Posts Tagged ‘Kirchehrenbach’

Oktober 9th, 2012

Wer wird nächste/r Kreisvorsitzende/r der CSU?

Benedikt Graf Bentzel und Antje Müller bewerben sich um den CSU-Kreisvorsitz. Fotos: Graser/privat

Im Kirchehrenbacher Pfarrrheim, also praktisch im Schatten von Kirche und Walberla, wählen die Delegierten der CSU am kommenden Freitag ihre/n neuen Kreisvorsitzende/n. Sie haben die Wahl: Zwischen alteingesessenem Parteiadel und einer frischen Kraft, zwischen einem

Februar 16th, 2012

Wie geht es weiter mit der Ortsumgehung von Gosberg?

Das ist die inzwischen veraltete Version der drei möglichen Umgehnungsvarianten der Südumgehung der B 470. Was kommt heute neu dazu?

Heute nachmittag schlägt für Gosberg eine weitere Stunde der Wahrheit: Rückt die Ortsumgehung, in welcher Form auch immer, ein Stück näher? Oder machen sich die Anlieger der Hauptstraße völlig vergebens Hoffnung auf ein wenig Entlastung?

Was auch immer das Staatliche Bauamt und der Staatssekretär Gerhard Eck ab 15.15 Uhr im Wiesenthauer Rathaus vorschlagen: Ein erheblicher Teil der davon betroffenen Bürger in Gosberg, Forchheim, Kirchehrenbach und Wiesenthau wird sich dagegen aussprechen.

Es ist schlicht nicht möglich, an dieser sensiblen Stelle des Naturraums Wiesenttal eine Bundesstraße oder auch nur eine Ortsumgehung so zu planen, dass alle zufrieden sind. Eine Bundesstraße durchs Wiesenttal wird niemals so gebaut werden, dass sie, wie von vielen Gosbergern gewünscht, “möglichst weit nach Forchheim” verschoben ist. Abgesehen davon, dass das ganze Projekt noch nicht einmal im vordringlichen Bedarf des Bundesfernstraßenplans aufgenommen ist: Bei heute kalkulierten Kosten von mindestens 22 Millionen Euro wird noch viel Wasser die Wiesent hinunterfließen, ehe ein Staatliches Bauamt den Planungsauftrag tatsächlich erhält.

In der Zwischenzeit können die Anlieger der Gosberger Hauptstraßen nur weiter stöhnen. Denn sie sind die Letzten, die von den Hunden gebissen werden. Wie mehrfach berichtet, sind sich die Gosberger selbst aber alles andere als einig, wie es am besten weitergehen sollte mit ihrem Umgehungsverkehr.

Das hellgrüne Band zeigt den Korridor für mögliche Trassen. Foto: Michael Müller

Nachtrag um 18.04 Uhr: In der Freitagsausgabe der Nordbayerischen Nachrichten steht der Bericht von der heutigen Besprechung der beteiligten Gemeindeoberhäupter in Wiesenthau. Auch eine Karte mit dem neuen Planungskorridor ist dort abgebildet. Es läuft auf eine Trassierung hinaus, die in etwa den oben gezeigten roten und orangefarbenen Linien entspricht, mit Unterschieden im Detail.

Dezember 8th, 2011

Südumgehung: Fluch oder Segen?

Blick aus Richtung Hausen auf Forchheim-Süd über die Brücke und das Spargelfeld hinweg. Foto: Irene Lenk

Ich wohne seit 20 Jahren in Forchheim und bin seit vielen Jahren als Lokaljournalist professioneller Beobachter der  Diskussion über die Südumgehung. In den 90er Jahren ging die Initiative für die Umleitung der Bundesstraße 470 vor allem von Forchheim aus, besonders von einer Bürgerinitiative, die ihre Basis im westlichen Stadtteil Burk hatte.

Über viele Jahre wurde der Südumgehung keine Chance gegeben. Denn sie war immer