Gelassen ins neue Jahr

IMG_20151212_095822Gar nicht so einfach, in diesen Tagen bella Figura zu machen. Die üppige Weihnachtsdeko ist beinahe abgesungen und kurz davor, zurück in Schachteln und Kartons zu wandern. Die Gans, die Plätzchen und der Stollen liegen schwer im Magen.

Unser Held hier im Gebrauchtwarenhof in Bislohe hat sich für eine Verschnaufpause entschieden. Wie weise. Wir wissen  nicht, ob er auf seine Socken wartet. Oder auf einen schwungvollen Start ins neue Jahr. So oder so sind wir uns sicher: In Sachen Gelassenheit wird er uns 2016 ein Vorbild sein.

Foto: Marvin Rempe

Oh, Tannenbaum im Kreisverkehr

Weihnachtsbaum im KreisverkehrWas macht eine Tanne zum Christbaum? Der Schmuck? Die Länge? Oder der gute Wille? Wie auch immer. Wir erklären hiermit die Miniatur-Ausgabe, die den Kreisel an der Kreuzung Ronhofer Hauptstraße/Seeacker Straße schmückt, zum Weihnachtsbaum der Herzen. Immerhin zieren ihn nach letzter Zählung sechs daumengroße Kugeln. Der Kleine weckt außerdem Erinnerungen daran, dass es einst so etwas wie Schnee im Dezember gab.

Vor allem aber strahlt die Minimaldeko etwas ungemein Entspanntes aus. In diesem Sinne: Schöne Feiertage.

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

 

 

 

Die Spur der Elche

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Wir vermuten mal ganz stark, dass kein Kind mehr von „Einer Muh, einer Mäh, einer Täterätätä“ träumt. Wenn doch – auf dem Mittelalter Markt auf der Fürther Freiheit gibt es Kundige, die können auf Anfrage wahrscheinlich jedem die Didgeridoo-Töne beibringen.

Doch während die meisten von uns noch leise „Morgen Kinder wird’s was geben“ summen, hat Gaby Wohlrab ihr ganz persönliches Weihnachts-Wunder-Geschenk bekommen. Die Fürther Fantasy-Autorin hat den zweiten Band ihrer Reihe fertiggestellt. Doch 500 Exemplare von „Eldorin – Der Erbe des Königreichs“ verschwanden auf dem Weg von der Druckerei in Dänemark nach Fürth spurlos. „Gesucht wurde sogar in Schweden“, sagt Gaby Wohlrab, der man wenig Hoffnung machte, dass die Bücher wieder auftauchen könnten. Doch genau das ist jetzt passiert.

Sie sind da. Mit langer Verspätung und – mit Abdrücken von Hufen auf einigen Titelseiten. Elche, vermutet die Autorin. Oder doch ein Gruß von Rudolf, dem rotnasigen Rentier?

Foto: Hans-Joachim Winckler

Eldorin – Der Erbe des Königreichs

Geheimnisvolle Zeit

WeihnachtsschmuckLieber Weihnachtsmann, natürlich weißt du, was für ein gefährliches Pflaster so ein irdischer Haushalt ist. Zwischen Kühlschrank und Schreibtisch passieren die meisten Unfälle, brechen unglaublich viele Knochen und von den blauen Flecken wollen wir gar nicht erst reden.

Deshalb hoffen wir doch sehr, dass du auch die „DGUV Information 208-016“ in deinem Rucksack hast. Die Publikation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist nämlich eine „Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten“. Ein erleuchtendes Werk. Sieht aber so aus, als ob du zum Beispiel weißt, dass „Mehrzweckleitern in der Gebrauchsstellung ,Stehleiter mit aufgesetzter Schiebeleiter‘ nur bis zur fünftobersten Sprosse“ bestiegen werden sollen. An diesem festlich beleuchteten Haus in Poppenreuth stehst du jedenfalls absolut korrekt. Fragt sich freilich, wie es für dich nun weitergeht?

Wird nicht verraten, sagst du? Dann schauen wir halt ab und zu heimlich um die Ecke . . .

Foto: Hans-Joachim Winckler

 

 

 

 

Nadeln für die bestrickende Woll-Lust

BestrickendDie Idee ist reizvoll. Da gönnt sich frau das frisch eingetroffene neue Männerheft, für das in einem leider nicht mehr ganz so frischen City-Center-Schaufenster geworben wird, und blättert einfach mal durch, ob sich was Passendes findet. Also bitte, da können Dating-Apps doch einpacken.

Selbstverständlich gehört Klappern auch in diesem Fall zum Handwerk. Aber wir wissen doch alle: Wen die Woll-Lust packt, der greift gerne zu den Nadeln. Das Ergebnis wird so oder so  – bestrickend.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Auf einen Lebkuchen mit Pumuckl

BogenhofVorbilder sind eine feine Sache. Aber: Augen auf, wenn es um die Wahl des perfekten Modells für diese Rolle geht. Gerade in der Vorweihnachtszeit bietet sich da Pumuckl an. Wegen der Lebkuchen, den Zimtsternen, den Vanillekipferln, dem Stollen – und dem Bauch. Der kleine Held von Ellis Kaut hat einen, einen ziemlich unübersehbaren sogar. Und alle lieben ihn. Was mehr ist, als Rundungen an dieser Körperstelle gemeinhin erwarten dürfen.

Der Kobold, der es sich hier bei Ulrike Irrgang auf dem Bogenhof in Fürth gemütlich gemacht hat, bekam erst vor kurzem Rückenwind in Sachen Bauch. Im Netz hagelte es nämlich Proteste, nachdem ein Buch mit einem deutlich erschlankten Pumuckl aufgetaucht war.

Keine Frage also, wer uns im Dezember als vorbildlich gilt. Und bevor wir im Januar aussehen wir Benjamin Blümchen, können wir ja spätestens am Neujahrstag Paulchen Panther an die Kühlschranktür pinnen.

Foto: Hans-Joachim Winckler