Geheime Orte in Berlin (12): Die tadschikische Teestube

Das ist heute mal ein doppelt geheimer Ort, denn die tadschikische Teestube war schon in ihrem ersten Leben

nicht so wahnsinnig vielen Menschen bekannt. Damals befand sich die Teestube im Palais am Festungsgraben (nahe Dom und Maxim-Gorki-Theater). Dann musste sie ausziehen und residiert nun im Hinterhof, Oranienburger Straße 27 (nahe der jüdischen Synagoge). Dort ist sie (Stand Ende November 2012) erst seit ein paar Tagen daheim.

Was ist das Besondere an dieser Teestube? Man zieht, will man es richtig machen, als Besucher die Schuhe aus. Man sitzt auf dem Boden, auf Kissen und Teppichen. Und man trinkt köstliche Tees. Zum Beispiel den Rauchtee, der immer besser wird, je länger er steht.  Oder eine von 20 anderen Teesorten. Alles im Samowar zubereitet. Eine Besuch lohnt sich. Und das sagt jemand, der selbst schon mal in Tadschikistan Tee getrunken hat. Geöffnet ist täglich zwischen 12 und 24 Uhr.

Weitere geheime Orte in dieser Serie:

die Kantine des Berliner Ensemble,

die Arminius-Markthalle in Moabit,

Freddy Leck sein Waschsalon,

Frau Behrens Torten,

der Bärenzwinger am Köllnischen Park,

der Englische Garten,

der Strand im Industriegebiet,

der Devotionalienladen Ave Maria,

das Georg-Kolbe-Museum mit Cafe und Garten,

das Zuckermuseum im Wedding.

 

2 Kommentare in “Geheime Orte in Berlin (12): Die tadschikische Teestube

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