Dienstag, Dezember 15th, 2009

Ein Club in der Krise, Hans Meyer als Retter?

Hat Martin Bader nun was mit dem HSV, oder nicht? Gestern Abend war die am häufigsten von ihm zu hörende Aussage in Blickpunkt Sport sinngemäß die, dass es ihm nicht zustehe, Geschehnisse in Hamburg zu kommentieren. Auch eine Antwort. Aber was soll’s. Wohl und wehe des FCN hängen gewiss nicht von Herrn Bader ab, bei aller Wertschätzung für seine in Franken bislang geleistete Arbeit.

Ohnehin steht seit Samstag erstmals der bis dato im Anhang relativ unumstitttene Trainer Michael Oenning im Fokus der Kritik. Es waren ja nicht nur vereinzelte Rufe, wie mancherorts vermeldet worde ist, die dessen Entlassung gefordert hatten, sondern zigtausende Fans skandierten während der zweiten Häfte “Oenning raus”.

Nach Abpfiff der Partie gegen den HSV wünschten sich gar nicht mal so wenige Nostalgiker unter den Fans einen in Nürnberg lebenden älteren Herrn auf die Trainerbank zurück. Hans Meyer heißt der Mann. Ob er überhaupt Lust hätte, nochmals die Fußballstiefel zu schnüren, um jüngere, eher mäßig talentierte Herren über den Platz zu scheuchen, weiß ich nicht. Ob es ein sinnvoller Lösungsbeitrag in der aktuellen Krisensituation beim Club ist, wage ich aber zu bezweifeln.

Zum einen, weil Meyer sicherlich nicht erpicht darauf wäre mit Martin Bader zu kooperieren. Dazu dürften die Umstände des Rauswurfs vor nicht allzu langer Zeit noch zu präsent sein. Nur zur Erinnerung: Der Club-Manager hieß damals wie heute Bader…

Zum anderen, weil Meyer zwar für die dringend gebotenene harte Ansprache an das Team ein meines Erachtens sehr geeigneter Mann wäre, ob er allerdings die Gräben im Kader – es scheint ja in der Mannschaft einen Konflikt alt bzw. erfahren  vs. jung zu geben – zuschütten kann, glaube ich nicht. Dazu ist Meyer aus meiner Sicht zu wenig ausgleichend. Oder liege ich da falsch?


Kategorie: Standard
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5 Kommentare

Dezember 15, 2009

Mal ganz ehrlich… ein Teil unserer Truppe hat schon unter Meyer gespielt.. glaubt ihr das er diese Personen noch motivieren könnte ???

Für mich ist die besetzung des Kaders(mit einigen Ausnahmen)nicht reif für diese Liga!
Aus Erfahrung und Jahrer langer beobachtung meines Glubbs, werden wir für Köln der Perfekte aufbaugegner!
Und wenn in der winterpause nicht so Krampen wie: Eigler, Boakye, und Judt etc. den Glubb verlassen (klar machen se ja nich..die verdienen ja hier so gut) und wir dafür besser gestellten ersatz holen, der auch nicht teuer sein muss(!) anm. => Ebi Smolarek
Es laufen genug verträge im sommer aus in der liga, da wird in der Winterpause der eine oder andere der vlt nich 17 -21 Jahre alt ist günstig zu haben sein..

Weil allemal besser als die jetzige besetzung kann es nur werden!

Warum sitzt ein Charisteas auf der Bank ? Weil er mitunter der teuereste Verdiener bei uns ist ?
Warum beruft sich in fast jeder Pressekonferenz Michale Oenning auf seine Worte, harry hat gut trainiert und ist eine alternative !??!!?

Schmeiss den Eigler in die 2te , den boakye hinterher, und gib dem harry zu beginn der Rückrunde eine Stammplatz, denn mit dem nötigen selbstvertrauen, wächst auch seine leistung…
Was nützt das dann wenn ein harry 5 spiele nich spielt, dann bei nem stand von 0:3 eingewechselt wird ? Was erwartet man dann ?? Das er uns die Wende bringt von jez auf gleich ? Und er dann wieder nur auf Bank und Tribüne sitzt, weil er ja eine hundertprozentige ausgelassen hat!?

Die Leute vom Glubb, die das Lesen, sollten sich ernsthafte gedanken machen!!!

Denn sonst steigen wir sang und klanglos ab.. das Team zerfällt in seine einzelteile.. der glubb hat kein geld.. und wir fangen in spätestens 3 Jahren in Liga 3 von Vorne an !

