Von Nagern und grauen Wolken

Na, heute Morgen auch von diesem ungewohnten Platschen und Plätschern am Fenster geweckt worden? Es regnet. Eine meteorologische Erscheinungsform, die nach den Tagen der Hitze etwas Erfrischendes an sich hat.

Warum der Blick in das Himmelsgrau über Fürth auch etwas Beunruhigendes hat, steht im Kalender: Siebenschläfertag. Ein Datum, das nichts mit den flauschigen Nagern aus der Familie der Bilche zu tun hat, sondern mit mit einer Legende aus grauer Vorzeit. Alt ist auch die Bauernregeln, die da lautet: „Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag.“ Freunde der Lyrik werden das holprig finden, alle anderen machen es wie die Lady in der Fürther Billinganlage – sie hoffen aufs Blaue.

Foto: Wolfgang Händel