Wenn der Weihnachtsmann winkt

Einmal werden wir noch wach. . . Auf der Fürther Freiheit winkt der Weihnachtsmann freundlich zum Abschied vom Markt. Jetzt übernimmt das Christkind. Wie gute Kooperation ausschaut, konnte man übrigens bei den beiden hier lernen: Wer mochte, durfte nämlich beim Weihnachtsmann Briefe ans Christkind einwerfen. Ob’s geklappt hat mit der Wunschvermittlung? Wird sich jetzt zeigen. Sicher ist: Egon und Rosa wollen auch 2017 wieder ins Rennen gehen.

Fotos: -res-

Sei doch kein Frosch

Fürther GArtenmarkt auf der Freiheit2600 Arten von Fröschen soll es weltweit geben. Diese beiden hier sind eine ganz spezielle Fürther Spezies, das lässt sich schön an ihrem ausgeprägt heiteren Grünton erkennen. Kurzfristig haben sie es sich auf der Freiheit gemütlich gemacht, was am Wetter liegen mag – man mag es in diesen Kreisen halt gerne feucht. Was in diesem Mai in den vergangenen Tagen nicht schwer zu finden war. Aber lassen wir das. Es soll jetzt heiterer werden.

Wir hören das gerne, ihr Frösche.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Hier kriegt jede Möhre die Kurve

Buon giorno ItaliaLiebling, du hast den Dreh raus. Ein Kompliment, das in Zukunft möglicherweise öfter in Fürther Küchen für Begeisterung sorgt. Wie Möhre, Zucchini und Co so ausnehmend schick in Form kommen, wissen die Gemüsespiralspezialisten von „Buongiorno Italia“. Noch bis zum Wochenende bieten die Händler italienische Spezialitäten auf der ehemaligen Bustrasse zwischen Freiheit und Adenaueranlage an.

Freilich könnte man als zeitoptimierter teutonischer Sparschäler fragen, warum gesundes Grünfutter überhaupt so kunstvoll angerichtet werden soll? Eine kurze Umfrage in Fürther Kinderkreisen gibt die Antwort: „Weil es dann nicht mehr so gemüsig aussieht.“

Na dann, legt euch in die Kurve, ihr Möhren.

Fotos: Hans-Joachim Winckler

Buon giorno Italia

HipHop und Fans auf der Freiheit

FrühlingsmarktVier Mädels auf dem Fürther Frühlingsmarkt. Sehen die aus, als ob gleich eine Runde Karussell ansteht? Natürlich nicht. So cool posen HipHopperinnen beim Shooting. Hinter der Kamera steht die Münchner Fotografin Ha Ny Phan, die aus Nürnberg stammt, und dazu ein ganz neuer Fan-Club, der sich auf der Freiheit spontan gebildet hat.

Wir finden: Auch ganz schön cool, oder?

Frühlingsmarkt

Foto: Hans-Joachim Winckler

Ein glänzender Start

Weihnachtsmarkt FürthPsst. Leise. Nicht stören. Sind die Kleinen im Kinderzimmer und lauschen nicht? Gut. Wir verraten jetzt nämlich, was Fürths zauberhaftes Christkind Lena Boog gegen das Lampenfieber macht: Ein Hauch von Lip Gloss sorgt für eine ruhige Hand, wenn wenige Minuten vor dem Prolog das Lampenfieber steigt.

Lena Boog hat ihre zweite Amtszeit perfekt begonnen und alle begeistert, die auf der Fürther Freiheit dabei waren. Wir fragen uns jetzt bloß, ob hier nicht ganz zufällig enthüllt wurde, warum wir Jahr für Jahr so sehnsüchtig aufs Christkind warten. . .

Foto: Edgar Pfrogner

Entspannt grinsen und feiern

Baustelle Banderbacher StraßePfingsten ist ein wunderbares Fest. Richtig, Weihnachten und Ostern sind das auch. Der Unterschied? Pfingsten ist so herrlich frei von jedem Deko-Drang. Wer nicht die unbezwingbare Lust verspürt, einen Ochsen zu schmücken, der kann sich ganz entspannt hinhocken, ein tiefsinniges Grinsen aufziehen und in angenehme Denkstarre verfallen. Das ist eine feine Sache, die durchaus Wettkampfcharakter hat, wenn man zum Beispiel gegen eine Schnecke antritt. Muss man aber nicht.

In Fürth muss man noch nicht mal rumsitzen. Man kann wippen, schnipsen, klatschen, feiern, springen, pogen, hüpfen. Denn auf der Freiheit ist New-Orleans-Festival-Zeit. Umsonst und im Freien. Und tiefsinniges Grinsen ist hier auch erlaubt.

