Gerhard Richter: Erst stehen, dann sehen

Man muss kein großer Experte sein, um es zu wissen: Die Ausstellung “Panorama” zum Lebenswerk Gerhard Richters in der Neuen Nationalgalerie wird in Berlin das Kunstereignis des Jahres sein. Schon an den ersten Tagen stehen Besucher eine Stunde vor der Öffnung mit Thermohose und heißem Kaffee auf dem etwas zugigen Platz vor der Nationalgalerie. Zum eigentlichen Kartenkauf gibt´s dann im Keller die zweite Schlange. Beim Katalogkauf die dritte… Doch es lohnt sich. So viele Werke am Stück – darunter fast alle seine Ikonen wie die “Kerze”, “Onkel Rudi”, “Ema (Akt auf einer Treppe)” und die abstrakten Bilder – wird man nicht mehr so schnell zu sehen bekommen. Interessant ist die Hängung: nicht chronologisch, sondern alt neben neu, Gegenständliches neben komplizierten Farbschichtungen. Marschbefehl!

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