Der „Nürnberger Werther“: 1200 mal gestorben, kein Ende in Sicht

Es begann vor fast zwei Jahrzehnten in einem Klassenzimmer des Nürnberger Dürer-Gymasiums – und es wurde ein internationaler Erfolg. Das kann man von der „Werther“-Inszenierung des Schauspielers Philipp Hochmair und des Regisseurs Nicolas Stemann getrost behaupten, ohne den Mund zu voll zu nehmen. Sie wurde unter anderem in Paris, im Kaukasus, am Wiener Burgtheater und in Serbien aufgeführt. Nun hat der Monolog um Liebesleid und Selbstmord des jungen Rechtspraktikanten Werther auch die bekannteste Bühne Deutschlands erreicht. Weiter lesen