Danke


Dezember 16, 2009

Oenning ist nur ein weiteres Opfer einer unzureichenden Führungsstruktur.
Oenning macht reihenweise Fehler, keine Frage. Aber allem Anschein nach gibt es auch niemanden, der ihn mal zur Seite nehmen könnte, ihm souffliert.

Wer auch? Bader hat kaufmännische Qualitäten, fehlt aber die Erfahrung als Profi-Spieler.
Für die anderen in der Führung gilt Gleiches. Bis auf Aufsichtsrat Oechler, der stille Quoten-Sportler.

Was unserem Glubb helfen würde, wäre mehr sportliche Kompetenz auf der Entscheidungsebene. Es ist jammerschade, dass man es nicht verstanden hat, Herrn Meyer als Berater zu installieren. So ist man immer wieder auf Gedeih und Verderb den Vorstellungen des Trainers ausgeliefert. Siehe van Heesen, der uns u.a. einen Masmanidis angedreht hat.

Das ohnehin nicht vorhandene Geld immer und immer wieder in neue Spieler zu investieren, halte ich in vielen Fällen für falsch. Das sind Hoffnungskäufe. Oder Leihgaben wie Reinartz, die nach einem halben Jahr wieder gehen und eine Riesen-Lücke in der Mannschaft hinterlassen. Lieber mal einen Sportdirektor an Land ziehen und einen neuen Fixpunkt schaffen.

Wenn einen neuen Trainer, dann einen mit Bundesliga-Erfahrung, einem Händchen für die Jugend, Abstiegskampf-Erfahrung. Das Jugend-Konzept muss fortgeführt werden.
Da fällt mir spontan Dieter Hecking ein. Dem ich, wie damals Hans Meyer, auch zutraue, einige Kompetenzlücken zu stopfen. Und für Bader im Sport-Bereich mitzdenken.


Dezember 16, 2009
Michael Husarek

Ein sehr schlüssige Argumentation, der ich mich nur anschließen kann. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Manager mit Profi-Kicker-Erfahrung tatsächlich Garant für eine bessere Beratung des Trainers wäre. Es gibt solche Beispiele in der ersten Liga, keine Frage. Aber ich würde das nicht zu den unbedingten Voraussetzungen eines guten Managers zählen. In Sachen Hpffnungskäufe, Leihgaben etc. sehe ich die Dinge genaus so. Und Dieter Hecking ist – für den Fall der Fälle – sicherlich ein interessanter Name.


Dezember 18, 2009
Heiner

Es ist doch immer wieder das gleiche beim Ruhmreichen, kaum spielt die Mannschaft oder besser das was auf dem Spielfeld stand mal Grottenschlecht, werden die Rufer nach einem neuen Trainer laut und immer lauter bis der Vorstand wieder mal umfällt. Haben alle aus den Ereignissen der letzten Wochen rund um den Fußball nichts dazu gelernt. Ihr vergesst dabei, dass weder Trainer, Vorstand oder Manager auf dem Platz spielen ( sollen ) sondern immer die Spieler selbst. Diese haben es in der Hand ein Spiel zu gestalten. Was Fußball ist sollten ja alles wissen. Ich bin auch nicht immer einig mit dem was Trainer tun und welche Spieler am Feld stehen( z.B. Eigler welcher immer noch nicht fähig ist einen Ball zu stoppen! ) aber jetzt ist es an Spielern zu zeigen, warum sie soviel Geld bekommen ( vom verdienen kann ja bei den meisten nicht die Rede sein ). Was soll ein Hans Meyer, den ich sehr schätze, beim FCN noch bewirken? Ich wünsche dem Trainer Herrn Oenning viel Erfolg ( was auch gute Trainer brauchen), dem Vorstand die nötige Geduld und den Spielern ( da merkt man erst was ein guter Torwart ausmacht, nämlich seine Vorderleute zu dirigieren ist auch ein Kunst welche im Moment nicht so wirklich vorhanden ist) möchte ich zurufen Ihr schafft das noch, aber nur wenn ihr wieder eine Mannschaft seit und einer für den anderen rennt!! Kämpft von der ersten bis zur letzten Minute und eine wirkliche Einheit auf dem Platz darstellt.
Frohe Weihnachten und eine Guten Rutsch ( nur nicht in Köln ausrutschen) !!


Januar 27, 2010
Claudal

Da wird ein Team unter Hans Meyer nach sehr langer Zeit Pokalsieger und dann schmeist der Herr Bader Ihn raus abgestiegen sind wir trotzdem. Meyer war der beste Trainer. Nur Bader – Meyer ging nicht also geht der Meyer. Bader hat einfach viel zu viel macht und viel zu wenig Ahnung.



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