Donnerstag, Dezember 8th, 2011 von Ulrich Graser

Südumgehung: Fluch oder Segen?

Blick aus Richtung Hausen auf Forchheim-Süd über die Brücke und das Spargelfeld hinweg. Foto: Irene Lenk

Ich wohne seit 20 Jahren in Forchheim und bin seit vielen Jahren als Lokaljournalist professioneller Beobachter der  Diskussion über die Südumgehung. In den 90er Jahren ging die Initiative für die Umleitung der Bundesstraße 470 vor allem von Forchheim aus, besonders von einer Bürgerinitiative, die ihre Basis im westlichen Stadtteil Burk hatte.

Über viele Jahre wurde der Südumgehung keine Chance gegeben. Denn sie war immer verknüpft mit einer Trasse, die östlich von Forchheim durchs Wiesenttal führt, an den stark belasteten Orten Gosberg und Kirchehrenbach vorbei. Irgendwo hinter Reuth sollte die Straße wieder auf die vorhandene B470 stoßen. Dagegen laufen nicht nur Umweltschützer Sturm, denn sie fürchten zurecht um wertvollsten Naturraum (FFH-Gebiete, Wasserschutz- und Wiesenbrütergebiete).

Erst als dieser östliche Teil von der westlichen Hälfte abgespalten wurde, ging die Sache voran. Am Samstag, 10. Dezember, wird die West-Spange nun eröffnet (hier die Bilder). Wir berichten darüber in der Freitagausgabe. Könnte sein, dass durch Burk jetzt weniger Autos fahren, denn alle, die aus Richtung Höchstadt kommen und nicht nach Forchheim hinein müssen, können jetzt südlich davon vorbeifahren. Könnte aber auch sein, dass sich das Verkehrsaufkommen gar nicht beträchtlich verringert. Denn alle Forchheimer, die im Westen der Stadt wohnen, sind über die neue Straße jetzt viel schneller auf der Autobahn als vorher. Dazu müssen sie durch die Burker Hauptstraße fahren…

Wenn zumindest ein Teil des Schwerlastverkehrs außen vor gehalten werden könnte, dann dürften etliche Anlieger der Hauptstraße in Burk aufatmen. Die ersten, die gegen die neue Straße protestieren wollen, sind übrigens die Einwohner von Gosberg. Sie erwarten nichts Gutes, sondern noch viel mehr ungebetenen Durchgangsverkehr in ihrer kurvenreichen Ortsdurchfahrt. Sie könnten Recht behalten.


Kategorie: Straßenverkehr
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10 Kommentare

9. Dezember 2011
Markus

Hier bin ich neugierig, ob die Ampelschaltung die Äußere Nürnberger Straße raus so bleibt.
Von der Ampel bei der Simon-Hegele-Straße/Ex-Obi bis zur besagten Spangenampel schafft man es ja mit dem Auto kaum, die Ampel bei Grün zu erwischen. Die schaltet genau beim Ankommen auf Rot um. Einer kommt mit etwas Glück und Schmackes durch.
Die Grünphase beim Linksabbiegen von der Spange Richtung Hausener Kreisel ist derzeit auch sehr kurz.

Und, liebe Autofahrer (und vor allem LKW-FAHRER!!!!) und auch Fahrlehrer (erschreckend, die Unwissenheit bei diesem Berufstand; ich habe noch keinen Fahrlehrer getroffen, der mir alle gesetzlich und gerichtlich vorgegebenen Bedingungen aufzählen konnte, die erfüllt sein müssen, damit ein Radweg benutzungspflichtig ist) und liebe Polizei von Erlangen/Höchstadt (eigentlich peinlich): Linksseitig gelegene Radwege müssen nicht benutzt werden.
Radwege, die nicht vorhanden sind, müssen auch nicht benutzt werden (ja ja, auch das gibt’s … schon zweimal wollten mich PKW-Fahrer auf den nicht vorhandenen Radweg zwischen Gosberg und Kersbach schicken; soll ich etwa auf dem Gleis fahren?)
Für PKW gilt außerorts ein Seitenabstand von 1.5m beim Überholen von Zweiradfahrern (damit sind auch Mopeds und Motorräder gemeint). Für LKWs gilt ein Seitenabstand von 2m. Das bedeutet in Folge, daß Zweiradfahrer auf einer normal breiten Straße nicht überholt werden dürfen, wenn Gegenverkehr herrscht. Ist bereits alles gerichtlich abgeklärt.
Mir persönlich reicht jeweils auch ein halber Meter weniger, aber selbst das schaffen mindestens 80% der Kraftfahrzeugfahrer nicht.

