Immergrüner Baum in der Gustavstraße

Seit knapp zwei Jahren gleicht der Traditionsgasthof „Grüner Baum“ in der Fürther Gustavstraße jenem winterlich entlaubten Exemplar in seiner Nachbarschaft, das im Winterschlaf vor sich hinträumt: Nichts regt sich. Doch ein Ende des Leerstands ist abzusehen. Damit das historische Prachtstück von einem Wirtshaus wieder dem Schild gleicht, das unverdrossen das Gebäude ziert, soll im Frühjahr mit der Sanierung begonnen werden. Das Ziel heißt: Eröffnung bis Ende diesen Jahres.

Da blüht uns was Schönes!

Foto: res

Vorfreude hoch drei

Die drei von der Feststelle auf der Fürther Freiheit wecken Vorfreude. Obwohl – die Chancen, dass wir bald durch frischen Schnee stapfen können, sind laut Wetterbericht nicht sehr groß. Der Weihnachtsmann lässt auch noch ein paar Tage auf sich warten. Was bleibt? Marc Vogel, der Gaukler vom Mittelaltermarkt, natürlich. Bis Freitag geht das bunte Programm hier und auf dem Weihnachtsmarkt weiter. Und dann, Kinder, wird’s was geben. . .

Foto: Hans-Joachim Winckler

Nur echt mit dem Bischofsstab

dsc_4322Natürlich zählen erst einmal die inneren Werte. Doch in diesem Fall hat auch das Äußere Gewicht: Ein Nikolaus wird nämlich erst mit Bischofsstab und Mitra zum Nikolaus. Ein Rauschebart ist allerdings nicht zwingend notwendig. In der Fürther Fußgängerzone machten zum Nikolaustag diese würdigen Vertreter auf den feinen Unterschied aufmerksam.

Aufmerksame Beobachter behaupten, auf dem Jute-Sack, den die beiden mit sich führen, sei ein Weihnachtsmann zu erkennen. . . Was lernen wir daraus? Der Nikolaus hat ein großes Herz für alle.

Und jetzt gemeinsam: „Lasst uns froooh und munter sein. . .“

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

 

 

Guck mal, eine Apfelschlange

Apfelmarkt Da staunste, oder? Obst ist nicht nur gesund, sondern macht sogar Spaß. Ausgefeilte Schältechnik macht’s möglich, dass ein Apfel plötzlich ausschaut wie die Schlange, die weiland Eva zum Obst riet. . .

Auf dem Fürther Apfelmarkt im Stadtpark gehörte heute keine Überredung dazu, kräftig zuzubeißen und kiloweise paradiesische Köstlichkeiten einzupacken. Perfektes Herbstwetter mit wärmenden Sonnenschein sorgten für einen Zulauf, der ein Vorbeischlendern an den Ständen nur dicht an dicht und Schritt für Schritt möglich machte. Was den Besuch zum entschleunigten Erlebniss werden ließ.

Falls es übrigens stimmt, dass jeder von uns im Jahr im Durchschnitt 33 Kilo Äpfel isst, dann haben die Fürther ihr Pensum heute jedenfalls übererfüllt. Gesunde Sache.

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

 

Nicht alle Bretter im Schrank

datei-27-09-16-17-02-49_gedrehtDer Moment, wenn du allein die Tür zu einem fremden Schrank öffnest und es macht Krawusch. . . Kein guter Moment. Echt. Fragt sich natürlich: Was tun? Reinschaufeln? Oder ganz neue Wege gehen?

Der englische Maler Francis Bacon, nur so zum Beispiel, bestand an seinem Arbeitsplatz auf einer „fast gewalttätigen Unordnung“, die ihn anregte. Andere beschrieben sein Atelier als unbeschreibliches Chaos. Also mutig alles liegen lassen und Bacon ins Spiel bringen?

