Lästig in Fürth

Marijke Waardenburg findet Tauben, die in der Fußgängerzone haarscharf über die Köpfe hinweg segeln, lästig. Warum die 16-Jährige manchmal auch Fünftklässler für etwas respektlos hält, sagt auch sie in den FN: „Hundeklos und tieffliegende Tauben – das nervt! „ Eine Umfrage zu Molières Komödie „Die Lästigen“ im Stadttheater.

Kommt ein Hase geflattert

 

Hase, wir müssen reden.

Deine Schokoladenseiten sind uns vertraut. Wir kennen dich in Goldpapier gehüllt. In Latzhosen bist du uns nicht fremd und natürlich haben wir uns vor langer Zeit daran gewöhnt, dass du gerne mal praktische Accessoires wie Pinsel fürs Bemalen der Eier dabei hast.

Aber eine Lyra? Ein teuflischer Dreizack?

Junge, Junge. Du hast es drauf.

Deine Heimat liegt unweit von Fürth. Und, ja, ihr seid viele, aber du fällst auf unter deinen Schokohasen-Kollegen. Von denen, das hat der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie gerade mitgeteilt, wurden vor Ostern insgesamt rund 206 Millionen Stück produziert. Mehr als 42 Prozent davon ziehen in die Ferne und sorgen im Ausland für eine süße Überraschung.

Wenn du dir jetzt vielleicht mal ganz kurz die Löffel zuhältst, Hase? Nichts für Zartbesaitete ist nämlich die Erkenntnis eines Psychologie-Professors, der meint, dass es aufschlussreich für den Charakter sei, wie einer sein Schokolangohr esse. Jeder zweite Deutsche beiße als erstes die Löffel ab, was auf eine praktische Veranlagung und Hilfsbereitschaft schließen lasse.

Eine kühne Schlussfolgerung. Sicher ist jedenfalls, dass in unserem Nest Platz ist für dich, mein Hasen-Engel. Und bring‘ deinen feurigen Kumpel gerne mit nach Fürth. Ich sage nur: Knoblauchsland. . . Klingt das nicht perfekt für einen gelungenen Osterausflug?