Jugend forscht

Das ist der hochkonzentrierte Blick einer jungen Forscherin: Sarina, die im Juni ihren zweiten Geburtstag feiert, hat in der Neuen Mitte den Probierlöffel in die Hand genommen, um das erste Eis in diesem Frühling zu testen. Das Urteil der jungen Expertin: Schmeckt ganz klar nach mehr.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Hasen-Parade macht auf schön Wetter

Ein Hase macht noch keinen Frühling. Ein altes Sprichwort sagt das, vermuten wir zumindest. In einem Schaufenster in der Fürther Innenstadt hockt diese Langohr-Delegation und lässt Hoffnung aufkeimen: Wer mitzählt, kann nämlich immerhin acht Mümmelmänner im Bild ausmachen. Da fällt uns prompt eine relativ unbekannte Spruchweisheit aus Poppenreuth ein: Viele Hasen sind des Winters Ende.

Klingt doch gut, oder?

Foto: Hans-Joachim Winckler

Frühlingsgefühle im Recyclinghof

IMG_3702Ach ja, die Liebe im Frühling. Muss nicht jedem beim Anblick dieses zarten Stilllebens das Herz aufgehen?

Eher nicht so, sagen Sie? Merkwürdig.

Ist es denn nicht unfassbar romantisch, dass irgendjemand dieses Relikt der Nullerjahre vor den Containern des Recyclinghofs in Atzenhof gerettet hat? Geradezu liebevoll wurde das Plakat, das einst der, sorry, letzte Schrei war, dort drapiert, wo Deko üblicherweise eine untergeordnete Rolle spielt.

Frühling halt.

Foto: Rempe

Da blüht uns was

IMG_20160307_093754Es wird Frühling, keine Frage. Schneeglöckchen spitzen längst aus dem Boden und Störche wurden auch schon gesichtet. In Bislohe regt sich Frisches in Blumentöpfen. Ein bisschen blass ist das Gewächs bislang um die Nase. Aber das wird, wetten?

Bis dahin klären wir rasch noch die Frage, warum rund um den Blumentopf Fahrrad fahren verboten ist. Irgendwer eine Idee?

Foto: Rempe

Vorratsblütenklick

Stadtpark FürthBlüte für Blüte – ein Gedicht. Und jeder Tag bringt ein anderes Bild. Die Pracht lässt sich nicht festhalten. Aber sie bleibt in Erinnerung. Die junge Frau, die im Fürther Stadtpark fotografiert, hat den Frühling mit einem Klick gesichert. Vorratsdatenspeicherung für Regentage.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Weißer Sonntag

BadstraßeNicht ganz in Weiß, zugegeben, aber erfrischend frühlingshell erwartete heute die Badstraße Acht ihre Café-Gäste. Ein Anblick, der die Verheißung in sich trägt, das hier das Beste genossen werden kann, was ein Sonntagnachmittag bieten kann – inbrünstiger Müßiggang. Natürlich könnte man spazieren gehen, joggen, radeln, die Steuererklärung erledigen, eine Schwarzwälder Kirschtorte backen, Schuhe putzen oder grübeln, warum ein deutsches Sprichwort behauptet, Müßiggang sei aller Laster Anfang. Das würde uns freilich die Mühe auferlegen, darüber nachzudenken, welche Laster gemeint sind. Und ob die nicht am Ende Spaß machen.

Wie viel sympathischer erscheint da doch der Römer Cicero. Der wusste: „Nichtstun erquickt.“

Wie wahr.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Sag’s durch die Blume

GustavstraßeZeitungen und Magazine überschlagen sich in diesen Frühlingstagen mit Tipps für den Hausputz und werben für die Entrümpelung in den eigenen vier Wänden. Damit das angesammelte Zeug aus- und Feng Shui einzieht, gibt es tolle Ratschläge. Hier ist ein besonders gelungener Fall von Fürth Shui zu sehen: Statt in den Müll kamen in der Gustavstraße ausrangierten Sachen vor die Haustür, verbunden mit der Bitte, sich doch zu bedienen. Eine Aufforderung, die erhört wurde.

Zum Dank gibt es jetzt Tulpen. Für jeden eine. Warum steht mit Kleeblatt und Herz auf dem Zettel:

Gustavstraße

 

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

Fit, fitter, Fürth

Carré Fürther FreiheitEs ist Frühling. Die Temperaturen steigen. Schon mal überlegt, was das bedeutet? Exakt. Es wird T-Shirts geben. Kurze Hosen sind in Sichtweite. Die FN gehen in ihrer Samstagsausgabe der Frage nach: Wie trainiert Fürth? Und wo? Ein Mangel an Fitnessstudios lässt sich jedenfalls nicht ausmachen. Ganz im Gegenteil. In Kürze eröffnen in der City unabhängig voneinander zwei weitere Studios, die zusammengerechnet auf 5000 Quadratmetern Arm- und Beinpressen, Hantel-Freiräume, Racks, Zugmaschinen und noch vieles mehr bieten.

Mit seinen Kollegen sorgt unter anderem Monteur Christopher Lee im ehemaligen Quelle-Kaufhaus dafür, dass hier bald alle Geräte bereit stehen. Eine Tätigkeit, sagt der 33-Jährige, die ganz nebenbei auch nicht schlecht für den Mucki-Aufbau ist. Wofür das überhaupt gut ist? Das kann Theki Rosenbaum beantworten, der beinahe täglich in Fürth trainiert. Sein Sinnspruch lautet schlicht: „Besser das T-Shirt spannt am Bizeps als am Bauch.“

Kann man drüber nachdenken.

Primeln mit Pep

FrühlingNatürlich kann man diese sonniggelben Frühlingsboten einfach Primeln nennen. Sonja Wolf weiß es besser und spricht von „einer Bereicherung für die Seele“. Die Floristin bei Villa Rosa kennt auch das Geheimnis, das die Topfschönheiten länger gedeihen lässt: „Man sollte sie nicht zu nass halten und Verblühtes regelmäßig auszupfen, damit die Knospen mehr Kraft haben.“ Bei so viel liebevoller Zuwendung, sagt die 29-Jährige, hat man lange von den „Hinguckern, die Pep in die Wohnung bringen“.

Sonja Wolf mag übrigens am liebsten Primeln in Pink: „Das ist meine absolute Lieblingsfarbe, bei mir Zuhause stelle ich sie in Übertöpfe in Apfelgrün oder sogar Orange. Es muss ja nicht immer Ton in Ton sein. So schön bunt ist doch auch der Frühling.“

Foto: Hans-Joachim Winckler

Ein Hoch über Fürth

Frühlingserwachen im StadtparkJackpot gewonnen? Nö. So fühlt sich ein Nachmittag im frühlingsfrischen Fürth an. Hier werden die Anoraks weggelegt und gezeigt, dass die Lebenslust auch nach dem Wochenend-Ansturm auf Neue Mitte und Hornschuch-Center aufblüht.

Metereologen sagen, Hoch Luisa sei schuld am Aufkeimen solch angenehmer Empfindungen.

Fürther wissen es besser.

Foto: Hans-Joachim Winckler