Was übrig bleibt

Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich im besten Fall wie ein kurzes Atemholen an. Die Brücken zu 2016 sind eigentlich schon abgebrochen, bis die Raketen zu Begrüßung von 365 frischen Tagen funkeln, bleiben aber noch ein paar Stunden.

Im Recyclinghof an der Gebhardtstraße sind die Tage ebenfalls gezählt, im Frühjahr steht ein Umzug an. Trotzdem hat irgendjemand zusammengestellt, was Brauchbares übrigblieb. Vorbildlich, oder?

In diesem Sinn dann: Tschüss 2016 und auf ein gutes Neues!

Foto: Hans-Joachim Winckler

Frühlingsgefühle im Recyclinghof

IMG_3702Ach ja, die Liebe im Frühling. Muss nicht jedem beim Anblick dieses zarten Stilllebens das Herz aufgehen?

Eher nicht so, sagen Sie? Merkwürdig.

Ist es denn nicht unfassbar romantisch, dass irgendjemand dieses Relikt der Nullerjahre vor den Containern des Recyclinghofs in Atzenhof gerettet hat? Geradezu liebevoll wurde das Plakat, das einst der, sorry, letzte Schrei war, dort drapiert, wo Deko üblicherweise eine untergeordnete Rolle spielt.

Frühling halt.

Foto: Rempe