Das geht der Katze auf den Kürbis

Uah. Das ist ja schauerlich. Jetzt kommt wieder die Kehrseite der Kürbissuppe zum Vorschein. Während das feine Innenleben des Monstergemüses auf dem Herd vor sich hinköchelt, darf das Äußere zurechtgeschnitzt werden.

Ein Brauch, der sich hierzulande schneller verbreitet hat, als einer „Simsalabim“ sagen kann. Die Kelten riefen das Geisterfest allerdings schon vor gut 2000 Jahren, nun ja, ins Leben. Wobei ihnen garantiert nicht dämmerte, dass der Gruselkult zum echten Verkaufsknüller mutieren würde. Gut 200 Millionen Euro spült das Herbstgrauen Jahr für Jahr in die Kassen der unterschiedlichsten Branchen, schätzt zumindest die „Fachgruppe Karneval im  Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie“. Wachstums-Potential in Sachen Halloween sieht man da übrigens für die kommenden Jahre und weist daraufhin, dass – kein Spaß – ungezählte Amerikaner auch ihren Haustieren ein schickes Spuk-Kostüm kaufen.

Ein prompter Selbstversuch ergab allerdings: Poppenreuther Katzen lehnen Halloween-Outfits ab.

Fotos: Hans-Joachim Winckler und Marvin Rempe