Ich bitte freundlichst um Beherzigung und Beachtung dieser Sachlage.


12. Dezember 2011
Markus

So, die Ampelschaltung stadtauswärts Richtung Hausener Kreisel wurde wohl geändert. Jedenfalls war das heute früh anders als sonst.
Und Gratulation an die Debütanten für den ersten Unfall. Auffahrunfall auf der Linksabbiegerspur von Höchstadt her kommend in die Stadt … sah aber nicht weiter wild aus, nur nach verbogener Stoßstange …

Und – aus gegebenem Anlaß – liebe Autofahrer: Auch ein Radfahrer hat, wenn er sich im Kreisverkehr befindet, Vorfahrt gegenüber anderen Fahrzeugen, die da erst reinfahren wollen.
(Merkwürdigerweise passiert das praktisch immer nur am Hausener Kreisel mit Fahrzeugen, die von Hausen her kommen … bei den anderen drei Kreiseln, an denen ich vorbeikomme, ist das bislang nur ein einziges Mal in den letzten drei Jahren passiert …)


27. Dezember 2011
Markus

Gestern bin ich die neuen Radwege dort mal abgefahren.
Erster Eindruck: Es gibt noch viel zu tun. Fertig ist dort noch fast gar nichts.
Zweiter Eindruck: Gibt es in den beteiligten Baufirmen Radfahrer-Hasser oder denken die nur nicht nach?
Warum?
Beim neuen Kreisverkehr sind die die Übergänge von Straße zum Radweg mit weißen Steinen gemacht. Weil die Reihen immer um einen halben Stein versetzt gelegt sind, hat man natürlich in jeder zweiten Reihe einen halben Stein. Ok, meinetwegen. Aber muß es sein, daß man die rasiermesserscharfe Schnittkante dann nach außen (zur Straße hin) legt? Das hat zur Folge, wenn man die Straße dort quert, daß man ggf. zweimal mit dem Reifen über eine solche Kante fahren muß. Erst 1.5-2cm runter (was noch nicht so problematisch ist), auf der anderen Seite das gleiche wieder rauf (nicht sehr schön).
Bitte schleift diese Kanten ab! Oder legt die halben Steine anders herum hin.

Dann noch eine Frage zum Radweg, wenn man von Burk rauskommt:
In Burk fährt man erst rechts, am Ortsausgang wechselt man nach links zum Radweg rüber. Dort, wo die neue Straße anfängt, soll man die Straße wieder queren und nach rechts rüber.
Warum ist das so? War es nicht möglich, den Radweg linksseitig bis zum Kreisverkehr auszuführen?
Andererseits: Ist das Stück Straße von Burk raus bis zum Kreisverkehr jetzt überhaupt noch Bundesstraße? Wenn nein, warum dann überhaupt einen Radweg?
(Was wird das eigentlich kurz vor dem Kreisverkehr dort? Eine Bushaltestelle?)

Weitere Frage, was jetzt eher den Autoverkehr betrifft:
Wenn man vom Wimmelbach herkommt, ist das 70er-Schild vor dem Kreisverkehr gefühlte 50m vor dem Kreisverkehr. Für jemanden, der weiß, daß da gleich ein Kreisverkehr kommt, kein Problem (es sei denn, er hat “getankt”). Für Ortsunkundige in der Nacht, hm … Aus meiner Erfahrung von Großbritannien und Irland heraus würde ich das Schild mindestens 300m vor dem Kreisverkehr hinsetzen.


