Niklas fegt über Fürth

Sturm über FürthVöllig durch den Wind dieser Dienstag – oder was soll man von einem Tag halten, der mit Orkan, Sonne und Graupelschauern im Wechsel aufwartet? Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, umgewehte Plakatwände: Sturmtief Niklas hinterlässt auch in Fürth seine Spur mit Windgeschwindigkeiten, bei denen auch der beste Schirm einfach schnell wieder umdrehen möchte.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Fit, fitter, Fürth

Carré Fürther FreiheitEs ist Frühling. Die Temperaturen steigen. Schon mal überlegt, was das bedeutet? Exakt. Es wird T-Shirts geben. Kurze Hosen sind in Sichtweite. Die FN gehen in ihrer Samstagsausgabe der Frage nach: Wie trainiert Fürth? Und wo? Ein Mangel an Fitnessstudios lässt sich jedenfalls nicht ausmachen. Ganz im Gegenteil. In Kürze eröffnen in der City unabhängig voneinander zwei weitere Studios, die zusammengerechnet auf 5000 Quadratmetern Arm- und Beinpressen, Hantel-Freiräume, Racks, Zugmaschinen und noch vieles mehr bieten.

Mit seinen Kollegen sorgt unter anderem Monteur Christopher Lee im ehemaligen Quelle-Kaufhaus dafür, dass hier bald alle Geräte bereit stehen. Eine Tätigkeit, sagt der 33-Jährige, die ganz nebenbei auch nicht schlecht für den Mucki-Aufbau ist. Wofür das überhaupt gut ist? Das kann Theki Rosenbaum beantworten, der beinahe täglich in Fürth trainiert. Sein Sinnspruch lautet schlicht: „Besser das T-Shirt spannt am Bizeps als am Bauch.“

Kann man drüber nachdenken.

Primeln mit Pep

FrühlingNatürlich kann man diese sonniggelben Frühlingsboten einfach Primeln nennen. Sonja Wolf weiß es besser und spricht von „einer Bereicherung für die Seele“. Die Floristin bei Villa Rosa kennt auch das Geheimnis, das die Topfschönheiten länger gedeihen lässt: „Man sollte sie nicht zu nass halten und Verblühtes regelmäßig auszupfen, damit die Knospen mehr Kraft haben.“ Bei so viel liebevoller Zuwendung, sagt die 29-Jährige, hat man lange von den „Hinguckern, die Pep in die Wohnung bringen“.

Sonja Wolf mag übrigens am liebsten Primeln in Pink: „Das ist meine absolute Lieblingsfarbe, bei mir Zuhause stelle ich sie in Übertöpfe in Apfelgrün oder sogar Orange. Es muss ja nicht immer Ton in Ton sein. So schön bunt ist doch auch der Frühling.“

Foto: Hans-Joachim Winckler

Hier fährt das Mamamobil ab

Junger FlitzerMachen wir uns nichts vor, aber mit ein bisschen Chrom hier und da laufen sie dir einfach nach. Die junge Dame, die so lässig durch die Unterführung am Fürther Hauptbahnhof gekurvt wird, präsentiert möglicherweises sogar die Zukunft des Automobils. Wir sagen nur: Autonomes Fahren.

Endlich hat man die Hände frei, muss nicht länger am Lenkrad kurbeln, sondern kann entspannt nach Keks oder, nun ja, Schnuller greifen.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat ja angekündigt, bis September Leitlinien für selbstfahrende Autos ausarbeiten zu lassen. Falls wir hier gerade eine Versuchsreihe in geheimer Erlkönig-Mission zu diesem Thema entdeckt haben, so scheint eine Erkenntnis schon jetzt klar zu sein: Alles läuft prima, wenn Mama hinterher kommt.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Ein Hoch über Fürth

Frühlingserwachen im StadtparkJackpot gewonnen? Nö. So fühlt sich ein Nachmittag im frühlingsfrischen Fürth an. Hier werden die Anoraks weggelegt und gezeigt, dass die Lebenslust auch nach dem Wochenend-Ansturm auf Neue Mitte und Hornschuch-Center aufblüht.

Metereologen sagen, Hoch Luisa sei schuld am Aufkeimen solch angenehmer Empfindungen.

Fürther wissen es besser.

Foto: Hans-Joachim Winckler

Leinen los in Fürth

Was einer fesselnd findet, ist natürlich Ansichtssache. Manche denken spontan an Schatten von Grau, andere halten ein paar kleidsame Ketten für ein prima Badekostüm. Unweit des Grünen Markts macht hier einer derart verschnürt allerdings einen relativ versteinerten Eindruck.

Wie auch immer. Es dauert jetzt nur noch ein paar Stunden, dann heißt es für Teil Eins in Fürths Neuer Mitte und für das Hornschuch-Center endlich: Leinen los.

Foto: res

Das kommt von Herzen

DSC_4481Noch sind die Bäume kahl. Überall? Nein, in der Adenauer Anlage sprießt seit heute ein Herz. Rot leuchtet es gleich neben dem Musikpavillion und wirft Fragen auf. Wer war das? Wem gilt’s? Dem Schnabuliermarkt der großen Gefühle etwa?

Erklärt sich bitte mal einer?

Foto: Athina Tsimplostefanaki

Am Zwölften fallen die Hüllen

Neue MitteEs gibt was zu sehen. Aber erst am 12. März. Bis dahin heißt es für alle, die sich darauf freuen, dass in Fürths Neuer Mitte die ersten Hüllen fallen, Augen zu und durch die letzten Tage vor der Eröffnung eilen. Eines darf schon jetzt als sicher gelten: Es wird prickelnd. Das verspricht auch der Stadtmarketingverein Vision Fürth und verrät, dass beim großen Start-Spektakel vom 12. bis 15. März sogar „Prickel-Zelte für die Erfrischung zwischendurch“ auf die Besucher warten.

Junge, Junge, das scheint heiß zu werden.

Foto: Hans-Joachim Winckler