Feuchtes Intermezzo

Treffen sich zwei Sonnenschirme im Regen. Keine Pointe.

Ja, schon recht, dieses nasse Intermezzo hätte sich der Sommer schenken dürfen. Unverzagten Optimisten sollte es aber trotzdem gelingen, dem Regen etwas Positives abzugewinnen.

Zum Beispiel:

  • Kann man jetzt endlich mal alles erledigen, was liegen geblieben ist. Die Bügelwäsche. Der Papierkram.
  • Die Blumen werden automatisch gegossen, der Garten wird von oben gewässert.
  • Das Tief, das uns das Nass beschert, heißt Alfred. Eine prima Gelegenheit, noch einmal über Ekel Alfred Tetzlaff in der wunderbaren TV-Serie „Ein Herz und eine Seele“ aus den 70ern zu lachen.
  • Sommerregen riecht gut.
  • Der Kaffee schmeckt auch unterm Regenschirm, das kann man hier im Fürther Milchhäusle und überall sonst ausprobieren.
  • Im Sommerbad im Scherbsgraben lässt sich jetzt ganz ungestört Bahn um Bahn ziehen.
  • Und außerdem – zeigt sich gerade schon wieder ein Stück Blau am Himmel. . .

Foto: Hans-Joachim Winckler