Wenn der Weihnachtsmann winkt

Einmal werden wir noch wach. . . Auf der Fürther Freiheit winkt der Weihnachtsmann freundlich zum Abschied vom Markt. Jetzt übernimmt das Christkind. Wie gute Kooperation ausschaut, konnte man übrigens bei den beiden hier lernen: Wer mochte, durfte nämlich beim Weihnachtsmann Briefe ans Christkind einwerfen. Ob’s geklappt hat mit der Wunschvermittlung? Wird sich jetzt zeigen. Sicher ist: Egon und Rosa wollen auch 2017 wieder ins Rennen gehen.

Fotos: -res-

Vorfreude hoch drei

Die drei von der Feststelle auf der Fürther Freiheit wecken Vorfreude. Obwohl – die Chancen, dass wir bald durch frischen Schnee stapfen können, sind laut Wetterbericht nicht sehr groß. Der Weihnachtsmann lässt auch noch ein paar Tage auf sich warten. Was bleibt? Marc Vogel, der Gaukler vom Mittelaltermarkt, natürlich. Bis Freitag geht das bunte Programm hier und auf dem Weihnachtsmarkt weiter. Und dann, Kinder, wird’s was geben. . .

Foto: Hans-Joachim Winckler

Geheimnisvolle Zeit

WeihnachtsschmuckLieber Weihnachtsmann, natürlich weißt du, was für ein gefährliches Pflaster so ein irdischer Haushalt ist. Zwischen Kühlschrank und Schreibtisch passieren die meisten Unfälle, brechen unglaublich viele Knochen und von den blauen Flecken wollen wir gar nicht erst reden.

Deshalb hoffen wir doch sehr, dass du auch die „DGUV Information 208-016“ in deinem Rucksack hast. Die Publikation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist nämlich eine „Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten“. Ein erleuchtendes Werk. Sieht aber so aus, als ob du zum Beispiel weißt, dass „Mehrzweckleitern in der Gebrauchsstellung ,Stehleiter mit aufgesetzter Schiebeleiter‘ nur bis zur fünftobersten Sprosse“ bestiegen werden sollen. An diesem festlich beleuchteten Haus in Poppenreuth stehst du jedenfalls absolut korrekt. Fragt sich freilich, wie es für dich nun weitergeht?

Wird nicht verraten, sagst du? Dann schauen wir halt ab und zu heimlich um die Ecke . . .

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

 

 

 

Drachen über Poppenreuth

GustavstraßeEs ist ja nicht so, dass wir den November lieben. Aber das Wetter sollte sich doch bitte nach dem Kalender richten. Die Deko einer Kneipe, die FN-Fotograf Hans-Joachim Winckler in der Gustavstraße entdeckte, fügt entschlossen zusammen, was nicht zusammengehört. Aloha-Sonnenschein-Gefühle und der Weihnachtsmann gehen auch hier nur zwangsläufig eine Beziehung ein. Still und leise, versteht sich.

In Poppenreuth macht man wenigstens aus der steifen Brise, die sich in die beunruhigende Wettermelange einmischt, das Beste. Gut, wenn man wie Jakob und Simon aus Kinderzeiten noch einen Drachen im Keller hat. Und, ja, er fliegt. Richtig gut sogar. Wenigstens das fühlt sich jetzt wie Herbst aus dem Bilderbuch an.

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Höchste Eisenbahn für den Weihnachtsmann

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Es gehört zu den Geheimnissen von Weihnachten, dass es immer so plötzlich kommt. Gut, es gab Anzeichen. Das muntere Treiben auf der Fürther Freiheit, zum Beispiel. Dieser kolossale Lichterbaum am Centaurenbrunnen. Die kurzweilige Budenpracht am Waagplatz. Die opulente Deko im City Center.

Trotzdem.

Vom Überraschungseffekt kann auch die freundliche Frau in der Post am Bahnhofsplatz ein besinnliches Lied singen. Kunde für Kunde tritt an ihren Schalter. Brief, Päckchen und Paket werden vor ihr abgelegt und jeder hat nur eine einzige Frage: „Kommt das noch vor Weihnachten an?“ Zuvorkommend errechnet die Frau Wahrscheinlichkeiten, riskiert Prognosen. Kurz vor Feierabend hat sie dann selbst eine Frage: „Kann nicht mal Anfang Dezember in der Zeitung stehen, dass die Feiertage wieder am 24. Dezember beginnen?“

 

White Christmas gepfiffen

Weihnachten

561 000 Ideen hat Google, gibt man das Stichwort „Weihnachts Outfit“ ein. Fürther können sich das schenken. Das Modell, das in der Fußgängerzone zu bewundern ist, zeichnet flauschige Eleganz aus. Einfühlsam ist hier nicht zuletzt das Thema weiße Weihnacht gelöst. Daraus soll nämlich mal wieder nichts werden. Schuld daran sind Atlantikluftmassen, sagen Wetterkundler. Wer sich für das samtige Fürther Ensemble entscheidet, kann den damit verbundenen lauen Temperaturen getrost trotzen. Die Ärmel – aufgemerkt – fallen nämlich ab, zieht man an den kessen Schleifen.

Wenn da nicht selbst Bing Crosby auf sein „White Christmas“ pfeifen würde.

Wenn der Nikolaus kommt

Nikolaus

Alle Jahre wieder zieht er am 6. Dezember durch die Lande. In Köln gab es jetzt sogar eine Nikolaus-Ausbildung, für alle, die in das traditionelle Kostüm schlüpfen wollen. In Fürth weiß Pfarrer Rudolf Glauche von der St. Nikolaus-Pfarrei mehr über diesen Gedenktag: „Nikolaus war ja Bischof in Myra, in der heutigen Türkei. Es ist interessant, dass es einen Mann gegeben hat, der über Jahrhunderte nicht vergessen wurde, sondern bis in unsere Tage als Vorbild dient.“ Sein Einsatz für Menschen in Not habe sich in zahlreichen Legenden niedergeschlagen.

Gar nicht freuen kann sich Rudolf Glauche über Schokofiguren im Weihnachtsmann-Outfit. „Das ist eine rein kommerzielle Erfindung, hinter der überhaupt keine Aussage steht. Ich hoffe sehr, dass der Nikolaus nicht davon verdrängt wird.“

Foto: Hans-Joachim Winckler