Sag‘ zum Abschied leise „Wow“

Großer Bahnhof für Rudolf Maison. Der Bildhauer, der den Fürther Centaurenbrunnen schuf, steht derzeit im Historischen Museum seiner Heimatstadt Regensburg  im Zentrum einer großen Ausstellung. Seine Skulptur vor dem Fürther Hauptbahnhof ist ein Doppel-Denkmal und würdigt neben der ersten deutschen Eisenbahn auch die Einrichtung einer zentralen Wasserversorgung in der Kleeblattstadt. In Regensburg ist das monumentale Werk nicht nur auf dem Plakat zur aktuellen Schau, sondern auch auf dem Titel des Katalogs zu bewundern.

Seit 1890 wird in Fürth jeder, der mit dem Zug anreist und aus der Bahnhofshalle tritt, von der Vorderseite des kraftstrotzenden Fabelwesens aus Mann und Pferd begrüßt.

Aber hatte man bei der Aufstellung überhaupt eine Wahl? Die Kehrseite? Ernsthaft jetzt? Nein.

Die beeindruckende Rückenpartie darf bewundern, wer sich auf den Weg zum Bahnhof macht, um Fürth auf dem Schienenweg zu verlassen. Da denken wir uns einfach mal gar nichts dabei und sagen nur zum Abschied leise „Wow“.

Foto: res