9. Januar 2012
Peter Bauer

Zum Thema Ostspange der B 470 ein neuer Vorschlag:
Die B 470 sollte am Kersbacher Kreuz (neue Westumgehung von Forchheim) enden und durch Forchheim und die Fränkische Schweiz zur Staatsstraße abgestuft werden.
Begründung:
Eine Bundesstraße durch Forchheim und durch die Fränkische Schweiz ist verkehrlich schlichtweg nicht erforderlich, schadet dem Tourismus, der Umwelt etc., weil mit überörtlichem Verkehr verbunden.
Die geplante Ostumgehung kann zu noch mehr Durchgangsverkehr/Mautausweichverkehr zwischen Forchheim-Ost Gosberg und der Fränkischen Schweiz führen.
Der Vorteil einer Staatsstraße wäre auch, dass nunmehr der Freistaat Bayern als Straßenbaulastträger verkehrsgerechte Einzellösungen selbst planen und Verkehrsprobleme wie z.B. in Forchheim-Ost/Gosberg/Ebermannstadt selbst anpacken könnte. Allerdings muss eine Kostenregelung mit dem Bund (vgl. Westumgehung!) getroffen werden.
Nur kleingliedrige Verkehrsmaßnahmen sind, wenn überhaupt, aus Kostengründen künftig möglich und ökologisch sinnvoll.
Neue Ideen sind gefragt; die Straßenbauer und die Politiker machen es sich hier einfach zu leicht!


21. Januar 2012
Markus

So sieht ein Fahrrad aus, wenn einem ein Auto die Vorfahrt genommen hat:
http://www.dippold.org/temp/fahrradnachunfall.jpg
Als ich realisiert habe, daß der Fahrer doch nicht anhält (Stop-Schild, ist nur langsamer geworden), hatte ich keine Chance mehr, noch wirklich Geschwindigkeit abzubauen und bin dem Auto vorne links reingerauscht.
Vorderrad reichlich verbogen (sogar die Bremsscheibe ist verbogen), der Rahmen ist gestaucht (das Hinterrad ist viel zu weit vorne, obwohl es noch sauber in der Gabel drinsitzt).
Hier ein etwas älteres Bild, wie das Rad eigentlich ausgesehen hat (in der Zwischenzeit gab’s einige kleine Umbauten):
http://www.dippold.org/temp/fahrrad1.jpg

Ich bin mit dem Kopf (respektive Helm) auf die Windschutzscheibe aufgeschlagen. Die Scheibe war durch, die Hand hätte ich durchstecken können. Wie ich gelandet bin, weiß ich nicht mehr. Das ist völlig weg (bewußtlos war ich allerdings nicht). Ich weiß nur noch, daß ich dann neben dem Auto stand und gedacht habe: “Scheiße!”
Und dann läuft das Hirn irgendwie nur noch auf Notprogramm. Man merkt, irgendwer ist da und ruft Notarzt usw. Man selbst ist mit den Gedanken bei der Familie und will sie benachrichtigen. Handy? Im Rucksack. Mist, das Ding ist aus der Tasche rausgerutscht. Zu dunkel. Lampe? Am Fahrrad. Wo liegt das überhaupt? Lampe funktioniert sogar noch. Warum kleben die Finger so? Blut. Woher? Das ganze Gesicht ist naß. Hat mal wer irgendwas zum Draufhalten? Warum versteht mich meine Frau nicht? Ich nuschle? Warum? Irgendwas fehlt im Mund. Die Zähne sind weg. Und die Gedanken rasen …

Helm sei Dank (und vermutlich auch wegen der dicken Winterklamotten) habe ich das Ganze nur mit Schürfwunden und Prellungen überstanden. Das Gesicht schaut reichlich ramponiert aus, oben an der Nase zwischen den Augenbrauen mußte genäht werden (das war auch das, was so elend geblutet hat). Die Zahnbrücke der oberen 3 Schneidezähne (war Sportunfall in der Schule) ist auch ziemlich rausgebröselt. Die echten Zähne scheinen alle noch ok zu sein.

http://www.nordbayern.de/region/forchheim/fussgangerin-fast-uberfahren-1.1800331
(Der Radfahrer bei Hausen …)

Das ist ein Erlebnis, auf das ich ein zweites Mal absolut keinen Wert lege.


