Zuwanderung mal ganz anders: Der Cheesecake überholt in Berlin den Käsekuchen

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich es zum ersten Mal gemerkt habe. Aber vor einigen Monaten wurde es mir klar: Der Käsekuchen stirbt aus. Wer etwas auf sich hält in der Berliner Gastronomie, der bietet American Cheesecake an. Mir ist es nur recht, denn…

…mir schmeckt der zugewanderte Cheesecake besser als der einheimische Käsekuchen. Das hat in meinem Falle vor allem zwei Gründe: In der amerikanischen Version wird verboten viel Frischkäse verarbeitet und der Boden aus Kekskrümeln ist auch etwas ganz anderes als der deutsche Teig. Ein Café nach dem anderen wechselt zum Cheesecake über und die Berliner werden als unweigerliche Konsequenz wohl immer dicker.

Die beiden hier gezeigten Exemplare des American Cheesecake stammen aus dem Five Elephant (oben) und dem Gipfeltreffen (unten) in Kreuzberg. Das Five Elephant gilt als der Traum aller Berliner Cheesecakegenießer. Wer sicher gehen will, dass seine Wünsche richtig verstanden werden, der sollte übrigens sicherheitshalber in englischer Sprache bestellen.

3 Kommentare in “Zuwanderung mal ganz anders: Der Cheesecake überholt in Berlin den Käsekuchen

  1. Ja leck mich fett. Ich werde immer Käsekuchen bestellen. Wenn eine Lokalität das nicht vertsteht, dann geh’ ich halt woanders einen „Gääsgoung“ essen. Am besten schmeckt mir übrigens der klassische „Bäcker“-Käsekuchen ohne jegliche Fisematenten.

    • Guten Appetit beim Gääsgoung, lieber Herr Nemski! Hoffentlich bleibt er Ihnen noch lange erhalten und es geht Ihnen nicht so wie den Berlinern. Und Dir, Kerstin, vielen Dank für die Zubereitungshinweise zum Cheesecake. Das mit dem Mixer klingt brutal…

  2. Da bin ich absolut Deiner Meinung – cheesecake ist absolut lecker. Und bei uns gibt es ihn in ganz vielen Varianten 🙂 Man braucht beim backen aber einen starken Mixer, um den Frischkäse zu bezwingen… bei meinem ersten Versuch blieb der Mixer stecken und brannte durch!

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