Trotz Japaner in Club-Diensten – Didavi-Abschied fällt immer schwerer, Maroh-Abgang schmerzt auch
Gleich vier Mal hat Didavi beim Freundschtskick in Solnhofen getroffen – und somit erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er einen Lauf hat. Und der Club um ihn kämpfen sollte. Wenngleich am Ende wohl vergeblich – schließlich dürfte VfB-Coach Labbadia die Entwicklung der Stuttgarter Leihgabe nicht verborgen geblieben sein.
Also: Zu den fünf bereits bekannten Abgängen gesellen sich nun definitiv Maroh und aller Voraussicht nach Didavi.
Dafür können wir Fans uns nicht nur auf Timo Gebhart freuen, sondern auch auf den ersten Japaner in Club-Diensten (zumindest ist mir kein Vorgänger aus Fernost in Erinnerung): Hiroshi Kiyotake, ein Talent aus Osaka. ...weiter lesen
Club punktgleich mit Dortmund, aber wohl ohne Maroh
„Die neue Saison geht los: Wir sind punktgleich mit Dortmund.Schönen Urlaub!“ Dieter Hecking sprach diesen Satz nach der Heimpleite gegen Leverkusen aus. Und hat recht. Null Punkte hier, null Punkte da. Möge dieser Zustand (nicht die null Punkte, sondern punktgleich mit dem BVB) möglichst lange anhalten!
Wie gut dafür die Chancen stehen, werden die kommenden Wochen zeigen. Dann kommt Licht ins Transfer-Dunkel. Irritierend finde ich den bevorstehnden Maroh-Transfer. Der Innenverteidiger hat in den vergangenen Jahren wahrlich Sportsgeist bewiesen, stets fehlte im nur das berühmte Quäntchen Glück, um in den Sprung zum Stammspieler zu schaffen. Stets zog er den Kürzeren. Dass ...weiter lesen
1:4 gegen Leverkusen: Heimpleite zum Abschluss einer erfolgreichen Saison
Schade! Die Saison ist aus, erst Ende August geht’s weiter.
Schade! Zum Abschluss gab es eine 1:4-Heimpleite gegen in allen Belangen überlegene Leverkusener, der Klarschnäuzigkeig vor allem beeindruckte.
Schade, dass der Club sich Akteure wie Kießling, der in Nürnberg groß wurde, nicht leisten kann – genauso solche Kicker fehlen dem FCN.
Gar nicht schade ist es hingegen, dass die Euro-League verpasst wurde (da wäre das Team vielleicht zu sehr auf Europa fixiert gewesen).
Ebensowenig bedauere ich den Weggang der Herren Eigler, Bunjaku und Judt.
Gebhardt kommt – wer geht? Fünf Blumensträuße und ein leiser Abschied von Didavi?
Fest steht, dass mit Timo Gebhardt ein Stuttgarter nach Nürnberg kommt, fest steht nich nicht, dass mit Daniel Didavi ein Stuttgarter nach Stuttgart zurückkehrt. So sieht derzeit das fränkisch-schwäbische Binnenverhältnis aus. Im Fall Didavi scheint zumindest klar zu sein, dass der Club sich den Offensivkicker nicht leisten kann – es wird also nicht zu einem Transfer kommen, aber vielleicht zu einem weiteren Jahr auf Leihbasis. Dafür müsste Didavi vorher beim VfB einen Vertrag unterschreiben…
…sicher keinen weiteren Kontrakt am Valznerweiher haben dagegen die Kicker Judt, Eigler, Bunjaku, Hegeler und Wollscheid unterschrieben. Das Qunintett wird vor Anppfiff ...weiter lesen
Mintal und der Club: Das Phantom kehrt an den Valznerweiher zurück
“Marek, Marek Mintal…” wird es bald wieder durch das weite Rund des Frakenstadions hallen. Sicherlich mit derselben Inbrunst gesungen wie bis zum Ende der Saison 2010/11, allerdings nur mehr aus wenigen Hundert Kehlen. Denn das Phantom kickt in der neuen Saison in der der U 23 des Ruhmreichen mit. Nein, das ist kein Tippfehler. Mintal wärre sogar für eine noch zu gründenden U 32 zu alt – aber glücklicherweise erlaubt der DFB, dass die Profi-Nachwuchsteams auch einige, meist ältere Leitwölfe einsetzen dürfen.