Schon gut, lassen wir das. Als fleißiger Leser zeitgenössischer Ratgeber-Literatur weiß man natürlich, dass der Experte in diesem Moment raten würde, von Überflüssigem Abschied zu nehmen. Fremde Schränke entrümpeln? Das könnte zu Missverständnissen führen.

Bleibt nur der klassische Weg: Abgestürztes Regal sorgfältig montieren und einräumen nach dem Lagen-Prinzip. Soll heißen: Was zuoberst liegt, kommt nach ganz unten. Logisch, oder?

Sieht jetzt wieder fast wie neu aus und fällt kaum auf.

Und, pst, weggeworfen wurde doch was. Die Kekse, die tapfer versucht haben, das Chaos aufzuhalten, hatten keine Chance. Jetzt haben sie sich verkrümelt.

Foto: Tim Händel

Lieber leicht

160913_hjw_schule16Hhm, schöne Schultüte. Aber fehlt da nicht was?

Nö, sagt die frischgebackene Erstklässlerin. Bei der Einschulung in der Pestalozzischule wollte sie heute lieber mit einem Leichtgewicht im Arm starten. Und so wurde daheim direkt nach dem Frühstück ausgepackt.

Und was war drin? „Lauter schöne Sachen.“

So soll’s sein. Einen guten Start ins Schülerleben für alle!

Foto: Hans-Joachim Winckler

Unterwegs in Fürth

PuppenmutterDie Kinder, die Fußballer auf den Rasen führen, haben heute einen freien Tag. Erst Mittwoch geht’s ja in Frankreich weiter. In der Fürther Fußgängerzone waren dagegen heute diese beiden unterwegs. Auch in einer tragenden Rolle. Und mindestens genauso ernsthaft bei der Sache. Was uns dazu einfällt? Einfach goldig, oder?

Foto: Hans-Joachim Winckler

Ach, Sommer

FOTO: Hans-Joachim Winckler   DATUM: 24.6.2016MOTIV: GrafflmarktLieber Sommer, wir müssen reden. Natürlich gibt es bei dir kein Wunschkonzert. Sonst hätten wir alle für freundliche 25 Grad am Tag gestimmt, für dezente Abkühlung in der Nacht und sanfte Schauer bei Gelegenheit, damit es im Garten grünt und blüht. Davon hältst du nichts, ist klar.

Beim Grafflmarkt in der Fürther Altstadt traf FN-Fotograf Hans-Joachim Winckler jetzt dieses standfeste Paar. Vielleicht sollten wir uns die beiden zum Vorbild nehmen und unerschütterlich auf des Sommers beste Seite hoffen. Bis zu seiner Ablösung durch den Herbst am 22. September, 16.21 Uhr, hat er schließlich noch Gelegenheit dazu.

Also, Sommer, lass uns bitte nicht noch mal im Starkregen stehen.

 

Ente süß

160606_hjw_enteSchon große Philosophen wussten: Ein Bad ohne Gummiente ist möglich, aber sinnlos. Zum Beispiel am Fürther Kohlenmarkt wird der Liebhaber der Quietschgelben fündig. Süß? Ja, doch. Wem sauer aufstößt, dass hier ein weiß-grünes Exemplar fehlt, der muss sich nicht grämen. Auch die gibt es längst.

Wenn das jetzt kein Happy Ent‘ ist.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Mit Elefanten ins Lesewunderland

160603_hjw_lesen04Es gibt viele sehr wichtige, sehr gute Studien über die Vorteile des Vorlesens. Die kann man studieren. Oder man lauscht einfach so gespannt wie Ayomi. Die Dreijährige lässt sich von ihrer Mutter Mali beim Fürther Literaturfestival „Lesen!“ ein Bilderbuch zeigen, das eine mitreißende Geschichte erzählt. „Sogar mit Elefanten“, staunt Ayomi. Und plötzlich öffnen sich die Tore zu einer ganz neuen Welt. Warum?

Vielleicht deshalb:

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Fotos: Hans-Joachim Winckler