21. Januar 2012

@Markus: Heißt das, Sie steigen jetzt aufs Auto um? Der Unfallhergang hört sich ja weit schlimmer an als im Polizeibericht. Passen Sie bitte auf sich auf…


22. Januar 2012
Markus

@Ulrich:
Vorerst Auto, bis ich wieder ein Fahrrad habe. Momentan bin ich ja etwas radlos(!). Vergleichbarer Ersatz kostet so um die 1500-2000 Euro (eher 2000 wegen der Upgrades, die ich zum ursprünglichen Kaufpreis gemacht habe). Und da ich kein Fahrrad von der Stange habe, muß ich mal sehen, wie die Lieferzeiten sind. Renntechnik und leicht, aber trotzdem robust und bequem (“Rennrad” mit Brezellenker dürfte nicht besonders oft vorkommen). Am Montag werde ich mir jedenfalls schonmal eine Zusammenstellung machen lassen.
Die drei Tage vor den Weihnachtsferien habe ich das Teil sogar noch überholen lassen: Kette, Kassette, Schalthebel für hinten inkl. Zug, hintere Schaltung reinigen und fetten, Bremsklötze hinten. Und Anfang Januar gab’s dann noch einen neuen Mantel hinten und neue Bremsklötze vorne.
Und meine praktisch nagelneue Winterjacke ist auch kaputt, die ist auf Höhe des rechten Schlüsselbeins durchgeschnitten (und das sind ein paar Stoffschichten). Auf der Haut habe ich da nur ein paar Kratzer. Das war wahrscheinlich wegen der Windschutzscheibe. Mit dünneren Klamotten hätte das vermutlich übler ausgesehen.

Ich frage mich, wie man verletzt sein muß, um wenigstens als “mittelschwer verletzt” zu gelten.
Mir selbst geht’s wieder so einigermaßen gut. Die Muskeln ziehen hier und da noch, die Blutergüsse schmerzen, wenn man draufdrückt, und die verfärben sich inzwischen auch in alle Farben. Das Gesicht spannt wegen der vielen Verkrustungen, da habe ich sehr viele leichte Schnittwunden, vmtl. weil ich mit der rechten Gesichtshälfte über die gesplitterte Windschutzscheibe gerutscht bin.

Jetzt muß ich erstmal den ganzen Versicherungskram abwarten, wie das weitergeht, wieviel und was ich ersetzt bekomme, ob’s Schmerzensgeld gibt und wenn ja, wieviel. Eben diese ganze Maschinerie, die in einem solchen Fall anläuft.

Und aufpassen, mache ich, keine Bange. 35000km ging’s gut, da habe ich etliche brenzlige Situationen ausbügeln können.
Meine “Horror-Kreuzungen” sind:
- Fo, stadteinwärts, Kreuzung beim TÜV. Ich habe echt überlegt, ich meine, wenn die Ampel (Fußgänger/Radfahrer) bereits grün war und ich da hingekommen bin, ich mußte immer eine Vollbremsung hinlegen. In 4 von 5 Fällen wird man vom entgegenkommenden Linksabbieger übersehen, der 5. Fall ist der Rechtsabbieger, der von hinten kommt. Der Radweg liegt einfach viel zu weit außerhalb des üblichen Blickfeldes. Inzwischen fahre ich meistens auf der Straße, ist viel streßfreier (und interessanterweise sogar zulässig, weil der Radweg in weiten Teilen zu weit abseits der Straße liegt).
- Hausener Kreisel Richtung Baiersdorf. Auch am hellichten Tag wird man aus drei Metern Entfernung übersehen. Die Autofahrer gucken einem ins Gesicht und fahren trotzdem rein. Ich versteh’s nicht. Mehrfache Vollbremsungen ohne Berührung, einmal bin ich dem Auto noch an die Seite geklatscht. Der hatte dann eine häßliche Delle und Kratzer von meinem Pedal in der hinteren Tür. Ich hätte mir aber die 80 Euro für einen Satz Pedale geben lassen sollen, denn drei Wochen später war das Lager von eben dem rechten Pedal kaputt. Einmal hat mich einer im Kreisverkehr überholt und ist Richtung Hausen weitergefahren – ich wollte aber nach Baiersdorf. Da bin ich auch erstmal 20m Richtung Hausen gefahren, andernfalls wäre ich dem wohl auf den Beifahrersitz gefallen. Um solchen Fällen und auch dem Überholtwerden noch 5m vor dem Kreisverkehr zu vermeiden (links ist eine kleine Verkehrsinsel, also zieht der Autofahrer nach rechts und schickt den Radfahrer, der gerade neben dem Auto ist, ins Gras), fahre ich den inzwischen sehr mittig an (egal aus welcher Richtung ich komme).
- Kreisverkehr zur Möhrendorfer Autobahnauffahrt. Man muß als Radfahrer Vorfahrt gewähren (von Baiersdorf Richtung Erlangen fahrend). Ok, meinetwegen. Nun, wenn einer blinkt, wird er wohl Richtung Autobahn rausfahren. Dummerweise ist es so, daß geschätzte 80% derjenigen, die NICHT blinken, auch rausfahren. Und morgens im Berufsverkehr kommt da ein Auto nach dem anderen. Da steige ich echt manchmal ab und mache irgendwann einen Schritt auf die Straße, wenn einer nicht blinkt. Da kommt es dann schon vor, daß man angeschnauzt wird. Meine Erwiderung: “Sie wollten doch gar nicht raus, sonst hätten Sie geblinkt. Wollen wir das von der Polizei klären lassen?” “Idiot” ist dann noch das harmlosere, was man da so hört. Tja, ein dickes Fell braucht man schon. Inzwischen fahre ich meistens auf der Straße, weil man das Stückchen Radweg auch nicht benutzen muß. Grund ist die fehlende Straßenbegleitung, gerade weil man als Radfahrer Vorfahrt gewähren muß. Hin und wieder gibt es aber doch mal einen freundlichen Autofahrer, der anhält und einen über die Straße winkt. Das sind dann mal die positiven Momente. Leider gibt es davon viel zu wenige.

