den Geranien trennen, die sich tapfer im Balkonkasten festkrallen.

Nun kann man natürlich sagen, dass zum Beispiel in der Rosenstraße dekomäßig das Thema ohnehin eindeutig vorgegeben ist. Außerdem hat gerade ein Oberfranke bewiesen, dass ein bisschen Umdekorieren – Brille weg, Gel aus der Tolle gewaschen – auch keinen großen Unterschied macht.

Auf der Fürther Freiheit sieht das allerdings ganz anders aus: Da laufen sich auf dem Weihnachtsmarkt, der am 24. November eröffnet wird, schon die Nikoläuse warm – wenn es sein muss, spendieren wir den Jungs halt eine Sonnenbrille.

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