Wie gesagt. Pfingsten ist ein wunderbares Fest.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Glitzern mit Gauklern

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Weihnachtsmarkt und mittelalterliches Treiben harmonieren in Fürth Seite an Seite. Marc Vogel, alias Gaukler Oscar, zeigt persönlich, wie man sich das vorstellen darf. Noch mehr Futter für die Fantasie verbreitet der Mann, der laut eigenem Bekunden „fast alles anzündet“, wenn er mit schöner Regelmäßigkeit die Fürther Freiheit funkeln lässt – ganz egal, wie das Wetter ist. Ein Zugeständnis an die vorüberziehende Regenfront gibt es allerdings doch: Nicht heute, sondern Freitag, 19. Dezember, soll es noch mehr Glanz geben: Ab 19.30 Uhr ist  dann „Sternenzauber“ mit festlichem Barockfeuerwerk am Paradiesbrunnen angesagt.

Dann lass‘ mal glitzern, Oscar.

Da guckst du

 

Herbstsonne

Da stellt man sich auf Winterschlaf ein und will es sich mal wieder gemütlich machen, aber was ist? Sonne, Terrassentemperaturen und nirgendwo Nebel. Goldener November nennt sich das jetzt wohl.

Bleibt eigentlich nur die Hoffnung, dass am 27. November endlich Wetter und Jahreszeit bilderbuchmäßig zusammenpassen. Dann wird nämlich der Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit eröffnet. Und wer will schon schwitzend seinen Glühwein schlürfen?

Ganz andere Fragen beschäftigen augenscheinlich das emsige Eichhörnchen, das die freundliche Witterung nutzt. Wie? Das verrät: „Ein Tag im Leben eines Fürther Eichhörnchens“

Foto: Hans-Joachim Winckler

Rasten und Rollen

Michaeliskirchweih

Noch drei Mal schlafen. Dann beginnt endlich Fürths fünfte Jahreszeit. Zwischen Rathaus und Freiheit herrscht längst Trubel. Der Aufbau der Kärwa, die Einrichtung der Buden und die Installation der Fahrgeschäfte ist in vollem Gange. Die unermüdlichen Helfer nutzen gerade eine kurze Pause, um selbst einmal durchzuschnaufen. Den perfekten Platz dafür haben sie gefunden: Hier wird schon bald die „Rollende Metzgerei“ dafür sorgen, dass auch die Kirchweihbesucher bei Kräften bleiben.

Oh, Blautonne

Was für ein wohliges Gefühl, wenn beim Aufwachen als erster Gedanke ein „Heute ist Samstag“ durchs Hirn plätschert. Keine Termine. Ein bisschen dekorieren. Sauber machen, die Verwandtschaft naht schließlich. Aber wer wird sich damit stressen?

Drauß’ von Poppenreuths Straßen erklingt fröhlicher Schall. Die Müllabfuhr. Die Müllabfuhr? Am Samstag? Verflixt noch eins. Die blauen Tonnen sind dran. Die einzigen ihrer Art, die voll bleiben, wenn verschlafene Tonnenbefüller vergessen, die Dinger an die Straße zu rollen. . .

. . . Die Männer am Müllauto erweisen sich als Gentleman. Frauen, die im Nachthemd angerannt kommen und mit panischem Gesichtsausdruck eine Blautonne hinter sich herziehen, bis sie  ausrutschen, übers Glatteis schlittern und um Haaresbreite von der eigenen Tonne überrollt werden, sehen sie jeden Tag. Da gucken sie gar kein ein zweites Mal hin. Danke, Jungs.

Bleibt noch die Sache mit der Deko. Kann man übertrieben finden, tun aber die wenigsten. Immerhin steht das Schmücken in einer aktuellen Statistik auf Platz vier der schönsten Weihnachtsaktivitäten. Noch vor dem Kirchbesuch übrigens. In unserem Fall erübrigt sich der Aufwand. Im fahlen Licht des inzwischen grauenden Morgens fällt auf dem Teppichboden ein Muster auf, das gestern definitiv noch nicht da war. Ein Mitglied des festlich gestimmten Haushalts, das auf Nennung verzichtet, hat in der Nacht die Zahnpasta verkleckert. Blöderweise bin ich anschließend auch noch reingetreten und hab’ das Zeug flächendeckend verteilt. Der schmückende Effekt wird überbewertet. Trostversuche („Sieht aus wie Schneeflocken, wolltest du nicht weiße Weihnachten?“) kommen auch nicht gut.

Unsere Blautanne, die darauf harrt, geschmückt zu werden, bleibt jetzt erst einmal so, wie sie ist. Später beim Gang über den Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit, sieht das plötzlich wie eine richtig gute Idee aus. Oder fordern die Ziegen in der lebenden Krippe, diese klugen Tiere, etwa Beilagen zu ihrem immergrünen Festmenü?