Wenn man so viel mit dem Rad fährt, erlebt man schon einiges, Positives wie Negatives, wobei das Positive eben leider deutlich in der Minderheit ist.


23. Januar 2012

@Markus: Am Dienstag steht in der Zeitung, wie verletzt man sein muss… Danke für die Anregung zu diesem Thema und weiterhin gute Genesung!


24. Januar 2012
Markus

Naja, ich nehme an, die Formulierungen werden einfach so aus dem Polizeibericht übernommen. Da wird sich kein Redakteur oder Journalist großartig weitere Gedanken machen.
In meinem Fall hat mich die Polizei gar nicht gesehen, weil ich schon weg war, bis die gekommen sind.

Danke für die Genesungswünsche. Geht schon wieder einigermaßen. Nur wenn ich mich vorbeuge (Schuhe binden, was aufheben und so), dann muß ich noch aufpassen, da wird mir noch etwas schummrig.
Heute geht’s erstmal zum Zahnarzt, dem werde ich das auch sagen müssen, weil der würde einen ja am liebsten mit den Füßen an die Decke hängen, um bequem an der oberen Kauleiste arbeiten zu können … aber heute sollte das erstmal nur eine Bestandsaufnahme sein.
So kopfüber ist an sich nicht mein Ding – und momentan schon gar nicht (diese kurze Achterbahn in Geiselwind – Boomerang? -, einmal vor und wieder zurück, das reicht dann auch wieder für ein paar Jahre).


17. Dezember 2012
Peter Bauer

Im Bundesverkehrswegeplan 2015 hat das Bayer. Staatsministerium des Innern einen Katalog (Vorauswahl erwogener Projekte) erstellt und dort auch bauliche Maßnahmen für den Bereich B 470/Fränkische Schweiz vorgeschlagen. Neben positiver Aspekte, wie z.B. eine Ortsumfahrung von Ebermannstadt muss bedacht werden, dass die geplante Südumgehung von Forchheim/Ostseite
zusätzlichen Verkehr für die Fränkische Schweiz bringen werde (Mautausweichverkehr Lkw, Abkürzer von A3, A73 zur A9 etc.). Dies würde zu einer weiteren, wesentlichen Beeinträchtigung des jetzt schon stark mit Verkehr belasteten Erholungsgebietes Fränkische Schweiz führen. Einzelaktionen politischer Parteien, Gemeinden und anderer Organisationen sind M.E. nicht zielführend. Maßnahmen, die ausschließlich zu Lasten der Fränkischen Schweiz gehen, dürfen nicht erwogen werden. MdL Nöth und Landrat Glauber sollten auch das Wohl dieser Bürger im Auge behalten.



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