Eine Rolle, die Mintal auf den Leibt gescheidert zu sein scheint. Denn an der Ostsee, da bedarf es keiner prophetischen Fähigkeiten, hat sich das ...weiter lesen
Was der Club von Fürth lernen kann
Also gut, Fürth ist aufgestiegen. Das wissen wir – und als tolerante Club-Fans heißen wir, zumindest gilt das für mich, das auch für gut. Lieber Fürth als Paderborn in Liga eins. So viel Regionalbewußtsein muss drin sein – bei aller Rivalität.
Aber so langsam reicht es mit der überbordenden grün-weißen Freude. Erst die spontane Aufstiegsfeier nach der Düsseldorfer Pleite in Dresden, dann die vorgezogene Aufstiegspartie beim FSV Frankfurt, schließlich die offiziellen Fete auf dem Rathaus-Balkon. Und dann noch die Blickpunkt-Sport-Sendung aus der Kleeblatt-Stadt.
Fehlt bloß noch ein grün-weißes Fahnenmeer in der Nordkurve vor dem letzten Bundesliga-Spiel ...weiter lesen
Club greift noch ins Euro-Finale eine
Wer hätte das gedacht? Genuss pur zum Saisonfinale. Der Ruhmreiche will offenbar nicht mehr verlieren in dieser Saison – mit einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim eröffnen sich die Hecking-Schützlinge sogar noch eine theoretische Chance auf den Einzug in die Europa-League.
Dazu wird es zwar nicht kommen, doch entspannter könnte die Saison für uns Anhänger nicht enden. Und zwei Pekhart-Treffer lassen hoffen, dass der Stürmer in der neuen Saison von Anfang an eine Verstärkung für die Club-Elf ist. Er scheint so langsam in der ersten Liga angekommen zu sein.
Uns der Schwede Nilsson hat bei seinem alten Verein auch mitkicken dürfen – mit Maroh und ...weiter lesen
Zweitklasssig: Club gibt die beleidigte Leberwurst
Zwei Dinge vorneweg: Erstens: Ich bin bin Club-Anhänger. Zweitens: Ich arbeite nicht für den Bayerischen Rundfunk und habe mich durchaus auch schon über kritikwürdige Passagen, insbesondere in der Sportberichtertattung über den 1. FC Nürnberg, geärgert.
Trotzdem: Den Boykott der “Blickpunkt Sport”-Sendung, die am Montag aus der Fürther Comödie gesendet wird, halte ich für maßlos überzogen. Das erinnert mich fast an den Komödienstadel. Warum soll der bemerkenswerte Aufstieg der SpVgg. Greither Fürth in die erste Liga nicht mit einer Sendung aus Fürth gewürdigt werden? Nur weil früher dem 1. FC Nürnberg eine solche Behandlung nicht zuteil wurde? Das ist kindisch.
Nun ...weiter lesen
Fußball-Magerkost gegen den HSV: Ein Remis zum Abgewöhnen, aber es ging auch um nichts mehr
Kaum zu glauben, dass der FCN gegen Schalke und den HSV mit nahezu identischen Formationen aufgelaufen ist – denn der Auftritt gegen die Gelsenkirchener war ein fussballerisches Glanzstück, während gegen die Hanseaten absolute Magerkost gereicht wurde. Aber was soll’s – es ging für den Ruhmreichen um die Goldene Ananas.
Erschreckend war da schon eher, dass die Norddeutschen offenbar zu keiner vernünftigen Kombination in der Lage sind – obwohl sie Kicker im Kader haben, die das Zwei- bis Dreifache der Club-Topverdiener kassieren. Geld allein macht halt noch keine gute Mannschaft – das hat der HSV eindrucksvoll bewiesen.
Das Remis war absolut in ...weiter lesen

Oh wie ist das schön: Relegation ohne den Club. Berlin oder Düsseldorf – Hauptsache Spanien…
…so könnte die abgeandelte Aussage eines ehemals sehr bekannten Kickers lauten. Damals ging es, wenn ich mich recht erinnere, um Mailand oder Madrid. Egal. Fakt ist, dass es ein wunderbares Gefühl ist nach Saisonende tatsächlich Feierabend zu haben. Und sich an Ergebnissen wie einem 21:1 gegen Heilsbronn zu erfreuen.
Selten war mit ein Relegationsspiel so egal wie das Duelle zwischen Hertha und der Fortuna. Möge der Bessere gewinnen! Sollte dies Düsseldorf sein, könnte ein gewisser Herr Maroh wohl wieder in der ersten Liga seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Angeblich sind die Rheinländer an dem Noch-Cluberer dran. Ich verstehe, aber das nur nebenbei, nach wie vor ...weiter lesen