Willy Brandt schüttelt Barack Obama die Hand. Wie geht das denn?

 

obama

Es war nicht immer klar gewesen, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg International nach dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister, Bundeskanzler, Friedensnobelpreisträger und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt benannt werden würde. Es gab auch andere ernst zu nehmende Kandidaten mit Berlin-Bezug.

Der Flugpionier Otto Lilienthal war im Gespräch gewesen, der Weimarer Außenminister und Reichskanzler Gustav Stresemann, sogar Marlene Dietrich und Albert Einstein. Doch Ende 2009 entschied sich der Aufsichtsrat endgültig für den Beinamen – mehr ist es ja nicht – „Willy Brandt“. Und nun muss er vor der Eröffnung (am 3. Juni 2012) auch kräftig werben für seinen Flughafen. Weil Willy Brandt seit fast 20 Jahren tot ist, kann er das natürlich nicht mehr persönlich tun. Die Flughafen-Werber haben sich entschieden, alte Schwarz-Weiß-Fotos des Kanzlers zu nehmen und diese in Bilder mit lebenden Menschen zu montieren. Und so begrüßt Willy Brandt auf riesigen Plakatflächen unter anderem den amerikanischen Präsidenten Barack Obama.

 

 

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